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Deutschland Opern & Operetten

Opern & Operetten in Deutschland. Einen Überblick in Kurzform finden Sie hier: Opern & Operetten Übersicht
 
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05.04.2010 bis 30.04.2010

Die Schöne Helena - Städtische Bühnen Münster

Die Schöne Helena:

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Veranstaltung in: Münster


21.03.2010 bis 11.06.2010

Otello - Theater & Philharmonie Thüringen

Otello: Oper von Giuseppe Verdi

Hass, Liebe, Eifersucht und Leidenschaft - grosse menschliche Gefühle sind es, die Shakespeare in seiner Tragödie "Othello" durch eine packende Geschichte beschreibt. Die Handlung ist schnell erzält: Jago hasst Othello, weil er sich von diesem bei der Beförderung zum Leutnant übergangen fühlt. Auch glaubt er, seine Frau Emilia habe ihn mit Othello betrogen. Der Beschuldigte ahnt von all dem nichts. Im Gegenteil, er sieht in Jago einen treuen Freund und ehrlichen Ratgeber. Wie eine Spinne webt dieser im Verlauf der Handlung ein Netz aus Lügen und falschen Beweisen und führt seine Intrige gegen Othello bis zur finalen Katastrophe. Indem er in Othello Zweifel an Desdemonas treuer Liebe sät, packt Jago ihn an seiner empfindlichsten Stelle. Denn die schöne Venezianerin hatte dem Aussenseiter Othello erstmals das Gefühl gegeben, um seiner selbst willen geliebt zu werden.

In Verdis und Boitos Bearbeitung wird Shakespeares Tragödie zu einer kritischen Bestandsaufnahme über die Zerstörungskraft dogmatischer Gesinnungen. Verdis Otello verehrt Desdemona wie die Jungfrau Maria. Genau hier setzt Jago - bei Verdi mehr mephistophelische Kraft als bei Shakespeare - mit seiner Intrige an: Ohne handfeste Beweise, allein durch die Kraft der Suggestion, macht er in Otellos Fantasie aus der Unbefleckten eine Sünderin, besudelt das Heiligenbild und zerstört damit nicht nur Otellos Verehrung und Anbetung Desdemonas, sondern dessen ganzes Ordnungsgefüge. Otellos Mord an Desdemona ist nichts als die brutale Konsequenz seines religiösen Eifers. "Otello" ist neben dem "Fallstaff" eines der grossen Alterswerke Verdis. Sechzehn Jahre nach der Entstehung der "Aida" offenbarte sich hier noch einmal die ganze geniale Schaffenskraft des Komponisten. So wundert es nicht, dass schon die Uraufführung der Oper am 5. Februar 1887 in der Mailänder Scala ein unbeschreiblicher Erfolg war.

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Veranstaltung in: Gera


01.05.2010 bis 03.07.2010

Die Fledermaus - Stadttheater Glauchau

Die Fledermaus:

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Veranstaltung in: Gera


28.04.2010 bis 24.06.2010

Madama Butterfly - Theater Heilbronn

Madama Butterfly:

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Veranstaltung in: Heilbronn


21.03.2010

Orpheus in der Unterwelt - Theater Magdeburg

Orpheus in der Unterwelt:

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Veranstaltung in: Magdeburg


03.05.2010 bis 04.05.2010

Die Zauberflöte Für Kinder

Die Zauberflöte Für KinderDie Zauberflöte für Kinder: "Die Zauberflöte" ist die berühmteste, die populärste, und die meist aufgeführte deutsche Oper. Die märchenhafte Handlung sowie die eingängigen Melodien verzaubern. Auch bei Kindern ist "Die Zauberflöte" beliebt.

Die Oper bietet Kindern eine unglaubliche Vielfalt von Anregungen an die Fantasie: Es gibt den witzigen, unvergesslichen Papageno, die wunderbare Liebesgeschichte zwischen Prinz Tamino und seiner geliebten Pamina, die prachtvolle, weise Welt von Sarastros Sonnentempel, und die böse, gefährliche Königin der Nacht mit ihrer unglaublichen Koloraturdramatik. Dazu kommen auch verzauberte Musikinstrumente, bedrohliche Schlangen und tanzende Tiere, in einer Welt, wo das Gute über das Böse seinen sicheren Sieg feiert.

Jetzt kommt eine ganz besondere Version dieses Opernklassikers für Kinder ab 4 Jahren auf die Bühne. Die Stimmen der Prager Kammeroper wollen das Publikum mit den berühmtesten Arien und Ensembles dieses Meisterwerks verzaubern. Die Geschichte wird von der Schauspielerin Melinda Thompson erzählt. Als Hohe Priesterin Isira präsentiert sie die Handlung in leicht verkürzter, klarer, verständlicher Weise - mit Witz und Charme.

Die "Zauberflöte für Kinder" der Prager Kammeroper ist nicht nur ein Einstieg in die Welt der Oper, sondern gleichzeitig humorvolle Unterhaltung - für Kinder geschaffen, doch keineswegs kindisch.

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Veranstaltung in: Hemsbach


05.04.2010

Tristan und Isolde - Staatsoper unter Den Linden Berlin

Tristan und Isolde: Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

Unter dem Kommando von Tristan, dem Neffen des englischen Königs Marke, fährt ein Schiff von Irland nach Kornwall. Auf dem Schiff ist die irische Königstochter Isolde, die mit König Marke vermählt werden soll. Isolde ist gekränkt über die bisherige Ignoranz Tristans während der Überfahrt und erzählt ihrer Vertrauten Brangäne die Vorgeschichte: Tristan erschlug Isoldes Verlobten Morold im Kampf, befreite so Kornwall aus der Tributpflicht gegenüber Irland, und schickte Isolde als Zeichen des Sieges Morolds abgeschlagenen Kopf. Tristan selbst war jedoch von Morold mit einem vergifteten Schwert verwundet worden und fuhr deshalb unter dem Namen Tantris nach Irland, um sich von Isolde mit Gegengiften heilen zu lassen. Sie erkannte ihn an einer Scharte in seinem Schwert: der fehlende Splitter steckte im Kopf ihres Verlobten Morold. Als sie ihn darauf töten wollte, trafen sich Tristans und Isoldes Blick. Isolde verschonte ihn und pflegte ihn gesund. Nach der Rückkehr an König Markes Hof fuhr Tristan erneut nach Irland, diesmal um Isolde als Braut für den König zu werben und beide Länder endgültig zu befrieden. Die so gedemütigte Isolde beschliesst, sich und Tristan mit einem Todestrank zu töten...

Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung: Harry Kupfer (2000)
Bühnenbild: Hans Schavernoch


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Veranstaltung in: Berlin


26.03.2010 bis 02.04.2010

Eugen Onegin - Staatsoper unter Den Linden Berlin

Eugen Onegin: Oper von Peter I. Tschaikowsky
In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Nachdem Tschaikowsky zuvor praktisch nur Misserfolge erzielt hatte, hegte er für seine fünfte Oper besondere Pläne, die aus seiner Sicht nachhaltig innovativ auf das damalig gegenwärtige Musiktheaterschaffen wirken sollten. Er dachte an etwas völlig Neues: Eine Oper ohne äussere Dramatik, ohne Effekte, ohne Gift, Mord, Intrige, ohne schwülstige Liebesschwüre und auch ohne reisserische Koloraturen. In einem Brief vom 18. Mai 1877 an seinen Bruder Modest äusserte er sich darüber detailliert, versehen mit einem Seitenhieb auf Verdi: "Wie froh ich bin, all die äthiopischen Prinzessinnen und Pharaonen mit ihrem unnatürlichen Gehabe loszuwerden". Und in einem Brief an seine lebenslange Vertraute Nadeshda von Meck wies er bereits gezielter auf das Markante der musikalischen Dramaturgie seines neuen Werkes hin, indem er schrieb: "Der Inhalt ist so unraffiniert, bietet gar keine Bühneneffekte, und auch die Musik ist jeglichen Glanzes, jeglicher verblüffender Knalleffekte bar ... Diejenigen also, welche in der Oper auf die Handlung das Hauptgewicht legen, werden unbefriedigt bleiben."

Was dem Komponisten im Eigentlichen also vorschwebte, war eine Opernhandlung, die weniger den äusseren dramatischen Konflikt und stattdessen eine epische Aneinanderreihung einzelner Bilder darstellt. Für diese Idee griff Tschaikowsky auf Alexander Puschkins Roman in Versen (von Belinsky als "Enzyklopädie des russischen Lebens" bezeichnet) zurück und entnahm daraus charakteristische Teile, um diese zu Lyrischen Szenen aneinander zu fügen.

Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung / Bühnenbild / Lichtkonzeption: Achim Freyer (2008)

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Veranstaltung in: Berlin


05.06.2010

Eugen Onegin - Staatsoper unter Den Linden

Eugen Onegin:

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Veranstaltung in: Berlin


24.03.2010 bis 27.03.2010

Lucia Di Lammermoor - Deutsche Oper Berlin

Lucia Di Lammermoor:

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Veranstaltung in: Berlin


30.05.2010 bis 27.06.2010

Otello - Deutsche Oper Berlin

Otello:

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Veranstaltung in: Berlin


23.07.2010 bis 22.08.2010

Aida - Seebühne Bregenz

Aida:

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Veranstaltung in: Bregenz / Österreich


22.07.2010 bis 17.08.2010

Aida - Seebühne Bregenz

Aida - Seebühne BregenzAida: Oper von Giuseppe Verdi

Die unglückliche Liebesgeschichte zwischen der äthiopischen Prinzessin Aida - einst als Sklavin an den Nil verschleppt - und dem ägyptischen Feldherr Radames begeisterte schon bei der Premiere 1871 in Kairo das Publikum und ist seitdem zu einem der beliebtesten und meistgespielten Werke der Opernliteratur avanciert.

Dass er auf Puccinis "Tosca" Verdi folgen lasse, habe triftige Gründe, erklärt Intendant David Pountney: "Es kommt natürlich nicht von ungefähr, dass ich mich entschlossen habe, nach Tosca wieder eine Oper von Giuseppe Verdi auf die Seebühne zu bringen. Denn sie ist einfach ein grandioser Ort für all das, was dieser Komponist am besten beherrschte: grosse Leidenschaften und tragische Konflikte in mitreissende Musik zu verwandeln. Aida ist aber auch eine sehr moderne Parabel über Nationalismus, Kriegslust und Feindeshass, die zeigt, dass es in einem Krieg nur Verlierer geben kann." Dass die Seebühne am Wasser und nicht in der Wüste steht, stört Pountney dabei ganz und gar nicht: "Es ist das erste Mal in der Festspielgeschichte, dass diese grossartige 'Wüstenoper' ans Bodenseeufer versetzt wird, und natürlich ist das eine grosse Herausforderung. Wir denken aber, dass wir eine sehr spannende Umsetzung gefunden haben."

Inszenierung: Graham Vick
Bühnenbild: Paul Brown

"Trotz der Seebühne mit ihren mehr als 6000 Plätzen haben sich die Bregenzer Festspiele durch ihre Risikobereitschaft eine Reputation geschaffen, mit der es kein anderes Festival im Wettbewerb um ein Massenpublikum aufnehmen kann." (Financial Times Deutschland)

"Die Opernkulissen auf der Seebühne werden in ihrer jeweils zweijährigen Omnipräsenz mit schöner Regelmässigkeit so etwas wie temporäre Wahrzeichen der Festspielstadt." ( Der Standard)

"Wenn Opern-Air dann bitte so. Nicht wenige Besucher der Bregenzer Festspiele dürften diesen oder einen ähnlichen Gedanken haben. Denn am Bodensee zählt erstens die künstlerische Qualität und ist zweitens die wohl grossartigste Akustikanlage für Freilichtaufführungen zu bestaunen." (Kurier)

"Als Ganzes war die Aufführung ein Beweis, dass eine derartig interpretierte Oper Filmwirkungen aus The Matrix oder 1984 übertrifft: Oper ist dann nicht nur ein Kraftwerk, sondern auch ein Vulkan der Gefühle: erschreckend und grandios." (Bayerischer Rundfunk)

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Veranstaltung in: Bregenz / Österreich


02.06.2010 bis 09.06.2010

Die Walküre - Opernhaus Köln

Die Walküre:

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04.06.2010 bis 11.06.2010

Siegfried - Opernhaus Köln

Siegfried:

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06.06.2010 bis 13.06.2010

Götterdämmerung - Opernhaus Köln

Götterdämmerung:

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03.04.2010 bis 13.05.2010

Der Rosenkavalier - Opernhaus Köln

Der Rosenkavalier:

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05.04.2010 bis 25.04.2010

Die Meistersinger von Nürnberg - Opernhaus Köln

Die Meistersinger von Nürnberg:

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23.06.2010 bis 02.07.2010

La Boheme - Deutsche Oper Berlin

La Boheme:

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Veranstaltung in: Berlin


03.04.2010 bis 03.07.2010

Carmen - Deutsche Oper Berlin

Carmen - Deutsche Oper BerlinCarmen: Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach einer Novelle von Prosper Mérimée

Die Begegnung eines Soldaten mit einer Tabakarbeiterin. Er liebt besinnungslos, fordert und will ganz besitzen. Sie lebt den Augenblick, bedingungslos, in vollen Zügen. Nichts hält sie fest, das Auge hat schon den Stierkämpfer im Visier.

Bizet ist es gelungen, diesen auf der Novelle von Prosper Mérimée beruhenden Stoff mit den Mitteln einer Opéra comique zu erzählen, die musikalisch das gesamte Spektrum von Leichtigkeit, Alltäglichkeit, Albernheit und Härte, Verführung und Spiel, Grausamkeit und Schicksalhaftigkeit einsetzt. Unerhört scheint diese Tragödie, in der der Mensch es wagt, spielerisch, lässig und arrogant - sich seiner Unterlegenheit bewusst - gegen den Tod anzutreten.

Musikalische Leitung: Laurent Campellone / Yves Abel
Inszenierung: Peter Beauvais (1979)
Überarbeitung: Søren Schuhmacher
Bühnenbild und Kostüme: Pier Luigi Samaritani

"Eine Operninszenierung, die sich an die originalen Szenenanweisungen hält - dass man das noch erleben darf! ... So kann man Bizets Meisterstück mal wieder in ihrer ursprünglichen Konstellationen betrachten, die alte Geschichte vom Mann, der die Frau besitzt, und der Frau, die sexuell frei sein will.Und man kann sich so seine eigenen Gedanken machen, was es etwa mit den Kinderchören auf sich hat, die am Anfang das soldatische Gebaren nachahmen und in den Chorszenen im letzten Akt Stierkampf spielen - mit einem Mädchen als Stier: Da scheinen die festgefahrenen, von Carmen unter Einsatz ihres Lebens kritisierten Machtverhältnisse auch in der nächsten Generation gesichert, die Männer spielen Soldaten und die Frauen rennen erfolglos gegen dieses rote Tuch an: Das Mädchen, dass den Stier spielt, unterliegt am Ende. ... In dieser Inszenierung kann man vor allem der Musik und den Sängern zuhören. Yves Abel dirigiert das gut aufgelegte Orchester der Deutschen Oper mit Sinn für frische Farben und leichten Rhythmus." (Berliner Zeitung)

"Ganz Ohr zu sein lohnt sich, denn dem französischen Dirigenten Yves Abel gelingt hier ein Plädoyer für die Schönheiten der opéra comique. Was man von ,Carmen' kennt, sind die rassigen Nummern, der Torero-Kracher, die spanischen Tanzrhythmen. Doch Georges Bizet ist auch ein Meister des duftigen Divertissements, des feinen Parlando, des lichten Orchestersatzes. Abel macht das Schmuggler-Quintett zum Herzstück der Oper, als Symbiose der italienischen Buffo-Tradition mit dem französischen Esprit, ein Kabinettstückchen lässiger Eleganz, das der dramatischen Handlung erst ihre Fallhöhe gibt. Ebenso intensiv wie mit den Musikern hat Yves Abel auch mit den Sängern gearbeitet. Gesungen wird ein klares, textverständliches Französisch." (Tagesspiegel)

"Musikalisch darf dieser Abend in Erinnerung bleiben als ein Triumph der Empfindsamkeit. Yves Abel gelingt am Pult des Orchesters der Deutschen Oper Berlin Erstaunliches, seine interpretatorische Grundidee beeindruckt: Durch diese ,Carmen' strömt quasi-una-fantasia-Luft, alles darf leicht sein, fliessend, elastisch, variabel, wie ein leiser Windhauch." (Frankfurter Rundschau)

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Veranstaltung in: Berlin


25.03.2010 bis 01.06.2010

Tosca - Deutsche Oper Berlin

Tosca - Deutsche Oper BerlinTosca: Melodramma in 3 Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama "La Tosca" von Victorien Sardou

Wie in allen Opern Puccinis zeigt auch "Tosca", wie sich menschliche Aufmerksamkeit und kulinarisches Vergnügen einander bedingen können, wenn die künstlerischen Intentionen des Komponisten zum Massstab der Interpretation werden. Der Aufschrei wie die Resignation sind die wesentlichen Bedingungen der humanen Aufmerksamkeit Puccinis: Das Mitleid, das er komponierte, begnügt sich nicht mit abstrakten Gesten, sondern zielt auf Unruhe, auf Veränderung. Aus den »kleinen Dingen«, die Puccini mit modernem Understatement als seinen Gegenstand bezeichnete, werden »grosse«, sofern wir das nur wollen. Der Zusammenhang zwischen Puccinis direkt und indirekt vom Geist Zolas, Hauptmanns und Gorkis beeinflusster Stoffwahl und seiner Kompositionsweise lässt darauf schliessen, dass man ihm mit der Bezeichnung als Verdi-Nachfolger mit dem Etikett des Verismo versieht. Bekanntlich war er ein grosser Wagner-Verehrer, aber alles andere als ein Epigone. Vielmehr schuf er eine sehr persönliche Verbindung aus einigen Errungenschaften beider. Alle gewonnenen Verfeinerungen der Harmonie und alle Differenzierungen der Instrumentation verarbeitend, erlöste er dennoch die Stimme aus der orchestralen Verflechtung und gab ihr zugleich ein weitaus gebrocheneres, klangsensibleres Accompagnato im Orchester als der radikale Lakoniker Verdi. Dafür steht auch die ästhetische Thematik der TOSCA. Der musikalische Gestus ist ebenso brutal wie zärtlich, intelligent wie sentimental, präzise wie träumerisch. Puccini möchte unbedingt Lebenswahrheit, Genauigkeit auch des musikalischen Details, soziale Aufmerksamkeit, den poetischen Klang des scheinbar Alltäglichen, das Heroische mit Kalkül, den Kontrast zwischen engagierter Leidenschaft und kühler Distanz.

Musikalische Leitung: Emmanuel Villaume / Pier Giorgio Morandi
Inszenierung: Boleslaw Barlog (1969)
Bühne, Kostüme: Filippo Sanjust

"Wohl 20 Minuten rief stürmischer Applaus Sänger, Dirigenten, Regisseur und auch Bühnenbildner immer wieder vor den Vorhang der Deutschen Oper Berlin. [...] Ein verdienter Erfolg für einen leidenschaftlich inspirierten, in sich aber auch wohl abgewogenen glanzvollen Abend voll Melancholie und Sinnlichkeit, zärtlicher Liebe, Eifersucht, Schwermut und nackter Brutalität." (nacht-depesche)

"Boleslaw Barlog inszenierte rigoros pralles, sinnenfreudiges, grosses, kulinarisches Musiktheater." (Der Tagesspiegel)

"Puccinis Oper gehört in der Deutschen Oper Berlin - nicht zuletzt wegen ihres musikalischen und dramaturgischen Reichtums sowie eines gelungenen Regiekonzepts - zu den meist gespielten Werken." (Opernglas)

"Der Polizeichef Scarpia, die Sängerin Floria Tosca und der Maler Cavaradossi beanspruchen Freiheit in jeder persönlichen Variante: als dynamisch-subjektiven Machtanspruch [Scarpia], als auf Veränderung zielendes rebellisches Ethos [Cavaradossi], als private, schlichte und zugleich grenzenlose Liebe [Tosca]. In einer Zeit epochaler Umwälzungen gewinnen solche Haltungen exemplarische Sinnfälligkeit. Je nachdem, wie wir uns und Puccini in dieser Zeit begreifen, bleibt TOSCA eine Schauerromanze oder gerät zum Menetekel des Themas >Freiheit<. Jedenfalls bezahlt jeder der konträren Partner diese Dreiecksgeschichte mit dem Tod. Ihr Sterben nimmt keine Erlösungsgloriole für sich in Anspruch, sondern ist bitter, entsetzlich, definitiv. Götz Friedrichs 1987 vorgenommene Neueinstudierung von Boleslaw Barlogs geradliniger und auf szenische Konkretheit bedachter Inszenierung aus dem Jahr 1969 nimmt die Intentionen Puccinis beim Wort - die gegenseitige Bedingtheit von menschlicher Aufmerksamkeit und kulinarischem Vergnügen wird von der Musik inspiriert zum Ausgangspunkt auch der szenischen Interpretation." (Dramaturgie Deutsche Oper Berlin)

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09.04.2010 bis 25.04.2010

Tosca - Staatsoper unter Den Linden

Tosca:

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07.05.2010

Le Nozze Di Figaro - Staatsoper unter Den Linden

Le Nozze Di Figaro:

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02.04.2010 bis 29.05.2010

La Traviata - Komische Oper Berlin

La Traviata - Komische Oper BerlinLa Traviata: Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
Deutsche Textfassung von Walter Felsenstein

Violetta will das Leben auskosten, denn ihre Zeit ist knapp. Im Rausch des Augenblicks sucht sie ihre tödliche Krankheit zu vergessen. Von allen begehrt steht sie im Mittelpunkt der vornehmen Pariser Demimonde, an wahre Gefühle aber kann sie nicht mehr glauben. Als ihr jedoch der junge Adlige Alfred glühend seine Liebe erklärt, ist Violetta berührt von seiner Utopie einer universalen Liebe und bricht radikal mit ihrer Vergangenheit: Gemeinsam mit Alfred flüchtet sie in eine scheinbare Idylle der Zweisamkeit, fernab der Grossstadt. Doch Alfreds Vater Germont fordert von Violetta die Beendigung dieser Mesalliance, so dass sie schliesslich in ihre alten Verhältnisse zurückkehrt. Nach einem öffentlichen Eklat bleibt Violetta allein. Ihr Zustand ist aussichtslos. Im Gegensatz zur literarischen Vorlage, der Dramatisierung des erfolgreichen Romans La dame aux camélias von Alexandre Dumas d. J., erzählt Verdi seine Oper aus Violettas Sicht: So wird aus dem teilweise sarkastischen Sittengemälde bei Dumas in "La Traviata" ein musikalisches Seelengemälde. Der Komponist erhebt eine gesellschaftliche Aussenseiterfigur zur tragischen Gestalt auf der Opernbühne. In dem äusserst dicht gebauten Kammerspiel, uraufgeführt 1853, verliert seine Musik selbst im höchsten Schmerz nie ihre kraftvolle Schönheit, ihren Belcanto und jene transzendierende Kraft, die hoffnungsvoll auf ein besseres, menschenwürdigeres Leben gerichtet ist.

Musikalische Leitung: Carl St. Clair / Maurizio Barbacini
Inszenierung: Hans Neuenfels
Bühnenbild: Christof Hetzer

"Es bleibt ein Kern, eine Nacktheit, die diesen Abend in seiner Konsequenz fast unheimlich macht. Verdis »Traviata«, so zeigt Neuenfels, malt kein gesellschaftliches Sittenbild, verfügt über keinen aberwitzig verwickelten, historistischen Plot und hält es überhaupt wenig mit der Konvention. In der ,Traviata' nimmt das Utopische Gestalt an: Oper ohne allen Opernplunder. Ganz pur, ganz innen, ganz Nur-Mensch. (...) Virtuoser geht Regie nicht." (Der Tagesspiegel)

"Im Dirigenten Carl St. Clair, der damit seine erste Opernpremiere als neuer Generalmusikdirektor des Hauses leitete, hat Neuenfels einen echten Partner gefunden. Grafisch klar ist der Orchesterklang, die Tempi sind zügig, die Rhythmen straff und trocken." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Die Inszenierung von Hans Neuenfels legt in ihrer klaren und sparsamen Konzentration ebenso das Wesentliche des Werks frei wie St. Clairs Dirigieren; sie atmet jene grafische Genauigkeit, von der Neuenfels im Programmheft spricht." (Berliner Zeitung)

"Der Vorhang fällt über eine bemerkenswert mutige Frau, die ja ein reales Vorbild in der damaligen Pariser Gesellschaft hatte. Mehr noch aber gibt die Lehrstunde über Verdi zu denken, die besser als manch vordergründig glanzvollere Aufführung in Erinnerung ruft, warum er einer der grössten Musiker aller Zeiten war." (taz)

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05.04.2010 bis 11.04.2010

Rienzi - Deutsche Oper Berlin

Rienzi:

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