Deutschland Opern & Operetten
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12.10.2008
bis 29.04.2009
Die Zauberflöte Für Kinder
Die Zauberflöte Für Kinder: "Die Zauberflöte" ist die berühmteste, die populärste, und die meist aufgeführte deutsche Oper. Die märchenhafte Handlung sowie die wunderbaren, eingängigen Melodien verzaubernt. Auch bei Kindern ist "Die Zauberflöte" beliebt. Die Oper bietet Kindern eine unglaubliche Vielfalt von Anregungen an die Fantasie: Es gibt den witzigen, unvergesslichen Papageno, die wunderbare Liebesgeschichte zwischen Prinz Tamino und seiner geliebten Pamina, die prachtvolle, weise Welt von Sarastros Sonnentempel, und die böse, gefährliche Königin der Nacht mit ihrer unglaublichen Koloraturdramatik. Dazu kommen auch verzauberte Musikinstrumente, bedrohliche Schlangen und tanzende Tiere, in einer Welt, wo das Gute über das Böse seinen sicheren Sieg feiert.
Jetzt kommt eine ganz besondere Version dieses Opernklassikers für Kinder ab 4 Jahren auf die Bühne. Die Stimmen der Prager Kammeroper wollen das Publikum mit den berühmtesten Arien und Ensembles dieses Meisterwerks verzaubern. Die zauberhafte Geschichte wird von der Schauspielerin Melinda Thompson erzählt. Als Hohe Priesterin Isira präsentiert sie die Handlung in leicht verkürzter, klarer, verständlicher Weise - mit Witz und Charme.
Die "Zauberflöte für Kinder" der Prager Kammeroper ist nicht nur ein Einstieg in die Welt der Oper, sondern gleichzeitig humorvolle Unterhaltung - für Kinder geschaffen, doch keineswegs kindisch.
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Veranstaltungen in: Aalen, Amberg, Bamberg, Bayreuth, Berlin, Bielefeld, Bochum, Chemnitz, Coburg, Düsseldorf, Erfurt, Füssen, Hagen, Halle / Saale, Hamburg, Hannover, Heilbronn, Hof / Saale, Ingolstadt, Kaiserslautern, Kiel, Koblenz, Krefeld, Landshut, Mainz-Finthen, Marburg, Mosbach, Neumünster, Osnabrück, Saarbrücken, Schwäbisch Hall, Siegen, Solingen, Würzburg
04.10.2008
bis 29.03.2009
Die Grosse Galanacht der Operette
Galanacht der Operette:Mehr zu: Die Grosse Galanacht der Operette
Veranstaltungen in: Aschaffenburg, Chemnitz, Cottbus, Frankfurt / Oder, Gera, Idar - Oberstein, Langenselbold, Limbach-Oberfrohna, Magdeburg, Neubrandenburg, Neustadt an der Weinstrasse, Obertshausen, Oberursel, Rostock, Suhl, Wernigerode/Harz, Zwickau
02.09.2008
bis 07.09.2008
Porgy And Bess - Festspielhaus Baden-Baden
Porgy and Bess: Leidenschaft, Lebenslust und ein Hauch von "Summertime":
Das Meisterwerk von George und Ira Gershwin in einem exklusiven Sommergastspiel in Baden-BadenInspiriert von den hinreissenden Spiritual- und Gospelchorälen, den jazzigen Rhythmen des frühen Swing und vom ursprünglichen Blues aus den Armenvierteln des schwarzen Südens von Amerika, komponierte George Gershwin ein sinfonisches Meisterwerk, das bis heute von seiner faszinierenden Einzigartigkeit nichts verloren hat. Porgy and Bess ist eine der wenigen amerikanischen Opern, die zu Weltruhm gelangten. Um die Authentizität zu wahren, darf bis auf den heutigen Tag dieses Werk ausschliesslich von schwarzen Darstellern aufgeführt werden und ist in seiner weltweiten Aufführungstradition damit eine echte Rarität.
Die aufwendige Produktion - gastierend an herausragenden Opernhäusern in Europa und zuletzt auch in Japan - präsentiert ein Ensemble aus hochkarätigen Starsolisten und einem stimmgewaltigen Chor aus über 50 Mitwirkenden des New York Harlem Theatres.
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Veranstaltung in: Baden-Baden
06.09.2008
Nabucco - Monumental Opera 2008
Nabucco: Die Opern-Zeitreise führt das Publikum im Sommer 2008 an die Schauplätze Jerusalem und Babylon zurzeit
586/587 v. Chr., als der biblische Herrscher Nabucco König Babylons war. Grosse Showeffekte, imponierende
Kulissen, prächtige Kostüme und magische Gesänge - so präsentiert sich die Neuinszenierung der Oper
Nabucco. Erleben Sie ein kulturelles Highlight von höchster Qualität und lassen Sie sich von den 120
Mitwirkenden verzaubern. Geniessen Sie in der einmaligen Atmosphäre prachtvoller Veranstaltungsorte die
Oper Nabucco.
Die grossartige Inszenierung von Verdis Meisterwerk glänzt nicht nur durch den Auftritt erstklassiger Künstler, sondern wird ein hochkarätiges Erlebnis, wenn das Volk der Babylonier in Begleitung von Lastkamelen die Bühne erklimmt und der Freiheitschor erklingt. Hochherrschaftlich hält König Nabucco auf seinem babylonischen Streitwagen, gezogen von rassigen Hengsten, unter donnernden Hufen Einzug in Jerusalem, um zusammen mit Ismael seine Tochter Fenema zu befreien.
Das einzigartige und in Deutschland bisher einmalige Zusammenspiel von Kamelen als Lasttieren, Pferden vor Streitwagen, farbenprächtigen Pyroeffekten und pompösen Kostümen macht die Neuinszenierung der Oper Nabucco zu einem abwechslungsreichen Schauspiel für das Auge und zugleich zu einem grandiosen Gesamtkunstwerk.
Die neue und zugleich grandiose Inszenierung Verdis Freiheitsoper NABUCCO wird gespielt vom Classical Symphonic Orchestra mit grossem Chor, temperamentvollen aber auch feinfühlig singenden Starsolisten in italienischer Originalsprache. Dieses brillante Opernspektakel mit seinen fesselnden Melodien, mitreissenden Arien und über 120 Mitwirkenden wird den Freiheitskampf des jüdischen Volkes aus längst vergangenen Zeiten wieder zum Leben erwecken. Auch die pompöse und aufwendig gestaltete Ausstattung der Künstler und das Bühnenbild vermitteln die tragische und zugleich dramatische Atmosphäre und lassen die Geschichte Nabuccos auf der Bühne aufleben.
Die spektakuläre Inszenierung gipfelt im Finale in einem Abschlussfeuerwerk, um die Besucher würdig aus der Welt Verdis zu verabschieden. Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf und geniessen Sie einen Abend unter freiem Sternenhimmel mit Verdis Freiheitsstück Nabucco - die prachtvolle Oper mit dem dramatischen Spiel um Liebe und Macht.
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Veranstaltung in: Kufstein / Österreich
26.12.2008
bis 15.03.2009
Der Vogelhändler - Operetten-Tournee-Theater Hannover
Der Vogelhändler: Operette in 3 Akten von Carl CellerAdam, ein Tiroler Vogelzüchter, ist auf Geschäftsreise. Sein Verkaufsschlager sind Singvögel, ein in der guten Gesellschaft seiner Zeit begehrter Luxusartikel. Auf dieser Reise verknüpft er Business mit privatem Interesse: Christel, selbstbewusst und emanzipiert, macht einen engagierten Job als Briefzustellerin. Heiraten will sie den Adam schon, aber etwas interessierter an seiner beruflichen Karriere könnte der doch sein.
Das klingt nach einem modernen Beziehungsdrama zwischen Geschlechterkonflikt und Erfolgszwang. Doch weit gefehlt: Die Story heisst "Der Vogelhändler" und gilt als Idealfall der Volksoperette. Der Schauplatz: Rheinpfalz, die Zeit: frühes 18. Jahrhundert. Der Komponist Carl Zeller, von Haus aus Jurist, Kunstreferent im österreichischen Unterrichtsministerium, hat mit seinem Vogelhändler eine unverwüstliche Erfolgsoperette geschaffen, die trotz werktreuer Inszenierung keineswegs verstaubt ist. Nicht der geschmeidige Strauss-Walzer, sondern das gefühlvolle Wiener Lied, das Zeller oft volksliedartig trifft, kennzeichnet dieses hörens- und liebenswerte Werk aus der goldenen Ära der Operette. Zellers Meisterwerk mit seiner fein gearbeiteten Partitur brachte es nach seiner Uraufführung am 10.01.1891 auf beachtliche 184 Aufführungen in Folge allein im Theater an der Wien. Titel wie "Schenkt man sich Rosen in Tirol, weiss man, was das bedeuten soll", "Grüss Euch Gott, alle miteinander" und "Ich bin die Christel von der Post" geniessen bis heute ungebrochene Popularität.
Eine Produktion des Operetten-Tournee-Theater Hannover
Mit deutschsprachigen Solisten von internationalen Bühnen und dem Orchester DUNA Budapest
Regie: Martin Gesslbauer
Musikalische Leitung: Matthias Wegele
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Veranstaltungen in: Arnsberg, Bad Ems, Böblingen, Bruchsal, Castrop-Rauxel, Erfurt, Gütersloh, Hamm, Hannover, Herford, Marktoberdorf, Minden, Niedernhausen, Paderborn, Rastatt, Schwäbisch Gmünd
12.09.2008
bis 27.07.2009
Verdi: "aida" - Festspielhaus Baden-Baden
Festspielhaus Baden-Baden: Vorhang auf! Am historischen Bahnhof zu Baden-Baden, wo lange Zeit Könige, Kaiser und Zaren zur Sommerfrische anreisten, steht heute das zweitgrösste Opernhaus Europas - und, nebenbei, auch das einzige, dessen Betrieb ausschliesslich privat finanziert wird.
Das Festspielhaus Baden-Baden erlebte 1998 die feierliche Eröffnung. Es entstand unter der Leitung des Wiener Architekten Wilhelm Holzbauer - und vereint zwei verschiedene Architekturstile: Die neoklassizistischen Bahnhofshalle geht in ein modernes Konzerthaus mit 2.500 Plätzen über.
Das Festspielhaus Baden-Baden präsentiert etwa 80 Klassikveranstaltungen pro Jahr: Konzerte, Ballette, Opern. Künstlerisch setzt man auf grosse Namen der Klassikszene, ist aber auch für Newcomer offen, die eine interessante Entwicklung erkennen lassen.
Zusätzlich wird das Haus auch an Veranstalter für gehobene Entertainment-Programme, an Firmen- und hochwertige Privatveranstaltungen angeboten. Eine hauseigene Gastronomie (Restaurant "Aida") kümmert sich um das leibliche Wohl der Gäste.
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Veranstaltung in: Baden-Baden
02.09.2008
bis 06.09.2008
Il Turco in Italia - Opernfestival Basel/Riehen
Il Turco in Italia: Oper in zwei Akten von Gioacchino RossiniDas Werk verfügt über alle Zutaten, die eine geistreiche und zu Herzen gehende Opera buffa braucht: feurige Liebhaber, leidenschaftliche Bekenntnisse, stolze Frauen und schliesslich das Finale der grossmütigen Versöhnung. Nach mancherlei Missverständnissen entwirrt sich das Knäuel der Geschehnisse und die Geschichte findet ihr Happy End.
Don Geronio sucht bei der Zigeunerin Zaida Antwort auf die Frage, ob seine kapriziöse Frau Fiorilla ihn noch liebt. Schon wittert der Dichter Prosdocimo Stoff für eine geplante Komödie. Als er erfährt, dass Zaida früher die Gebliebte des reichen Türken Selim war, glaubt er eine "tolle Story" gefunden zu haben. Und siehe da: Ausgerechnet in diesem Augenblick landet Selims Schiff im Hafen! Prompt verliebt sich der türkische Prinz in Fiorilla, worauf ihr Ehemann und ihr Verehrer Narciso in Eifersucht entbrennen. Prosdocimo initiiert eine Intrige und ist mit ihrer Wirkung höchst zufrieden. Ein wunderbares Verwirrspiel beginnt ...
Musikalische Leitung: Jan Schultsz
Regie: Joachim Rathke
Es spielt das Basler Festival Orchester
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Veranstaltung in: Riehen
23.01.2009
bis 24.01.2009
Nabucco - Tourneeproduktion
Nabucco: Oper von Guiseppe VerdiMehr zu: Nabucco - Tourneeproduktion
Veranstaltungen in: Frankfurt, Sindelfingen
07.01.2009
bis 14.02.2009
Neujahrskonzert - Klangfarben
Operetten Tournee Theater Hannover: Dieses Jahr mit neuem Programm!Viel mehr als ein Konzert! Mit feinem Witz, Wiener Dialekt und viel Charme geleitet Sie Moderator Martin Gesslbauer durch die musikalische Welt der Operette. Die Diva, der Tenor, das Buffo-Paar und ein hochkarätiges Ensemble präsentieren die Highlights der beliebtesten Operetten und schlüpfen für jedes Lied ins passende Outfit.
Das Orchester Duna Budapest spielt auf - Csárdás, Walzer und vieles mehr!
Dies sind nur ein paar Leckerbissen des Abends. Die eine oder andere Überraschung wird auch dabei sein. Geniessen Sie das neue Programm Klangfarben 08/09!
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Veranstaltungen in: Arnsberg, Ballenstedt, Barsinghausen, Hamm, Langenhagen, Lehrte, Lutherstadt Wittenberg, Rastatt, Soltau
05.09.2008
bis 31.10.2008
La Traviata - Theater Dortmund
La Traviata: Oper in drei AktenDichtung von Francesco Maria Piave
Musik von Giuseppe Verdi
Musikalische Leitung Ekhart: Wycik
Inszenierung: Immo Karaman
Bühne: Johann Jörg
"Immo Karamans und Fabio Poscas Violetta (Sylvia Koke) ist ein Supermodel à la Kate Moss mit der Seele eines kleinen Mädchens (dargestellt von einem namentlich nicht erwähnten, aber schaurig-grossartig agierenden jungen Ensemble-Mitglied). Das vergnügungssüchtige Lasterleben erträgt sie nur unter Kraftaufwendung. Der (Regie-)Coup: Im letzten Akt lassen Karaman und Posca Violetta allein auf der Bühne. Der Arzt (Bart Driessen), die Versöhnung mit Vater und Sohn Germont - all dies erfolgt nur noch in ihrer Einbildung. Doch diese Flucht in den Wahnsinn bringt die Erlösung: Die Diva stirbt, das innere Ich aber schreitet selbstbewusst-befreit davon." (Opernnetz)
"Immo Karaman führt Verdis ,La Traviata' in die heutige Welt der Schönen und Reichen: Violetta Valéry, die ,Kameliendame' von Dumas, ist eine Schwester von Kate Moss. Eine Frau, die sich zur Schau stellt, um zu überleben, die im Sog des Rausches ihre Gesundheit ruiniert hat...Die choreografierte Welt (Karaman hat mit Fabian Posca gearbeitet) ist eine Welt der Posen. Violetta erlebt den Ausverkauf der Gefühle. Sylvia Koke, die blendend ausschaut, zeigt Violettas Verfall als Weg in die Einsamkeit. Zweisam ist sie mit Alfredo glücklich. Oder gelangweilt? Später gedemütigt. Wo hört die Pose auf? Im Tod. Da ist sie allein, erlebt die Begegnung mit dem Geliebten nur noch als Vision. Die Stimmen klingen aus dem Off. Sylvia Koke singt diese Violetta...mit berührendem Mezzavoce, mit feinen Nuancen. Das ist eben kein Belcanto, sondern italienisches Charakterfach. Und genau dies hört man: Seelenschwingungen." (WAZ)
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Veranstaltung in: Dortmund
22.10.2008
bis 12.11.2008
Gräfin Mariza - Tourneeproduktion
Gräfin Mariza: Operette von Julius Brammer und Alfred GrünwaldMusik von Emmerich Kálmán
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Veranstaltungen in: Hockenheim, Rüsselsheim
05.09.2008
bis 19.09.2008
Der Spieler - Staatsoper unter Den Linden Berlin
Der Spieler: Oper von Sergej ProkofjewIn russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Koproduktion mit dem Teatro alla Scala di Milano
Ist es Liebe oder Spielsucht, Geldgier oder Lust an der Macht über andere? Keiner Figur in Prokofjews Oper nach dem autobiographisch inspirierten Roman von Fjodor Dostojewski ist wohl ganz zu trauen. Polina macht sich kaltblütig über die Liebesgefühle lustig, die ihr Alexej zunächst wohl aufrichtig entgegenbringt, um sich am Ende doch als feinfühlige und unglückliche Frau zu offenbaren, als er, inzwischen durch zu grosses Glück dem Spiel verfallen, seine Leidenschaft für sie anscheinend verloren hat. Und alle anderen sind ohnehin durchtriebene Gestalten: der despotische, spielsüchtige »General« und seine ur-russische Tante, »Babulenka« genannt, die er so gerne beerbt hätte, die dann aber vor seinen Augen ihr Vermögen selbst verspielt; und auch der Kreis der Nicht-Russen, der diese russische Gemeinde in einer deutschen Kurstadt umgibt, ist zwielichtig, so etwa Blanche, die sich einen reichen Mann angeln will, der mysteriöse Mr. Astley, der sich manches kaufen kann, oder der herzlose Marquis, der plötzlich von Polina nichts mehr wissen will.
Aus Dostojewskis Psychogramm eines spielsüchtigen Ich-Erzählers formte Prokofjew, der sich das Libretto seiner Oper selbst schrieb, musikalische Charakterstudien, bei denen die Gesangspartien beinahe ausnahmslos im Deklamationsgestus verbleiben. Dadurch entstand fast so etwas wie eine »Anti-Oper« - ein musiktheatralisches Werk, das sich vom geläufigen Operntypus bewusst absetzt, indem es auf ariose Gestaltungen verzichtet, jedoch Leitmotiven ähnliche Elemente zur Figurencharakterisierung nutzt. So entstehen doch grössere musikalische Zusammenhänge, die wohl das einzig stabilisierende Gegengewicht zu dem ansonsten ungebrochen hohen szenischen Tempo der Dialoge bilden. Und auch in der zentralen Szene des Roulettespiels im finalen vierten Akt mit der Musik der rollenden Kugel geben die hier gänzlich auf blosse Typen reduzierten Spieler mit ihren vokalen Einwürfen dem musikalischen Stimmungsbild nur eine besondere Klangfarbe.
Musikalische Leitung: Daniel Barenboim / Alexander Vitlin (09.09. | 11.09.)
Inszenierung / Bühnenbild / Kostüme: Dmitri Tcherniakov (2008)
"Daniel Barenboim setzte das musikalische Kaleidoskop dieser arienlosen Oper so unter Strom, dass an ihrer Exzentrik, ihrem Aberwitz, ihren fieberkurvenartigen Delirien kein Zweifel mehr bestehen konnte (...) Dem Prozess eines Aussersich-Geratens, den Prokofjews Musik vom ersten bis zum letzten Takt so planvoll wie zunächst unmerklich aufbaut, folgt Tscherniakovs Personenregie virtuos bis in die letzte Geste hinein (...) Darstellerisch und sängerisch lässt die Produktion kaum Wünsche offen (...) Ungemein pointenreich und kurzweilig fliegt dieser Abend an einem vorbei, und bleibt doch nachhaltig haften: ein Wurf, ganz so wie Prokofjews Oper." (FAZ)
"Fiebervisionen vom Glück. Wie Daniel Barenboim mit der brillant einstudierten Staatskapelle diese Kunst feingeschliffener Aphoristik, der raffinierten lyrischen Tonfiguren oder brutalen Farbeffekte zuspitzt und sie zugleich mit vollen Klangregistern ausmalt, wie die Instrumentengruppen sich aufdröseln oder zusammenballen, je nach der psychologischen Situation der Redenden, bedeutet ein symphonisches Faszinosum eigener Art." (Süddeutsche Zeitung)
"Faszinieren darf dieser Abend, weil sich die Wundheit hier rhythmisch panzert und der Luxus umso melancholischer stimmt, je musikalisch packender er uns in die Glieder fährt. Es sind Stimmungen, für welche die Oper erst gemacht wurde - auch wenn Regisseur Dmitri Tcherniakov hier alles wie hinter Glas spielen lässt (...) Barenboim zeigt in Berlin rasend eindrucksvoll, dass Prokofieff den Maschinenduktus einer entfesselten Moderne musikalisch genau traf." (Die Welt)
"Kalt, schlüssig, stark und fies: ,Der Spieler' an der Staatsoper. Daniel Barenboim erzeugt mit der Staatskapelle ein verblüffendes, fein ausgetüfteltes und absolut treffendes Pendant: einen Stahlklang, hell, poliert und kühl, der jenen gewerbsmässigen Luxus der beschriebenen Welt spiegelt, ohne aber Faszination dafür zu zeigen (...) Das Glück über diese ausgesprochen gelungene Produktion war nicht nur der Begeisterung des Publikums, sondern auch den Mitwirkenden auf der Bühne anzumerken. Barenboim und Tcherniakov herzten sich lebhaft beim lauten Schlussapplaus." (Berliner Zeitung)
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Veranstaltung in: Berlin
21.06.2009
bis 04.07.2009
Aida - Theater Bremen
Aida: Oper in vier Akten von Guiseppe VerdiKonzertante Aufführung
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Die Weser wird zum Nil: Während Wagners "Der Fliegende Holländer" auf der Seebühne Bremen von einem Grossteil des Publikums und Teilen der Medien im Sommer 2008 gefeiert wurde, steht die nächste Produktion im "Bregenz des Nordens" (Die Welt) schon in den Startlöchern: Ab dem 21. Juni 2009 präsentiert das Theater Bremen konzertante Aufführungen von Giuseppe Verdis grosser Oper "Aida". Das Drama um die gefangene Prinzessin Aida und ihre verbotene Liebe zum Feldherrn Radames ist eine der berühmtesten Opern überhaupt.
Musikalische Leitung: Markus Poschner
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Veranstaltung in: Bremen
08.01.2009
Carmina Burana - Gasteig München
Carmina Burana:Mehr zu: Carmina Burana - Gasteig München
Veranstaltung in: München
25.12.2008
bis 30.01.2009
Wiener Blut - auf Tournee
Wiener Blut: Operette von Johann StraussDie komische Operette sprüht nur so vor schwungvollen, mitreissenden Walzermelodien und Arien, mit denen sie sich in die Herzen der Zuhörer spielt. Mit seinen eingängigen Arien "Wiener Blut, eigener Saft, voller Kraft, voller Glut!", "Grüss dich Gott, du liebes Nesterl" oder "Draussen in Hietzing gibt´s a Remasuri" nimmt das Meisterwerk die Zuhörer mit hinein in das heitere, lebensfrohe Wien des 19. Jahrhunderts.
Aber nicht nur die wunderbare Musik, auch die amüsanten Handlungen, reich an Intrigen und amourösen Techtelmechteln, machen die Operette zu einer der beliebtesten überhaupt. Walzerfreunde und Strauss-Liebhaber werden ihre Freude haben.
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Veranstaltungen in: Hannover, Idar - Oberstein, Landshut / Essenbach, Langenselbold, Magdeburg, Mühlheim, München, Oberursel, Recklinghausen, Schwabach, Walsrode
05.09.2008
Carmina Burana - Felsenbühne Rathen
Carmina Burana: Cantiones profanae (konzertant) von Carl OrffCarl Orffs populäres Chorwerk mit Kultstatus-ein grandioser Lobgesang auf die Lebensfreude und die Liebe wird von Solisten und Orchester der Landesbühnen Sachsen sowie der Singakademie Dresden e.V. im Zwinger mit Feuerwerk aufgeführt. Zuvor ist das Werk auf der Felsenbühne Rathen zu erleben. Dirigent: GMD Michele Carulli
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Veranstaltung in: Kurort Rathen
21.12.2008
Hoffmännchen - Bürgerhaus Kalk Köln
Hoffmännchen Kinderoper: Kinderoper am KlavierMehr zu: Hoffmännchen - Bürgerhaus Kalk Köln
Veranstaltung in: Köln
25.01.2009
bis 18.07.2009
Pique Dame - Komische Oper Berlin
Pique Dame: Oper in drei Akten von Pjotr I. TschaikowskiLibretto von Modest I. Tschaikowski
Deutsche Textfassung von Bettina Bartz und Werner Hintze
Der deutsche Ingenieur Hermann fühlt sich in Russland als Aussenseiter. Er hat zwar durchaus die ihm mögliche Karriere gemacht, aber von seinen Minderwertigkeitsgefühlen kann er sich nicht befreien: immer zu wenig Geld, immer anderen unterlegen. Als er herausfindet, dass Lisa die Verlobte des Fürsten Jeletzki ist, will er den Traum vom gemeinsamen Liebesglück auch gleich aufgeben. Wie soll sich ein Mädchen aus den höchsten Kreisen einer auf Äusserlichkeiten konzentrierten Gesellschaft denn auch für jemanden interessieren, der ganz offensichtlich nicht zu den "happy few" gehört? Durch Zufall erfährt Hermann von einem Ausweg: Von Lisas Vormund, der alten Gräfin, erzählt man sich, sie kenne eine todsichere Kartenkombination fürs Glücksspiel. Und was, wenn nicht Geld, könnte seine Situation grundsätzlich verändern? Der Plan wird für Hermann zur fixen Idee, die sein Leben beherrscht, seine Wahrnehmung verändert und nicht nur für ihn tödlich endet.
Von Liebe, Verzweiflung und Obsessionen handelt Tschaikowskis 1890 uraufgeführte Oper. Mit oberflächlich leichter Musik charakterisiert er die Gesellschaft und stellt sie so in starken Kontrast zur Innerlichkeit der dichten psychologischen Schilderung der Protagonisten. Auf bedrückende Weise zeichnet Tschaikowski so nicht nur das Schicksal eines Menschen, der das Wesentliche aus dem Blick verliert, sondern auch das Bild einer Gesellschaft, die das Scheitern des einzelnen vor Augen hat und es doch nicht wahrnimmt.
Inszenierung: Thilo Reinhardt
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Veranstaltung in: Berlin
26.05.2009
bis 18.06.2009
Der Freischütz - Deutsche Oper Berlin
Der Freischütz: So recht vermochte sich das Musiktheater in Deutschland nie zu entscheiden, ob sein populärster Gattungsbeitrag denn nun eher ein Schmerzens- oder ein Freudenkind sei. Der Variantenreichtum der szenischen Deutungsgeschichte der letzten etwa dreissig Jahre illustriert diesen Umstand sinnfällig.Der Komponist Carl Maria von Weber höchstselbst erklärte seiner Braut Caroline Brandt einst den Inhalt des Stücks mit den Worten: »Ein alter fürstlicher Förster will seinem braven Jägerburschen Max, seine Tochter und Dienst geben, und der Fürst ist es zufrieden, nur besteht ein altes Gesetz, dass jeder einen schweren Probeschuss ausführen muss. Ein anderer boshafter liederlicher Jägersbursche Kaspar hat auch ein Auge auf das Mädel, ist aber dem Teufel halb und halb ergeben. Max, sonst ein trefflicher Schütze, fehlt in der letzten Zeit vor dem Probeschuss alles, ist in Verzweiflung darüber und wird endlich dadurch von Kaspar dahin verführt, sogenannte Freykugeln zu giessen, wovon sechs unfehlbar treffen, dafür aber die siebte dem Teufel gehört. Diese soll das arme Mädchen treffen, dadurch Max zur Verzweiflung und Selbstmord geleitet werden ec. Der Himmel beschliesst es aber anders. Beim Probeschuss fällt zwar Agathe, aber auch Kaspar, und zwar wirklich als Opfer des Satans, erstere nur aus Schrecken, warum ec. ist im Stück entwickelt. Das Ganze schliesst freudig.«
Alexander von Pfeil inszeniert den "Freischütz" für die Deutsche Oper Berlin. Es dirigiert Renato Palumbo. Premiere ist am 24. März 2007.
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Veranstaltung in: Berlin
22.05.2009
bis 10.07.2009
Hoffmanns Erzählungen - Komische Oper Berlin
Hoffmanns Erzählungen: Phantastische Oper in fünf Akten von Jacques OffenbachLibretto von Jules Paul Barbier
Drei unglückliche Liebesgeschichten. Sie erzählen von der mechanischen Puppe Olympia, der sterbenskranken Sängerin Antonia und der skrupellosen Kurtisane Giulietta - und eigentlich doch hauptsächlich von Stella: »drei Seelen in einer einzigen Seele«. Die von Hoffmann ehemals leidenschaftlich Geliebte ist Auslöser von Lust und Leid des Dichters. Von ihr und vom vermeintlichen Tröster Alkohol handelt die Oper mit grossem Sentiment, französischer Leichtigkeit und musikalischer Finesse.
Jacques Offenbach starb, bevor er das Werk abschliessen konnte, und erlebte die Uraufführung von »Hoffmanns Erzählungen« 1881 in der Pariser Opéra comique selbst nicht mehr. Die hinterlassene komplizierte Quellenlage macht jede Aufführung der Oper, die zu den erfolgreichsten des französischen Repertoires gehört, zu einem neuen Abenteuer.
Musikalische Leitung: Francois-Xavier Roth
Inszenierung: Thilo Reinhardt
"Hier geben sich Musik und Theater gegenseitig Kraft, hier wird szenische Intensität möglich durch ein Sängerensemble, bei dem sich jeder auf den anderen verlassen kann. Thilo Reinhardt glaubt an das Werk, vertraut der Partitur und will einfach nur die Geschichte erzählen." (Der Tagesspiegel)
"Der Clou der ebenso schön anzuschauenden wie konzeptionell starken Inszenierung ist ihr von Paul Zoller grosszügig gestalteter Einheitsraum, das holzverschalte Oval eines Festsaals, das die Zeitreise durch ein erzähltes Leben mit räumlichen Konstanten als Wiederholungen in Strukturen des Umbewussten vermittelt. (...) So erinnert das perfekte Zusammenspiel der Musik mit Maske, Licht, Personenführung und Bühnenbild hier an Zeiten, in denen die Komische Oper Berlin einstmals Theatergeschichte schrieb." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Reinhardts frische, unzimperliche, aber durchaus respektvolle Inszenierung fängt sie bravourös und einfallsfroh ein." (Berliner Morgenpost)
"Reinhardt muss man loben für seine energische, aber elegante und nie aufdringliche Art dieser Aufklärung (...) das romantische Gefühl selbst mit seinen Teufeln und idealen Frauen hat offenbar keine historische Zeit. Diese altmodisch klingende Unterhaltungsmusik bringt seine Trivialität so präzise zu Gehör, dass sie gute Chancen hat, wieder zum Trend zu werden." (taz)
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Veranstaltung in: Berlin
15.03.2009
bis 06.06.2009
Maometto Secondo - Theater Bremen
Maometto Secondo: Dramma per musica in zwei Akten von Gioacchino RossiniIn italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Gemeinsam mit dem "Rossini Opera Festival" in Pesaro, der Geburtsstadt Rossinis, feiert das Theater Bremen die Wiederentdeckung einer der grossen, dramatischen Opern des Meisters Rossini. Mit "Maometto Secondo" setzt sich der Zyklus von Rossini-Opern in der Handschrift des Regieklassikers Michael Hampe fort. Der feurigste italienische Komponist des 19. Jahrhunderts, Gioacchino Rossini, erregte wie kein anderer mit effektvollen musikalischen Gesten die Gemüter seiner Zuhörer. Bei ihm mischt sich die Tradition des italienischen Belcantos mit Temperament, Spannung und überwältigenden Chorszenen. Die Handlung spielt um die Mitte des 15. Jahrhunderts in der venezianischen Kolonie Negroponte. Die Stadt wird von den Türken belagert und Anführer Sultan Mohammed fordert die Öffnung der Stadttore zur Übergabe. In den Wirren der Erstürmung der Stadt rettet Anna, die Tochter des Stadthalters Erisso, die Leben ihres Vaters und des Geliebten Calbo, indem sie sich selbst dem in sie verliebten Sultan ausliefert. Sie kann fliehen, die Türken werden abgewehrt. Doch Anna nimmt sich das Leben, als ihr die Rache des Sultans droht. Rossini unterstreicht in dieser Oper die Kraft von Liebe und Treue - und die zerstörerischen Dimensionen der Missverständnisse zwischen den Kulturen.
Musikalische Leitung: Daniel Montané
Inszenierung: Michael Hampe
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Veranstaltung in: Bremen
27.09.2008
bis 02.11.2008
Tosca - Theater Dortmund
Tosca: Melodramma in drei AktenText von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa (nach dem gleichnamigen Schauspiel von Victorien Sardou)
Musik von Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aus der grausamen Realität eines Terrorregimes träumen sich zwei Künstler ins private Glück. Doch ein Geheimdienstchef liebt. Zum ersten Mal. Und seine Liebe ist erbarmungslos. - Unvereinbar prallen der Lyrismus leidenschaftlicher Gefühle und der martialische Rhythmus politischer Macht aufeinander.
Selten fand der gewaltsame Übergriff von Zeitumständen auf private Schicksale einen ähnlich drastischen szenischen und musikalischen Ausdruck, verschränkten sich so fatal Idylle und düsteres Melodram. Liebe im Zeitalter des Schreckens. Die Realität öffnet die Augen, die sich zum Träumen schliessen wollen. Für einen kurzen Moment siegt die Liebe. Doch die Illusion hat einen hohen Preis.
Musikalische Leitung: Jac van Steen
Inszenierung: Christine Mielitz
Bühnenbild und Kostüme: Frank Fellmann
Mehr zu: Tosca - Theater Dortmund
Veranstaltung in: Dortmund
05.09.2008
Aida - Sommer Open Air 2008
Aida: Produktion der Schlesischen Staatsoper Bytom/Beuthen in italienischer OriginalspracheAls eine der bis heute beliebtesten Opern des Maestros der italienischen Oper, Giuseppe Verdi, zählt "Aida" zu den grössten Publikumsrennern aller internationalen Opernhäuser und zu den Gipfelwerken des italienischen Opernschaffens. Nach dem überragenden Erfolg der Premiere wurde "Aida" binnen kurzer Zeit an allen grossen Opernhäusern der Welt aufgeführt.
Szenen grösster Pracht- und Massenentfaltung sind mit zartester Lyrik vereint. Durch die Fantasiekräfte der Verdischen Tonsprache wird das ägyptische Kolorit in den Bereich einer höheren künstlerischen Wahrheit erhoben. Die Glanznummern sind jedem Opernfan bestens bekannt: die schmelzende Romanze "Celeste Aida," das gewaltige Triumph-Finale des 2. Aktes und der transzendentale Schluss der Oper, "O terra addio."
Nach dem Tournee-Erfolg von Verdis Freiheitsoper "Nabucco" bringt die Schlesische Staatsoper seine aufwändige Inszenierung von Verdis triumphaler "Aida" auf Tour - mit grossem Chor und prächtigen Kostümen.
Mehr zu: Aida - Sommer Open Air 2008
Veranstaltung in: Bad Lippspringe
07.09.2008
bis 14.03.2009
Hoffmanns Erzählungen - Theater Erfurt
Hoffmanns Erzählungen: Oper in fünf Akten von Jacques OffenbachText von Jules Barbier nach dem gleichnamigen Schauspiel von Jules Barbier und Michel Carré
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Hoffmann ist verliebt in Stella, und die Muse liebt Hoffmann - beides funktioniert nicht. Und Hoffmann erzählt uns Geschichten von sich und seinen Geliebten, doch keine der Liebesgeschichten glückt: Olympia entlarvt sich als perfektes Püppchen, Antonia singt sich zu Tode und Giulietta macht ihn zum Mörder. Am Ende bleibt Hoffmann noch der Alkohol, die Kunst, die Verzweiflung ...
Wer war dieses "kleine bewegliche Männchen mit den ewig vibrierenden Gesichtsmuskeln, mit den possierlichen und doch unheimlichen Gesten", von dem Heinrich Heine so angetan war? Vielleicht war es das verwirrend-labyrinthische Bild von E.T.A. Hoffmann, dieses Magiers, Satirikers und Schwärmers, das "Hoffmann le fantastique" in Frankreich zur Sensation und zum Ausgangspunkt einer literarischen Tradition werden liess. Jules Barbier und Michel Carré brachten in ihrem Theaterstück Les contes d´Hoffmann den "Superstar" Hoffmann auf die Bühne, indem sie das Geschehen um den historischen Hoffmann mit drei seiner Erzählungen verbanden. In dieser Form lernte Offenbach den Stoff kennen, der ihm als Libretto-Vorlage für seine musikalische Version diente, deren Uraufführung er jedoch nicht mehr erleben konnte. Das Werk wurde immer wieder von fremder Hand in eine spielbare Fassung gebracht. Die neueste und vollständigste Materialsammlung von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck eröffnet uns die Möglichkeit, darin einen jener Menschen zu entdecken, deren Ich sich nicht auf Eines beschränken kann und dem Irrsinn der Realität entfliehen will - mit aller Kraft der Fantasie ...
Musikalische Leitung: Walter E. Gugerbauer
Regie: Rupert Lummer Ausstattung: Hank Irwin Kittel
Mehr zu: Hoffmanns Erzählungen - Theater Erfurt
Veranstaltung in: Erfurt
25.10.2008
bis 26.12.2008
Die Walküre - Staatstheater Cottbus
Die Walküre: Erster Tag aus der Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" von Richard WagnerNoch immer giert Göttervater Wotan nach dem Ring, der unumschränkte Macht verspricht. Doch auch der Nibelung Alberich, der einst die Liebe verfluchend aus dem geraubten Rheingold den Ring schmiedete, trachtet nach seinem Besitz. Da Wotan selbst, durch Verträge gebunden, den Ring nicht erobern kann, zeugt er die Zwillinge Siegmund und Sieglinde. Mit dem Wotanschwert Nothung soll Siegmund als freier, dem göttlichen Gesetz nicht unterworfener Held dem Drachen Fafner den Ring entreissen. Wotans Frau Fricka jedoch vereitelt den Plan: Als Hüterin der Ehe könne sie weder Wotans aussereheliche Zeugung der Zwillinge noch deren Ehebruch und Inzest tolerieren. Ausserdem sei der durch den Göttervater gelenkte Siegmund kein freier Held. An sein eigenes Gesetz gebunden, befiehlt Wotan der Walküre Brünnhilde, Siegmund im Kampf zu töten. Diese jedoch verweigert den Gehorsam. Zur Strafe versenkt Wotan Brünnhilde auf einem von Feuer umgebenen Felsen in tiefen Schlaf. Nur ein freier Held könne sie daraus erwecken. Zynisch hatte Loge am Ende des "Rheingold" konstatiert: "Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen." Auch "Die Walküre" beleuchtet den vergeblichen Versuch Wotans, seinen Traum von göttlicher Weltmacht zu realisieren.
Dieses Drama - Gesellschaftsentwurf und Fantasy-Geschichte in einem - ist nach mehr als 50 Jahren wieder im Staatstheater zu erleben.
Musikalische Leitung: GMD Evan Christ
Regie: Martin Schüler
Mehr zu: Die Walküre - Staatstheater Cottbus
Veranstaltung in: Cottbus
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