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Deutschland Literatur & Lesung

Literatur & Lesung in Deutschland. Einen Überblick in Kurzform finden Sie hier: Literatur & Lesung Übersicht
 
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09.09.2010 bis 29.09.2011

Frank Goosen: Radio Heimat

Frank Goosen: Radio HeimatFrank Goosen: Literarisches Kabarett

Frank Goosen, 1966 irgendwo im Ruhrpott geboren, erlebte seine erste Sozialisationsphase in den siebziger Jahren unter dem Einfluss von Ilja Richter und dem VfL Bochum. In der Schule erbrachte er katastrophale Leistungen in Mathematik und allen naturwissenschaftlichen Fächern, war aber trotz Übergewichts gut in Sport. In der Untertertia verfasste er seine ersten Arbeiten als Autor, um Claudia zu beeindrucken, was ihm auch für drei Monate gelang. Diesem Umstand hat er (neben Mathe, Latein und Französisch) auch die Verlängerung seines Vertrages in der Untertertia zu verdanken. Eigentlich wollte Frank Goosen zu diesem Zeitpunkt aber noch Rockstar werden und schrieb etwa 300 Songs, wobei er sich von mangelndem Rhythmusgefühl nicht beirren liess. 1984-86 war er Schülersprecher, ein Amt, das er nicht aus politischen Gründen, sondern aus reiner Geltungssucht, bekleidete. Ausserdem tat sich Goosen in der Theater AG hervor. So leerte er im "Kaukasischen Kreidekreis" zusammen mit Jogo Petermeier auf der Bühne zum Schrecken des Deutschlehrers in fünf Minuten eine ganze Flasche Rotwein.

Den Schrecken der Schulzeit entronnen, studierte Frank Goosen von 1986-92 Geschichte, Germanistik und Politik an der Ruhr-Universität Bochum. Trotz Sodbrennens nach dem Mensaessen und einer schlimmen Abhängigkeit von schlechtem, schwarzen Cafeterien-Kaffee konnte er seine in der Schule gezeigte komplette Leistungsunwilligkeit überwinden und den Magister mit der Note "Sehr gut" abschliessen, worauf er bis heute stolz ist.

1992 hatte er seine ersten literarisch-kabarettistischen Auftritte mit dem Duo "Tresenlesen" in Bochum und rätselhafterweise in Hattingen. Das Duo professionalisierte sich zunehmend und trat zwei Jahre später bereits in Funk und Fernsehen auf. 1998 folgte die Premiere von Goosens erstem Soloprogramm mit dem bemüht kunstvollen Titel:"Always kill your darlings oder: Alles nur Spass". "Tresenlesen" hatte im Sommer 2000 seinen letzten Aufritt vor 2600 Zuschauern in der Freilichtbühne Wattenscheid. Seit geraumer Zeit wandelt der Kabarettist künstlerisch auf Solopfaden und erfreut sein Publikum mit Einsichten zum Thema - Ruhrgebiet. Dort, wo man rotzfrech ist und gleichzeitig sentimental, wo Fussball mehr ist als ein Sport und die Luft schon längst wieder sauber ist, obwohl es auswärts niemand glauben will. Goosen erzählt Geschichten zwischen "dammals", "getz" und "übbamorgen", Geschichten von Kohle und Tauben, rollenden Bällen und ruhenden Wassern, vom Zauber der Bude und ungesunden Getränken.



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Veranstaltungen in: Berlin, Bonn, Dorsten, Düsseldorf, Duisburg - Walsum, Gelsenkirchen, Kamp-Lintfort, Krefeld, Oberhausen, Unna, Werne


21.10.2010 bis 13.04.2011

Jan Weiler

Jan WeilerJan Weiler: Jan Weiler ist derzeit einer der angesagtesten jungen Autoren Deutschlands. Bekannt geworden ist er durch die Romane "Maria, ihm schmeckt´s nicht" und "Antonio im Wunderland".

Jan Weiler ist eigentlich Journalist. Zunächst als Texter in der Werbung beschäftigt, besuchte er die Deutsche Journalistenschule in München und landete schliesslich beim Magazin der Süddeutschen Zeitung, zuletzt als Chefredakteur. 2003 entstand aus einer Kurzgeschichte im SZ-Magazin sein erster Roman, in dem er von seinen Erfahrungen als deutscher Schwiegersohn in einer italienischen Familie berichtet. Von nun an war Weilers Weg durch die Bestsellerlisten nicht mehr aufzuhalten. Rechtzeitig zur Fussball-WM erschien der Text "Gibt es einen Fussballgott?", im selben Jahr dann das Reisetagebuch "In meinem kleinen Land" und 2007 "Land in Sicht". Im September 2008 kam nun sein aktuelles Buch "Drachensaat" auf den Buchmarkt. Es geht darin um eine absurde Gruppentherapie mit einem ehrgeizigen Therapeuten und etwas zu selbstbewussten und unberechenbaren Patienten.

Im Gegensatz zu vielen Kollegen der schriftstellenden Zunft ist Jan Weiler auch ein sehr guter Vorleser. Und so kann man den Erzeuger selbst seit drei Jahren landauf, landab beim Vorlesen seiner eigenen Worte erleben - mit neuen und ganz neuen Texten. Zur Vorbereitung auf die Lesung empfiehlt sich übrigens der Griff zum "stern". Dort erscheint wöchentlich Weilers Kolumne "Mein Leben als Mensch".

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Lesungen in: Essen, Leverkusen-Wiesdorf, Reichenbach, Tecklenburg, Wolfenbüttel


16.09.2010 bis 07.04.2011

Wladimir Kaminer: die Kaukasische Schwiegermutter

Wladimir KaminerWladimir Kaminer: Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte anschliessend Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin. Er veröffentlicht regelmässig Texte in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften, hat eine Sendung namens "Russendisko Club" beim RBB Radio MultiKulti und organisiert Veranstaltungen wie seine mittlerweile international berühmte "Russendisko".

Nach der Schrebergartenkultur, der sozialistischen Küche und seinen russischen Nachbarn muss nun seine kaukasische Schwiegermutter dran glauben: In seinem brandneuen Buch, das am 9. August 2010 erscheint, bringt der in Russland geborene und in Berlin lebende Autor seinen LeserInnen den Kaukasus nahe. Auf seine gewohnt liebevoll-komische Art portraitiert er echte Typen und erzählt skurrile wie völkerverbindende Geschichten. Im Anschluss an die Lesung aus seinem neuesten Werk folgt die legendäre Russendisko mit Wladimir Kaminer und DJ Vitali Shkliarou.

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Lesungen in: Arnstadt, Aurich, Berlin, Bielefeld, Bochum, Bremen, Chemnitz, Dortmund, Dresden, Essen, Flensburg, Frankfurt, Greifswald, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Kiel, Köln-Nippes, Oldenburg, Passau, Potsdam, Rostock, Schwerin, Stuttgart, Ulm, Weinböhla, Witten


01.10.2010 bis 12.12.2010

Lutz Görner Spricht Schiller

Lutz Görner:

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Lesungen in: Berlin, Bonn, Düsseldorf, Hagen, Köln-Klettenberg


03.11.2010 bis 23.11.2010

Konny Reimann: Moin Moin! Tour 2010

Konny Reimann: Moin Moin! Tour 2010Konny Reimann: Konny Reimann, gebürtiger Hamburger und mittlerweile wohl Deutschlands berühmtester Auswanderer, machte immer schon das, wovon Andere nur träumen. Ein Fünf-Tages-Trip nach Amerika reichen ihm und seiner Frau Manu, um 2004 den Entschluss zu fassen, mit der ganzen Familie dorthin auszuwandern. Ohne viel Sprachkenntnisse, dafür aber mit einer Unmenge an Arbeitseifer, Willen und Selbstbewusstsein ziehen die Reimanns nach Gainesville, Texas und finden dort schnell ihre neue Heimat. "Konny Island" nennt die Familie ihr traumhaftes Grundstück am Moss Lake, wo sie mittlerweile drei Ferienhäuser betreibt und nun an ihrem eigenen Traumhaus werkelt.

Millionen Deutsche kennen Konny Reimann, der mittlerweile zum Fernsehstar avanciert ist. Was er in Texas erlebt, und wie er mit den sich täglich stellenden Aufgaben und Rückschlägen umgeht, beobachten seit Jahren Millionen Deutsche. Nach einer ersten Deutschland-Tournee im letzten Jahr kommt Konny nun wieder in seine alte Heimat, um die lustigsten Geschichten von den schrägen Erlebnissen rund um seine Auswanderung zum Besten zu geben.

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Lesungen in: Aurich, Bestwig, Buseck, Coburg, Dransfeld, Essen, Gera, Goslar, Halle, Hamburg, Kaiserslautern, Koblenz, Lauenburg / Elbe, Neumünster, Nieheim, Nordhausen, Osnabrück, Rathenow, Sehnde, Wörth / Maximiliansau


08.09.2010 bis 07.11.2010

Serdar Somuncu: der Hassprediger

Serdar Somuncu: der HasspredigerSerdar Somuncu: Nach Abschluss seiner überaus erfolgreichen Performance von "Bild lesen" biegt Serdar Somuncu in die Zielgerade ein. Bis Ende des Jahres wird er noch mit seiner Presseschelte der etwas anderen Art auf den Bühnen der Republik zu sehen sein.

Aber Serdar wäre nicht Serdar, wenn er nicht schon ein neues Programm in petto hätte. Mit "Hassprediger - Ein demagogischer Blindtest" wird er ab 2009 Ausschnitte aus berühmten Reden der Weltgeschichte von Osama Bin Laden bis Roland Koch hinterfragen und einander gegenüberstellen. So weit, so gut, könnte man denken. Wenn man die Namen derjenigen wüsste, deren Reden da gerade verlesen werden. Denn die wird Serdar nicht nennen. Ein Blindtest eben. Vor allem ein Einblick in die Austauschbarkeit politischer Flosken jenseits von Zeit und Parteizugehörigkeit.



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Aufführungen in: Berlin, Dortmund


12.10.2010 bis 07.04.2011

Steffen Möller: Expedition Zu Den Polen

Steffen Möller:

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Lesungen in: Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Recklinghausen


23.09.2010 bis 27.11.2010

Cordula Stratmann: Sie Da Oben, Er Da Unten

Cordula Stratmann: Sie Da Oben, Er Da UntenCordula Stratmann: Seit knapp zwanzig Jahren zählt Cordula Stratmann zu den erfolgreichsten Komikerinnen Deutschlands. "Annemarie Hülchrath", "Schillerstrasse", "Das weiss doch jedes Kind" oder die ARD-Produktion "Ein Fall für Frau Fingerhut" sind nur einige Etappen ihrer preisgekrönten Karriere. Auf der Bühne jedoch hat sie sich in den vergangenen Jahren rar gemacht. Dank ihres Romandebüts kann hier nun Abhilfe geschaffen werden. Am 23. September diesen Jahres erscheint ihr erster Roman "Sie da oben, er da unten".

Rasant, urkomisch und zwischen Himmel und Erde schildert Cordula Stratmann in ihrem Debüt die Lebenswege von Dieter und Sabine, die, nachdem er ihr nach zig Jahren Ehe an die Gurgel gesprungen ist, abrupt getrennt werden. Sabine, die plötzlich erwürgt im Flur liegt, zieht es nach oben. Nach einer unangenehmen Zwischenlagerung bei der Gerichtsmedizin kann sie in den Himmel einziehen. Und hier - zwischen Sein und Nichtsein - lernt sie ein neues Leben und neue Freunde kennen - und was für welche! Dieter hingegen muss leider unten bleiben. Und er erkennt in der Zwischenzeit auf Erden: Wer keine echten Steherqualitäten hat, der sollte die Finger vom Töten lassen. Man hat in der Zeit danach so viel Hudelei, das sollte man sich vorher wirklich ganz genau überlegen ...

Auf ihrer Lesereise wird Cordula Stratmann ihren Romanstil mit seinem einzigartigen Humor und seiner direkten Sprache auf die Bühne bringen. Und wer Cordula Stratmann kennt, der weiss wie perfekt sie mit Komik, Wortwitz, Parodie und Satire jonglieren kann.

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Lesungen in: Berlin, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Flensburg, Hamburg, Karlsruhe, Kiel, Köln, Mainz, Mannheim, München, Münster, Oberhausen, Stuttgart, Sylt / Rantum


18.09.2010 bis 04.02.2011

Roger Willemsen

Roger Willemsen:

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Lesungen in: Augsburg, Heilbronn, Mannheim


27.09.2010 bis 18.05.2011

Axel Hacke

Axel HackeAxel Hacke: Wer hätte gedacht, dass die alltäglichen Kleinigkeiten, mit denen ein jeder sich tagtäglich herumärgern muss, statt die Nerven, die Lachmuskeln strapazieren kann? Bei Axel Hackes sensationell amüsanter Version, die zermürbende Routine gestochen scharf auf den Punkt trifft, wird jedem bewusst, dass das Leben uns Menschen viele kleine Situationskomiken jeden Tag und überall bietet. Es wird dem Publikum ein Feuerwerk des Wortwitzes und hintersinnigen Humors geboten - und die charmante Hacke-Art, sich über sich selbst, über die Menschen, kurz über das Leben lustig zu machen.

Denn der aus Braunschweig nach München "zug'reiste" Axel Hacke beschreibt wie kein anderer, was jeden Menschen den lieben langen Tag quält. Dabei gelingt es Hacke auf bestechend witzige und treffende Art zwischen zarter Schwermut und grosser Ausgelassenheit, dem Publikum wahre Ströme von Lachtränen zu entlocken.Der Zuhörer erkennt sich nicht nur unwillkürlich selbst in jeder kleinen Episode wieder, sondern muss über den Erzähler bzw. letztendlich auch sich selbst, den eigenen widrigen Alltag, die Neurosen und Ängste von Menschen in der Mitte des Lebens und die Fragen, die sie bewegen, lachen: Wie können Wegschmeisser und Behalter ein gemeinsames Leben führen? Wie fragt man die Mailbox eines Handys ab? Warum regnet es immer dort, wo ich Urlaub mache? Axel Hacke wird dem Publikum keine charmante Antwort schuldig bleiben.

Axel Hacke liest aus seinem aktuellen Buch "Der weisse Neger Wumbaba kehrt zurück" und anderen Texten.


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Lesungen in: Augsburg, Berlin, Bielefeld, Düsseldorf, Gelsenkirchen, München, Münster


18.12.2010

Gisela Steineckert & Dirk Michaelis

Gisela Steineckert & Dirk Michaelis:

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Konzert in: Leipzig


15.09.2010 bis 23.01.2011

Max Goldt

Max GoldtMax Goldt: Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin, veröffentlichte Bücher mit so schönen Titeln wie "Wenn man einen weissen Anzug anhat" oder "Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens" und schreibt seit 1989 Kolumnen für "Titanic". Er ist ausserdem Musiker und verfasst Hörspiele und Comics. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire.

Max Goldt liest viel Neues und vielleicht ein bisschen was Altes - und aktuell viele Texte aus "Ein Buch namens Zimbo. Sie werden kaum ertragen, was Ihnen mitgeteilt wird". Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiss ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind.

"Warum ich, obwohl ich schlecht lesen kann, begonnen habe zu schreiben, kann ich nicht gut sagen. Weiss nicht - hat sich so ergeben. Spät hat es sich ergeben: Als ich mein erstes Stück Literatur verfasste, das über einen Songtext, ein Gedicht oder einen Sketch hinausging, war ich knapp dreissig. Ich dachte wohl: Mal sehen, ob es möglich ist, der Neigung meines Temperaments zum Schieben einer ruhigen Kugel für ein, zwei Tage einen Riegel vorzuschieben und dem ständigen Gedankengang, an dem ich mich meist erfreue, selten auch mal leide, einen irgendwie gearteten Prosaklumpen abzutrotzen. Das Stück hiess ,Zehn hoch achtundfünfzig´, und es ging darin, soweit ich mich entsinne, ums Universum und um meine Hose. Genaueres kann ich nicht sagen, denn ich würde schwitzen wie nach dem Genuss eines stark gewürzten asiatischen Gerichtes, wenn ich mir den Text noch einmal anschauen müsste. Was ich danach geschrieben habe: Auch schwer zu sagen, doch glaube ich, unter anderem einen hoffentlich verzeihlichen Hang zur hoffentlich nicht allzu platten Gesellschaftskritik entwickelt zu haben, wobei ich Gesellschaftskritik nie mit System- oder Regierungskritik verwechseln wollte, denn Gesellschaftskritik, die das Grölen von Fussballfans in Bahnhöfen ganz unerwähnt lässt, ist keine." (Max Goldt, aus der Dankesrede zum Kleist-Preis) "Max Goldts Lesungen sind anders. Säle mit mehreren hundert Plätzen sind Wochen im voraus ausverkauft, geboten wird ein abendfüllendes Programm mit Pause und Zugaben, das meist jugendliche Publikum geht von Anfang an begeistert mit und lacht sogar wesentlich öfter, als der Text es nahelegen würde." (Neue Zürcher Zeitung)

"In seinem neuen Band ,QQ' zeigt Goldt wieder mal, was er alles kann, und er kann eine Menge. Es gibt nur wenige Schriftsteller, die einen so wachen Blick auf die deutsche Gegenwart werfen wie er. Die amorphe Musiksosse, mit der unsere Sendeanstalten ihre Fernsehspiele beträufeln; die wunderliche Gewohnheit vieler Frauen, Mini-Teddybären an ihre Rucksäcke zu heften; die verblüffende Selbstverständlichkeit, mit der allerorten der ,gehobene Vermutungsunsinn' angeblicher Trend- oder Zukunftsforscher lautstark in die Welt geblasen wird - all das und noch viel mehr macht er zur Zielscheibe eines derart einsichtsvollen wie bitterbösen Spottes, dass man sich fragt, weshalb derlei Unsitten danach noch fortexistieren können." (Die Welt)

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Lesungen in: Bielefeld, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Gütersloh, Jena, Köln, Lüneburg, Mainz


28.09.2010

Elke Heidenreich - ein Traum von Musik

Elke Heidenreich:

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Lesung in: Hannover


23.10.2010 bis 16.01.2011

Harry Rowohlt

Harry Rowohlt:

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Lesungen in: Bielefeld, Düsseldorf, Köln-Nippes, Mainz, Münster


03.10.2010 bis 27.10.2010

Günter Grass

Günter Grass:

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Lesungen in: Bochum, Münster


12.09.2010 bis 20.02.2011

Murder For Fun - Interaktives Krimidinner

Krimi Dinner:

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Lesungen in: Kirchheim, Köln, Nürnberg, Ulm


01.10.2010 bis 30.10.2011

Manfred Krug Liest & S(w)ingt

Berlin Jazz Orchestra & Manfred KrugManfred Krug: Manfred Krug - populär als Schauspieler, Sänger und Schriftsteller - ist wieder auf Achse. Er hat ein ausserordentliches Vermögen, Texte zu interpretieren und vorzutragen. Er ist humorvoll, er parodiert, er hat kraftvolle und leise Töne, ist beschwingt und besonnen. Mit diesem Talent vermag er es, den Zuhörer in seinen Bann zu ziehen.

"Schauspielern und singen kann er. Aber auch grandios erzählen." (MDR)



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Konzerte in: Aue, Berlin, Leipzig, Potsdam


16.10.2010

Die Zwerge -Das Fantasy Epos

Die Zwerge (Markus Heitz):

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Lesung in: Erfurt


10.10.2010 bis 11.10.2010

Katja Riemann & Arne Jansen

Katja Riemann & Arne Jansen:

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Konzerte in: Düsseldorf, Hamburg


10.09.2010 bis 26.12.2010

Dumme Gedanken Hat Jeder - das Schiff Hamburg

Julia Schmidt & Frank Roder:

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Lesung in: Hamburg Nikolaifleet, Anleger


25.09.2010 bis 04.02.2011

Peter Sodann

Peter Sodann: Keine Halben SachenPeter Sodann:

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Aufführungen in: Berlin, Cottbus, Dresden, Erfurt, Weißenfels


25.02.2011 bis 28.05.2011

Götz Alsmann: Herrenabend

Götz Alsmann:

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Lesungen in: Cloppenburg, Emden, Oberhausen, Oldenburg, Osterholz-Scharmbeck


22.09.2010 bis 31.03.2011

Erich Von Däniken: Däniken Total

Erich Von Däniken: Däniken TotalErich von Däniken: Der neue, von den Fans sehnlichst erwartete Vortrag "Däniken TOTAL" des Schriftstellers Erich von Däniken.

Er ist der bekannteste Sachbuchautor der Welt. In 28 Büchern, die mehr als 65 Millionen Mal verkauf und in 32 Sprachen übersetzt wurden und zahlreichen Filmen, erzählt er der Menschheit die "Erinnerungen an die Zukunft" und die "Rückkehr zu den Sternen". Über seine These, dass die Menschen in grauer Vorzeit von Ausserirdischen besucht wurden und technologische Hilfe erhielten, wird seit 35 Jahren diskutiert. In den letzten Jahren widmen sich indes immer mehr anerkannte Wissenschaftler Themen wie "die Entstehung des irdischen Lebens aus dem All" oder der Suche nach erdähnlichen Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems. Dem "Märchenonkel", "Phantast" und "Spinner" Erich von Däniken gelang etwas, wovon jeder Forscher nur träumen kann: Die von ihm dargestellten Themen beschäftigen auch einige Wissenschaftler und Laien rund um den Globus.

Erich von Däniken ist zu einem weltweiten Symbol für die Fragen nach der Herkunft und der Zukunft der Menschheit geworden, zu einem Symbol für Neugier und rastlose Suche nach Antworten auf die ungelösten Rätsel der Menschheit. Für seine Recherchen auf allen Kontinenten legte er Millionen Flugkilometer zurück und dokumentierte in zehntausenden von Bildern archäologische Fundstücke. Zurzeit entsteht die neue Fernsehserie "Chariots of the Gods" auf der Grundlage seiner Ideen. Die Verfilmung seines Romans "Xixli und Yum" ist geplant.

Erich von Däniken sucht - wie kein anderer Bestsellerautor - auf zahllosen Vortrags Tourneen den direkten Kontakt zum Publikum. Die Grundlage des seit 35 Jahren anhaltenden Erfolgs ist nicht zuletzt seine sympathische Ausstrahlung und sein persönlicher Witz, mit dem er Menschen auf der ganzen Welt für sich gewinnt.

Erich von Däniken ist weltweit bekannt, vertritt ungewöhnliche Thesen mit kämpferischem Elan und ist gleichzeitig ein charmanter Unterhalter, der die Menschen mit Witz und Weltoffenheit für sich einnimmt. Sein Interesse gilt gleichermassen der Vergangenheit wie der Zukunft der Menschheit, besonders unter dem Aspekt der technologischen Entwicklung.

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Lesungen in: Aue, Berlin, Bitterfeld, Böhlen, Borna, Burghausen, Cottbus, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt / Oder, Halle, Hoyerswerda, Leuna, Magdeburg, Neubrandenburg, Neuruppin, Potsdam, Rostock, Schwerin, Weimar, Zeitz


05.11.2010

Dieter Hildebrandt & Roger Willemsen

Dieter Hildebrandt & Roger WillemsenDieter Hildebrandt & Roger Willemsen: 200-mal am Tag lügt ein Mensch im Durchschnitt. Die Schlange im Paradies hat damit angefangen und seitdem können wir nicht mehr aufhören. Die Urkunde, die den Kirchenstaat begründet hat - gefälscht! Genau wie die, die Hamburg zur Hansestadt machte. Möglicherweise ist sogar das halbe Mittelalter eine Erfindung. Im 18. Jh. hatte fast jeder Fürstenhof seinen eigenen Goldmacher, nur Gold konnte keiner von ihnen machen. Und dann das 19. Jh. - die grosse Zeit der Hochstapler! Sie verkaufen die Freiheitsstatue und vertreiben gallonenweise nichtexistentes Salatöl...

Nicht zu vergessen, dass niemand vorhatte, in Berlin eine Mauer zu bauen oder eine "sexual relation with that woman" hatte. Dieter Hildebrandt und Roger Willemsen haben sich die Geschichte der Menschheit vorgenommen und dabei nichts als Lügen gefunden. Ein Abend zum Staunen, zum Schmunzeln und zum Misstrauischwerden.

"Da schwadronieren zwei lustvoll über Kunst, Politik und Wissenschaft, Religion, Journalismus und Biologie, fahren sich munter in die Parade, weisen sich in die Schranken und geben einander vergnügt eins über." (Westdeutsche Zeitung)

"Die Geschichte der Lüge ist eine lange..., was unlängst auf so amüsante wie intelligente Weise Roger Willemsen und Dieter Hildebrandt in Köln ausgeführt haben... Der Ritt geht ... durch die Zeitgeschichte, durch die Philosophie, die Naturwissenschaften, die Literatur, die Pädagogik, die Werbung, die Wirtschaft, die Medizin, die Mode, den Sport und die Kosmetik. Willemsen gab sich als Schmeichler, als Galant und zeigte: Höflichkeit ist auch eine Form der Lüge, wenn auch eine sozial notwendige." ( Die Zeit)

"Der Text des umfangreichen Programms ist durchkomponiert, mitunter sogar gedichtet... Willemsen übernimmt im Duo die Rolle des naseweisen Intellektuellen, während Hildebrandt lustvoll den moralisch Empörten mimt....Die beiden öffneten den Horizont ihres Themas, zeigten, dass es hier nicht nur um gut recherchierte Kolportage geht. Sondern darum, dass wir alle für dumm verkauft werden." (Kölner Rundschau)


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Lesung in: Erfurt


17.09.2010 bis 24.10.2010

Böse Schafe (ua

Böse Schafe:

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Lesung in: Saarbrücken


 
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