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Deutschland Literatur & Lesung

Literatur & Lesung in Deutschland. Einen Überblick in Kurzform finden Sie hier: Literatur & Lesung Übersicht
 
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08.07.2009 bis 07.03.2010

Wladimir Kaminer

Wladimir KaminerWladimir Kaminer: Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte anschliessend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin. Er veröffentlicht regelmässig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, hat eine Sendung namens "Russendisko Club" beim RBB Radio MultiKulti sowie eine Rubrik im ZDF-Morgenmagazin und organisiert Veranstaltungen wie seine mittlerweile international berühmte "Russendisko". Mit der gleichnamigen Erzählsammlung sowie zahlreichen weiteren Büchern, z. B. dem Roman "Militärmusik", avancierte das kreative Multitalent zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren in Deutschland. Alle seine Bücher gibt es als Hörbuch, von ihm selbst gelesen. (Information der Verlagsgruppe Random House Bertelsmann)

"Das Geheimnis Kaminers ist die Sanftheit seiner Satire. Er lässt, scheinbar, nur den Dingen ihren Lauf und macht kein Aufhebens davon, dass er selbst sie erst in Gang setzt. Er ist ein Candide der Normalität. Er schreit nie auf, protestiert nicht, sondern wundert sich bloss. Aber er sagt nicht einmal, dass er sich wundert, sondern lässt es uns zwischen den Zeilen spüren. Ganz selten nur zerstört er das naive Gespinst seiner Abenteuer durch direkten Witz oder eine Pointe und schon gar nicht durch jenen Hohn-Ton, der deutsche Satire meist so unerträglich macht. Kaminer ist Subversiv-Ironiker." (Die Zeit)

"Kaminer ist, was nur selten bemerkt wird, ein grosser Stilist, ein Meister seiner Form, einer kleinen Form natürlich, die der Romanform in manchem überlegen ist. Wladimir Kaminer, soviel steht fest, ist ein grosser Gewinn für die deutsche Literatur." (Süddeutsche Zeitung)

"Kaminer überzeichnet die Wirklichkeit mit lakonischer Ironie. Stanzt keine überflüssigen Prosaschnörkel. Blickt schubladenfrei auf seine Figuren mit dem Blick fürs Wesentliche." (Die Welt)

"Das Erfreuliche ist, dass Kaminer sich nicht zugunsten billiger Pointen über die Menschen lustig macht. Er erzählt mit einer für unsereinen manchmal naiv anmutenden Verwunderung, die aber den Reiz des unverstellten Blicks mit sich bringt. So lachen wir manchmal ganz bewusst über uns selbst. Das vermag nur Poesie." (Augsburger Allgemeine)

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Lesungen in: Bad Elster, Bad Zwischenahn, Berlin, Bielefeld, Bochum, Bremen, Bremen Nord, Chemnitz, Coburg, Dresden, Erfurt, Frankfurt, Frankfurt/Oder, Freiberg, Halle / Saale, Hamburg, Hannover, Hildesheim, Jena, Lüneburg, Ostseebad Binz, Potsdam, Rostock, Schwerin, Soest, Stralsund, Stuttgart, Thedinghausen, Witten


31.10.2009 bis 06.12.2009

Hesse Projekt Live: die Welt Unser Traum

Hesse Projekt Live: die Welt Unser TraumHesse Projekt: Nach einer überaus erfolgreichen Rilke-Projekt-Tournee, die 2004 deutschlandweit über 25.000 Besucher anzog, folgt nun die Bühnenfassung des berühmten Nachfolgers von Schönherz & Fleer, das "Hesse Prohejtk live". Das Publikum erwartet eine Inszenierung aus Lesung und freier Interpretation ausgewählter Gedichte und Kurzprosa Hermann Hesses, Live-Musik und assoziative Bildwelten - präsentiert von prominenten Künstlern wie z.B. Jürgen Prochnow.

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Konzerte in: Berlin, Braunschweig, Bremen, Chemnitz, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Flensburg, Frankfurt / Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Kassel, Kiel, Koblenz, Leipzig, Lübeck, Mainz, Mannheim, München, Nürnberg, Siegen, Stuttgart, Weimar


30.08.2009 bis 14.04.2010

Frank Goosen

Frank GoosenFrank Goosen: Literarisches Kabarett

Frank Goosen, 1966 irgendwo im Ruhrpott geboren, erlebte seine erste Sozialisationsphase in den siebziger Jahren unter dem Einfluss von Ilja Richter und dem VfL Bochum. In der Schule erbrachte er katastrophale Leistungen in Mathematik und allen naturwissenschaftlichen Fächern, war aber trotz Übergewichts gut in Sport. In der Untertertia verfasste er seine ersten Arbeiten als Autor, um Claudia zu beeindrucken, was ihm auch für drei Monate gelang. Diesem Umstand hat er (neben Mathe, Latein und Französisch) auch die Verlängerung seines Vertrages in der Untertertia zu verdanken. Eigentlich wollte Frank Goosen zu diesem Zeitpunkt aber noch Rockstar werden und schrieb etwa 300 Songs, wobei er sich von mangelndem Rhythmusgefühl nicht beirren liess. 1984-86 war er Schülersprecher, ein Amt, das er nicht aus politischen Gründen, sondern aus reiner Geltungssucht, bekleidete. Ausserdem tat sich Goosen in der Theater AG hervor. So leerte er im "Kaukasischen Kreidekreis" zusammen mit Jogo Petermeier auf der Bühne zum Schrecken des Deutschlehrers in fünf Minuten eine ganze Flasche Rotwein.

Den Schrecken der Schulzeit entronnen, studierte Frank Goosen von 1986-92 Geschichte, Germanistik und Politik an der Ruhr-Universität Bochum. Trotz Sodbrennens nach dem Mensaessen und einer schlimmen Abhängigkeit von schlechtem, schwarzen Cafeterien-Kaffee konnte er seine in der Schule gezeigte komplette Leistungsunwilligkeit überwinden und den Magister mit der Note "Sehr gut" abschliessen, worauf er bis heute stolz ist.

1992 hatte er seine ersten literarisch-kabarettistischen Auftritte mit dem Duo "Tresenlesen" in Bochum und rätselhafterweise in Hattingen. Das Duo professionalisierte sich zunehmend und trat zwei Jahre später bereits in Funk und Fernsehen auf. 1998 folgte die Premiere von Goosens erstem Soloprogramm mit dem bemüht kunstvollen Titel:"Always kill your darlings oder: Alles nur Spass". "Tresenlesen" hatte im Sommer 2000 seinen letzten Aufritt vor 2600 Zuschauern in der Freilichtbühne Wattenscheid. Seit geraumer Zeit wandelt der Kabarettist künstlerisch auf Solopfaden und erfreut sein Publikum mit Einsichten zum Thema - Ruhrgebiet. Dort, wo man rotzfrech ist und gleichzeitig sentimental, wo Fussball mehr ist als ein Sport und die Luft schon längst wieder sauber ist, obwohl es auswärts niemand glauben will. Goosen erzählt Geschichten zwischen "dammals", "getz" und "übbamorgen", Geschichten von Kohle und Tauben, rollenden Bällen und ruhenden Wassern, vom Zauber der Bude und ungesunden Getränken.



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Lesungen in: Bochum, Düsseldorf, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen, Witten-Zentrum


05.11.2009 bis 20.11.2009

Konny Reimann

Konny ReimannKonny Reimann: Konny Reimann, gebürtiger Hamburger und mittlerweile wohl Deutschlands berühmtester Auswanderer, machte immer schon das, wovon Andere nur träumen.

Ein 5-Tages-Trip nach Amerika reichen ihm und seiner Frau Manu, um den Entschluss zu fassen, mit der ganzen Familie dorthin auszuwandern. Ohne viel Sprachkenntnisse, dafür aber mit einer Unmenge an Arbeitseifer, Willen und Selbstbewusstsein, ziehen die Reimanns nach Gainesville, Texas und finden dort schnell ihre neue Heimat. "Konny Island" nennt die Familie ihr traumhaftes Grundstück am Lake Moss, wo sie mittlerweile zwei Ferienhäuser gebaut hat und nun an ihrem eigenen Traumhaus werkelt.

Millionen Deutsche kennen Konny Reimann, der mittlerweile zum Fernsehstar avanciert ist. Was er in Texas erlebt, und wie er mit den sich täglich stellenden Aufgaben und Rückschlägen umgeht, beobachten seit mittlerweile fast fünf Jahren Millionen Deutsche. Nun erzählt Konny selbst von seinen Begegnungen mit anderen "positiv Verrückten", wie er selbst einer ist, und von vielen schrägen Erlebnissen im Laufe der letzten Jahre.

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Lesungen in: Augsburg / Spectrum, Brandenburg an der Havel, Dortmund, Erfurt, Flensburg, Hamburg, Hannover/Isernhagen, Kassel, Kirchheimbolanden, Langgöns, Lübeck, Magdeburg, Rostock, Worpswede, Wuppertal


16.09.2009 bis 23.09.2009

Sasha Liest Unverarschbar von Martell Beigang

Sasha:

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Konzerte in: Hamburg, Hannover, Köln-Nippes, Soest


26.09.2009

Von Sonne Zu Sonne

Edith Clever: Die Schauspielerin Edith Clever liest aus Schöpfungsmythen unterschiedlichster Kulturen und Epochen und präsentiert literarische Träume um den tiefsten Urgrund der Welt. Eine Gemeinsamkeit haben dabei alle Mythen und Religionen: Der göttliche Schöpfungsakt ist stets unauflösbar mit der Lichtwerdung verbunden, die sich täglich im Umlauf der Sonne wiederholt. In diesem Sinne verspricht Clevers Lesung gleichzeitig eine einzigartige Vorstellung voller Sonnenaufgänge zu werden.

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Lesung in: Duisburg-Nord


13.11.2009

Rayk Wieland & Jürgen Kuttner

Rayk Wieland & Jürgen Kuttner:

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Lesung in: Mülheim an der Ruhr


01.10.2009

Gliedermann Oder Gott - Ruhrtriennale

Der Zerbrochne Krug - RuhrtriennaleTraugott Buhre: Traugott Buhre, einer der grossen deutschen Charakterschauspieler, liest Kleists berühmten Essay. Über das Marionettentheater. Fasziniert von der natürlichen Grazie in den Bewegungen der Marionetten, stellt der Aufsatz die Frage, ob das menschliche Verhalten von Vernunft oder Gefühl gesteuert wird. Denn was den Gliedermann auszeichne, fehle den Menschen: eine Anmut, die nur durch das völlige Fehlen von Bewusstsein entstehen könne. Kleist entwirft dabei das Bild eines paradiesischen Zustandes der Unschuld, vor dem Biss in den Apfel der Erkenntnis.

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Lesung in: Essen-Katernberg


13.09.2009 bis 03.02.2010

Stumpen Liest Immer Alles

Stumpen:

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Lesungen in: Berlin, Würzburg, Wuppertal


13.07.2009

Neon Trifft Nora Tschirner

Nora Tschirner:

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Lesung in: München


04.09.2009 bis 05.09.2009

Für und mit Ernst - Ruhrtriennale

Der Zerbrochne Krug - RuhrtriennaleFür und mit Ernst - Ruhrtriennale: Die musikalische Verbeugung des österreichischen Jazzposaunisten, Dirigenten und Komponisten Christian Muthspiel vor dem Wortspieler Ernst Jandl wird unter Verwendung seltener Originalaufnahmen zu einem ungewöhnlichen Abend für und mit ernst.

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Lesung in: Duisburg-Nord


21.09.2009 bis 06.03.2010

Axel Hacke

Axel HackeAxel Hacke: Wer hätte gedacht, dass die alltäglichen Kleinigkeiten, mit denen ein jeder sich tagtäglich herumärgern muss, statt die Nerven, die Lachmuskeln strapazieren kann? Bei Axel Hackes sensationell amüsanter Version, die zermürbende Routine gestochen scharf auf den Punkt trifft, wird jedem bewusst, dass das Leben uns Menschen viele kleine Situationskomiken jeden Tag und überall bietet. Es wird dem Publikum ein Feuerwerk des Wortwitzes und hintersinnigen Humors geboten - und die charmante Hacke-Art, sich über sich selbst, über die Menschen, kurz über das Leben lustig zu machen.

Denn der aus Braunschweig nach München "zug'reiste" Axel Hacke beschreibt wie kein anderer, was jeden Menschen den lieben langen Tag quält. Dabei gelingt es Hacke auf bestechend witzige und treffende Art zwischen zarter Schwermut und grosser Ausgelassenheit, dem Publikum wahre Ströme von Lachtränen zu entlocken.Der Zuhörer erkennt sich nicht nur unwillkürlich selbst in jeder kleinen Episode wieder, sondern muss über den Erzähler bzw. letztendlich auch sich selbst, den eigenen widrigen Alltag, die Neurosen und Ängste von Menschen in der Mitte des Lebens und die Fragen, die sie bewegen, lachen: Wie können Wegschmeisser und Behalter ein gemeinsames Leben führen? Wie fragt man die Mailbox eines Handys ab? Warum regnet es immer dort, wo ich Urlaub mache? Axel Hacke wird dem Publikum keine charmante Antwort schuldig bleiben.

Axel Hacke liest aus seinem aktuellen Buch "Der weisse Neger Wumbaba kehrt zurück" und anderen Texten.


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Lesungen in: Augsburg, Berlin-Steglitz, Berlin, Coburg, Lüneburg, München


30.08.2009 bis 05.11.2009

Sarah Kuttner: Mängelexemplar

Sarah KuttnerSarah Kuttner: Karo lebt schnell und flexibel. Sie ist das Musterexemplar unserer Zeit: intelligent, liebenswert und aggressiv, überdreht und traurig. Als sie ihren Job verliert, ein paar falsche Freunde aussortiert und mutig ihre feige Beziehung beendet, verliert sie auf einmal den Boden unter den Füssen. Plötzlich ist die Angst da. Davon handelt Sarah Kuttners neues Buch,

"Sarah Kuttner kann was. Sie beherrscht aus dem Effeff den zugleich banalen wie nervtötenden Tonfall der Asymmetrie zwischen Empfindung und Ausdruck. Wenn Karo Herrmann am Grab des geliebten Opas steht, hört sich das nämlich so an: ,Das böse Tier hat sein GO, es ist stage time, die Vorband ist endlich weg, der Main Act darf zeigen, was er kann. Und er kann. Ich breche sofort und heftig in Tränen aus. Ich weine laut und mit viel Rotze.' Für das äussere Geschehen, fürs Heulen, hat Karo noch klare Worte. Für das Innere aber findet sie keine andere Sprachbewegung als ein hysterisches Rasen über das anglofone Metaphernfeld des Bühnenauftritts. Jargon ist ja Bühne. Wer Jargon quasselt, inszeniert seine Teilhabe an einem sozialen Code. Das alles ist, offen gesagt, schon hinter der Nervgrenze. Aber dass es in der Lage ist, hinter seinem Jargon die Gemeinde der bodenlos Aufgekratzten zu versammeln, lässt sich nicht bezweifeln." (Die Zeit)

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Lesungen in: Augsburg, Berlin, Bochum, Bremen, Dresden, Gelsenkirchen, Zürich


28.10.2009

Sarah Hakenberg

Sarah Hakenberg:

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Lesung in: Hürth


12.07.2009

Griechenmovie/-Lesung/-Reden - Volksbühne Berlin

Griechenmovie:

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Aufführung in: Berlin


26.09.2009 bis 21.10.2009

Dieter Hildebrandt & Roger Willemsen

Dieter Hildebrandt & Roger WillemsenDieter Hildebrandt & Roger Willemsen: 200-mal am Tag lügt ein Mensch im Durchschnitt. Die Schlange im Paradies hat damit angefangen und seitdem können wir nicht mehr aufhören. Die Urkunde, die den Kirchenstaat begründet hat - gefälscht! Genau wie die, die Hamburg zur Hansestadt machte. Möglicherweise ist sogar das halbe Mittelalter eine Erfindung. Im 18. Jh. hatte fast jeder Fürstenhof seinen eigenen Goldmacher, nur Gold konnte keiner von ihnen machen. Und dann das 19. Jh. - die grosse Zeit der Hochstapler! Sie verkaufen die Freiheitsstatue und vertreiben gallonenweise nichtexistentes Salatöl...

Nicht zu vergessen, dass niemand vorhatte, in Berlin eine Mauer zu bauen oder eine "sexual relation with that woman" hatte. Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen haben sich die Geschichte der Menschheit vorgenommen und dabei nichts als Lügen gefunden. Ein Abend zum Staunen, zum Schmunzeln und zum Misstrauischwerden.

"Da schwadronieren zwei lustvoll über Kunst, Politik und Wissenschaft, Religion, Journalismus und Biologie, fahren sich munter in die Parade, weisen sich in die Schranken und geben einander vergnügt eins über." (Westdeutsche Zeitung)

"Die Geschichte der Lüge ist eine lange..., was unlängst auf so amüsante wie intelligente Weise Roger Willemsen und Dieter Hildebrandt in Köln ausgeführt haben... Der Ritt geht ... durch die Zeitgeschichte, durch die Philosophie, die Naturwissenschaften, die Literatur, die Pädagogik, die Werbung, die Wirtschaft, die Medizin, die Mode, den Sport und die Kosmetik. Willemsen gab sich als Schmeichler, als Galant und zeigte: Höflichkeit ist auch eine Form der Lüge, wenn auch eine sozial notwendige." ( Die Zeit)

"Der Text des umfangreichen Programms ist durchkomponiert, mitunter sogar gedichtet... Willemsen übernimmt im Duo die Rolle des naseweisen Intellektuellen, während Hildebrandt lustvoll den moralisch Empörten mimt....Die beiden öffneten den Horizont ihres Themas, zeigten, dass es hier nicht nur um gut recherchierte Kolportage geht. Sondern darum, dass wir alle für dumm verkauft werden." (Kölner Rundschau)


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Lesungen in: Mülheim an der Ruhr, München


23.09.2009

Hellmuth Karasek

Hellmuth Karasek:

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Lesung in: Glauchau


05.11.2009 bis 11.04.2010

Serdar Somuncu: der Hassprediger

Serdar Somuncu: der HasspredigerSerdar Somuncu: Nach Abschluss seiner überaus erfolgreichen Performance von "Bild lesen" biegt Serdar Somuncu in die Zielgerade ein. Bis Ende des Jahres wird er noch mit seiner Presseschelte der etwas anderen Art auf den Bühnen der Republik zu sehen sein.

Aber Serdar wäre nicht Serdar, wenn er nicht schon ein neues Programm in petto hätte. Mit "Hassprediger - Ein demagogischer Blindtest" wird er ab 2009 Ausschnitte aus berühmten Reden der Weltgeschichte von Osama Bin Laden bis Roland Koch hinterfragen und einander gegenüberstellen. So weit, so gut, könnte man denken. Wenn man die Namen derjenigen wüsste, deren Reden da gerade verlesen werden. Denn die wird Serdar nicht nennen. Ein Blindtest eben. Vor allem ein Einblick in die Austauschbarkeit politischer Flosken jenseits von Zeit und Parteizugehörigkeit.



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Aufführungen in: Berlin, Castrop-Rauxel, Dinslaken, Leipzig


24.09.2009 bis 21.10.2009

Wolf Haas

Wolf Haas:

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Lesungen in: Düsseldorf, Salzburg / Österreich


31.10.2009

Max Goldt

Max GoldtMax Goldt: Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er "Wenn man einen weissen Anzug anhat", "Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens" und "QQ". Goldt, der seit 1989 Kolumnen für Titanic schreibt, ist ausserdem Musiker und verfasst Hörspiele und Comics. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire.

Max Goldt liest viel Neues und vielleicht ein bisschen was Altes. Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiss ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind.

"In seinem neuen Band ,QQ' zeigt Goldt wieder mal, was er alles kann, und er kann eine Menge. Es gibt nur wenige Schriftsteller, die einen so wachen Blick auf die deutsche Gegenwart werfen wie er. Die amorphe Musiksosse, mit der unsere Sendeanstalten ihre Fernsehspiele beträufeln; die wunderliche Gewohnheit vieler Frauen, Mini-Teddybären an ihre Rucksäcke zu heften; die verblüffende Selbstverständlichkeit, mit der allerorten der ,gehobene Vermutungsunsinn' angeblicher Trend- oder Zukunftsforscher lautstark in die Welt geblasen wird - all das und noch viel mehr macht er zur Zielscheibe eines derart einsichtsvollen wie bitterbösen Spottes, dass man sich fragt, weshalb derlei Unsitten danach noch fortexistieren können." (Die Welt)

"Max Goldts Lesungen sind anders. Säle mit mehreren hundert Plätzen sind Wochen im voraus ausverkauft, geboten wird ein abendfüllendes Programm mit Pause und Zugaben, das meist jugendliche Publikum geht von Anfang an begeistert mit und lacht sogar wesentlich öfter, als der Text es nahelegen würde." (Neue Zürcher Zeitung)

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Lesung in: Berlin-Steglitz


25.09.2009 bis 08.10.2009

Juli Zeh & Slut

Juli Zeh:

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Lesungen in: Berlin, Hamburg, Köln-Nippes, Mülheim an der Ruhr, Osnabrück


09.10.2009 bis 10.11.2009

Eine Konzertlesung mit Jürgen Zöller

Jürgen Zöller:

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Lesungen in: Köln, Leipzig


01.10.2009

Jan Weiler

Jan WeilerJan Weiler: Jan Weiler ist derzeit einer der angesagtesten jungen Autoren Deutschlands. Bekannt geworden ist er durch die Romane "Maria, ihm schmeckt´s nicht" und "Antonio im Wunderland".

Jan Weiler ist eigentlich Journalist. Zunächst als Texter in der Werbung beschäftigt, besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München und landete schliesslich beim Magazin der Süddeutschen Zeitung, zuletzt als Chefredakteur. 2003 entstand aus einer Kurzgeschichte im SZ-Magazin sein erster Roman, in dem er von seinen Erfahrungen als deutscher Schwiegersohn in einer italienischen Familie berichtet. Von nun an war Weilers Weg durch die Bestsellerlisten nicht mehr aufzuhalten. Rechtzeitig zur Fussball-WM erschien der Text "Gibt es einen Fussballgott?", im selben Jahr dann das Reisetagebuch "In meinem kleinen Land" und 2007 "Land in Sicht". Im September 2008 kam nun sein aktuelles Buch "Drachensaat" auf den Buchmarkt. Es geht darin um eine absurde Gruppentherapie mit einem ehrgeizigen Therapeuten und etwas zu selbstbewussten und unberechenbaren Patienten.

Im Gegensatz zu vielen Kollegen der schriftstellenden Zunft ist Jan Weiler auch ein sehr guter Vorleser. Und so kann man den Erzeuger selbst seit drei Jahren landauf, landab beim Vorlesen seiner eigenen Worte erleben - mit neuen und ganz neuen Texten. Zur Vorbereitung auf die Lesung empfiehlt sich übrigens der Griff zum "stern". Dort erscheint wöchentlich Weilers Kolumne "Mein Leben als Mensch".

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Lesung in: Gelsenkirchen


17.10.2009 bis 27.11.2009

Heinz Strunk

Heinz Strunk: die Zunge EuropasHeinz Strunk: Der Musiker, Schauspieler und Schriftsteller Heinz Strunk wurde 1962 in Hamburg geboren. Er ist Gründungsmitglied des Humoristentrios Studio Braun und hatte auf VIVA eine eigene Show, sein erstes Buch, "Fleisch ist mein Gemüse", verkaufte sich über 200.000-mal.

2008 erschien sein Werk "Die Zunge Europas". Erzählt werden sieben Tage im Leben des vierunddreissigjährigen Markus Scholz. In seiner, na ja, Beziehung zu Sonja ist alles Feuer erloschen. Sein Geld verdient er als Gagschreiber. Dann trifft Markus im Zug Janne. Die ist mit ihm zur Schule gegangen und spielt in einer ganz anderen Liga. Trotzdem scheint sie sich für ihn zu interessieren. Kann sie Markus aus dem ganzen Elend retten? Oder eher Onkel Friedrich, der legendäre Kaffeekoster aus dem Hamburger Freihafen, den sie "die Zunge Europas" nennen.

Jetzt ist der Roman "Fleckenteufel" erscheinen. Heinz Strunk hat sein Buch als männliche Antwort auf Charlotte Roches "Feuchtgebiete" angekündigt. "Die Handlung kreist auch tatsächlich um alle möglichen Körperöffnungen. Was dabei herauskommt, aber erfüllt den Helden weniger mit Staunen als mit Scham - Pein und Scham für einen Körper, den er nicht als unverhofft verliehene Ausstattung sieht, dessen Möglichkeiten er entdeckt, sondern als Bürde, die ihm auf das Selbstbewusstsein drückt. ,Ich schäme mich zu Tode, seit ich denken kann, und ich weiss nicht wofür', sagt der Held, und er fragt sich, wodurch diese Scham lebendig bleibt, dass sie sich immer wieder erneuert. Spätestens da klingt es, als wäre im 'Fleckenteufel' mehr Teufel als Fleck. Dabei ist Heinz Strunk noch nicht einmal dort angekommen, wo das Buch sein Thema findet - in den Szenen zwischen den Jungen, bei denen sein Held auf seiner ,mühsam vorbereiteten Schlagwertigkeit' sitzenbleibt, bei den Mädchen, die ihn nicht zum Tanzen auffordern, alles Christen, aber kein Mitleid; in den Momenten, derentwegen die Pubertät so unerträglich ist und die Scham so grenzenlos. In diesen Momenten ist ,Fleckenteufel' ein zartes Buch." (FAZ)

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Lesungen in: Flensburg, Mülheim an der Ruhr


11.10.2009

Liebe und Finsternis - Ruhrtriennale

Der Zerbrochne Krug - RuhrtriennaleAmos Oz: Der preisgekrönte Autor Amos Oz wird in der Jahrhunderthalle aus seinen Werken lesen. Der 1939 in Jerusalem geborene Dichter gilt als eine der grossen Stimmen der israelischen Literatur und gehört zu den bedeutendsten Autoren der Gegenwart. Er ist ein meisterhafter Schilderer menschlicher Verhaltensweisen, beseelt von einem leidenschaftlichen politischen Engagement.

Neben seiner Tätigkeit als Autor ist er u.a. als Mitbegründer und Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace Now) politisch aktiv. Begleitet wird Oz an diesem Vormittag von der Schauspielerin, Schriftstellerin und Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz, die aus der deutschen Übersetzung seiner Texte lesen wird.

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Lesung in: Bochum


 
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