Bamberger Symphoniker: Die Bamberger Symphoniker wurden 1946 von ehemaligen Mitgliedern der Deutschen Philharmonie in Prag und Musikern aus Karlsbad und Schlesien gegründet. Der grossen symphonischen Tradition verpflichtet, legte das Orchester rasch den Grundstein für seinen weltweit einzigartigen Ruf und gastierte wie kein anderer deutscher Klangkörper auf den internationalen Konzertpodien. Als erstes deutsches Orchester gingen die Bamberger Symphoniker schon kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf Tourneen durch Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika.
Auch heute geniessen die Bamberger Symphoniker den Status "Der Kulturbotschafter Bayerns in der Welt". Bekannt für seine Virtuosität und Klangkultur, widmen sich die Bamberger Symphoniker nicht nur dem klassisch-romantischen Repertoire, sondern auch dem zeitgenössischen Schaffen. Uraufführungen von Auftragskompositionen sind fester Bestandteil der künstlerischen Arbeit des Orchesters.
Im Januar 2000 übernahm der Brite Jonathan Nott das Amt des Chefdirigenten der Bamberger Symphoniker. Jonathan Nott leitete das Orchester seither mit riesigem Erfolg im In- und Ausland. Im Sommer 2003 gaben er und das Orchester ihr gemeinsames Debüt beim Edinburgh International Festival, das zu einer sofortigen Wiedereinladung führte.
Schon 2004 gastierten das Orchester und Jonathan Nott erstmals bei den Salzburger Festspielen, im Mai 2005 folgten Konzerte im Lincoln Center in New York - Auftritte, mit denen "die Bamberger" ihren hervorragenden internationalen Ruf eindrucksvoll unter Beweis stellten. Zahlreiche CD-Produktionen, die in Kooperation mit dem schweizerischen CD-Label Tudor und dem Bayerischen Rundfunk entstanden, dokumentieren das künstlerische Wirken Jonathan Notts in Bamberg. Unter seiner Leitung spielte das Orchester Werke von Franz Schubert, Anton Bruckner, Gustav Mahler und Leos Janá?ek bis hin zu Kompositionen von Hans Werner Henze, Wolfgang Rihm und Bruno Mantovani ein.
Die Bamberger Symphoniker wurden im Juli 2003 durch die Bayerische Staatsregierung in den Rang eines Staatsorchesters erhoben und tragen seitdem den Namenszusatz "Bayerische Staatsphilharmonie". Zum Jahresbeginn 2005 wurde das Orchester zudem per Gesetz in eine gemeinnützige Stiftung des Öffentlichen Rechts umgewandelt.