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Deutschland Opern & Operetten

Opern & Operetten in Deutschland. Einen Überblick in Kurzform finden Sie hier: Opern & Operetten Übersicht
 
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13.08.2009 bis 16.08.2009

Nabucco - Archäologischer Park Xanten

Nabucco: Oper von Giuseppe Verdi

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Veranstaltung in: Xanten


22.05.2009 bis 10.07.2009

Hoffmanns Erzählungen - Komische Oper Berlin

Hoffmanns Erzählungen - Komische Oper BerlinHoffmanns Erzählungen: Phantastische Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach
Libretto von Jules Paul Barbier

Drei unglückliche Liebesgeschichten. Sie erzählen von der mechanischen Puppe Olympia, der sterbenskranken Sängerin Antonia und der skrupellosen Kurtisane Giulietta - und eigentlich doch hauptsächlich von Stella: »drei Seelen in einer einzigen Seele«. Die von Hoffmann ehemals leidenschaftlich Geliebte ist Auslöser von Lust und Leid des Dichters. Von ihr und vom vermeintlichen Tröster Alkohol handelt die Oper mit grossem Sentiment, französischer Leichtigkeit und musikalischer Finesse.

Jacques Offenbach starb, bevor er das Werk abschliessen konnte, und erlebte die Uraufführung von »Hoffmanns Erzählungen« 1881 in der Pariser Opéra comique selbst nicht mehr. Die hinterlassene komplizierte Quellenlage macht jede Aufführung der Oper, die zu den erfolgreichsten des französischen Repertoires gehört, zu einem neuen Abenteuer.

Musikalische Leitung: Francois-Xavier Roth
Inszenierung: Thilo Reinhardt

"Hier geben sich Musik und Theater gegenseitig Kraft, hier wird szenische Intensität möglich durch ein Sängerensemble, bei dem sich jeder auf den anderen verlassen kann. Thilo Reinhardt glaubt an das Werk, vertraut der Partitur und will einfach nur die Geschichte erzählen." (Der Tagesspiegel)

"Der Clou der ebenso schön anzuschauenden wie konzeptionell starken Inszenierung ist ihr von Paul Zoller grosszügig gestalteter Einheitsraum, das holzverschalte Oval eines Festsaals, das die Zeitreise durch ein erzähltes Leben mit räumlichen Konstanten als Wiederholungen in Strukturen des Umbewussten vermittelt. (...) So erinnert das perfekte Zusammenspiel der Musik mit Maske, Licht, Personenführung und Bühnenbild hier an Zeiten, in denen die Komische Oper Berlin einstmals Theatergeschichte schrieb." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Reinhardts frische, unzimperliche, aber durchaus respektvolle Inszenierung fängt sie bravourös und einfallsfroh ein." (Berliner Morgenpost)

"Reinhardt muss man loben für seine energische, aber elegante und nie aufdringliche Art dieser Aufklärung (...) das romantische Gefühl selbst mit seinen Teufeln und idealen Frauen hat offenbar keine historische Zeit. Diese altmodisch klingende Unterhaltungsmusik bringt seine Trivialität so präzise zu Gehör, dass sie gute Chancen hat, wieder zum Trend zu werden." (taz)


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Veranstaltung in: Berlin


05.03.2009 bis 01.05.2009

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny - Komische Oper Berlin

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny - Komische Oper BerlinAufstieg und Fall der Stadt Mahagonny: Oper in drei Akten mit grossem Orchester von Kurt Weill
Text von Bertolt Brecht

Wenn man von der Polizei verfolgt wird, muss man viel Geld haben, um die Ordnungsmacht des Staates zu bestechen. Wenn man keins hat, muss man welches machen. Drei Gangster handeln nach dieser Erkenntnis und errichten mitten im Nirgendwo die Paradiesstadt Mahagonny, wo die Menschen ihr Glück finden und ihr Geld ausgeben sollen. Aber das Unternehmen würde scheitern, wenn nicht Jim Mahoney, ein einfacher Holzfäller aus Alaska, das Gesetz der menschlichen Glückseligkeit finden würde: Der Mensch muss alles dürfen dürfen - sich bis zum Platzen vollfressen, exzessiv Sex haben, sich im Boxkampf als echter Mann erweisen, sich bis zum Umfallen besaufen. Mahagonny boomt, die Gangster werden reich, aber Jim hat ein viel wichtigeres Gesetz übersehen: Man darf nun zwar alles, aber man muss es bezahlen können. Er kann es nicht und wird wegen Geldmangels hingerichtet.

"Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" gilt als politische Parabel, opernästhetischer Diskurs, Analyse der Funktionsmechanismen menschlicher Zivilisation, gnadenlose Bestandsaufnahme des Zustands menschlicher Beziehungen unter der Herrschaft des Marktes. Das Werk zählt zu den erfolgreichsten Opern des 20. Jahrhunderts.

Inszenierung: Andreas Homoki

Die Frankfurter Rundschau urteilte nach der Premiere: " Musikalisch ist der Abend bei Kirill Petrenko in allerbesten Händen."

"Kennzeichen der Aufführung ist der Verzicht auf alles Atmosphärische, auf all das Verführerische, das sonst in diesem Stück gerne hergezeigt wird, um es so recht verdammen zu können. Dadurch wird das Publikum recht kurz gehalten, aber das Panische und Nackte des ganzen Vergnügungsbemühens ... um so deutlicher." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Die grosse Entdeckung dieses ,Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny' ist die Weill´sche Musik, so wie sie Petrenko mit den auf Kammerbesetzung reduzierten ´Orchestersolisten´ der Komischen Oper durchsichtig und scharf profiliert erarbeitet hat (...) Allein schon um dieser Musik Willen ist dieser Abend eine kleine Sensation." (Freitag)



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18.02.2009 bis 20.03.2009

Der Freischütz - Komische Oper Berlin

Der Freischütz - Komische Oper BerlinDer Freischütz: Romantische Oper in drei Aufzügen von Carl Maria von Weber

"Ein alter fürstlicher Förster will seinem braven Jägerburschen Max seine Tochter und den Dienst geben, und der Fürst ist es zufrieden, nur besteht ein altes Gesetz, dass jeder einen schweren Probeschuss ausführen muss. Ein anderer, boshafter, liederlicher Jägerbursche, Kaspar, hat auch ein Auge auf das Mädel, ist aber dem Teufel halb und halb ergeben. Max, sonst ein trefflicher Schütze, fehlt in der letzten Zeit vor dem Probeschuss alles, ist in Verzweiflung darüber, und wird endlich durch Kaspar dahin verführt, sogenannte Freikugeln zu giessen, wovon 6 unfehlbar treffen, dafür aber die 7. dem Teufel gehört. Diese soll das arme Mädchen treffen, dadurch Max zu Verzweiflung und Selbstmord geleitet werden etc. Der Himmel beschliesst es aber anders, beim Probeschuss fällt zwar Agathe, aber auch Kaspar, und zwar letzterer wirklich als Opfer des Satans, erstere nur aus Schrecken. Warum, ist im Stück entwickelt. Das Ganze schliesst freudig."

So schilderte Carl Maria von Weber seiner Braut die Handlung der entstehenden Freischütz-Oper, die die Autoren in der schweren Zeit nach dem dreissigjährigen Krieg spielen liessen. Regisseur Christof Nel versucht die Fabel mit heutigen Augen zu sehen, als eine Auseinandersetzung mit der existentiellen Angst junger Menschen, mit ihrer Position des Nichtgeschützten, Nichtgesicherten, aus der heraus sie in die Regeln einer festgefügten Gesellschaft hineinwachsen müssen, belastet mit den Aufträgen, die die Ahnen an eine nächstfolgende Generation weitergeben. Es ist eine Auseinandersetzung, die ein Ohr für das Unbewusste haben will und den Blick für die Nachtseite, für die Seite der uneingestandenen Gefühle. Es ist die Erzählweise des Traums, in dem es kein erkennbares Innen und Aussen gibt und Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unverbunden nebeneinander stehen.

Musikalische Leitung: Matthias Foremny
Inszenierung: Christof Nel
Bühnenbild: Jens Kilian

"Christof Nel zeichnet die Charaktere ausgesprochen klar, schafft es den grossartigen Chor zugleich als tumbe Meute aus irgendeiner Dorfkneipe wie auch als Individuen zu inszenieren, arbeitet die heiklen, sonst oft albernen Dialoge zu beinahe filmisch dichten Gespräche um." (Die Welt)


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31.12.2008

Die Fledermaus - Theater Am Aegi Hannover

Die Fledermaus: Komische Operette in drei Akten von Johann Strauss
Libretto von Richard Genée

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19.03.2009 bis 22.03.2009

Der Fliegende Holländer - Deutsche Oper Berlin

Der Fliegende Holländer: Romantische Oper in drei Aufzügen
Musik und Dichtung von Richard Wagner

Ein lebenslängliches Todesurteil kettet den Holländer seit langer Zeit ans Meer. Gegliedert wird diese unförmige Zeit durch Fristen: Alle sieben Jahre darf er das Land betreten, um eine Frau zu finden, die ewige Treue gelobt und hält. Das ist die Vorbedingung seiner Erlösung. Beim abermaligen Versuch, Erlösung auf dem Festland zu finden, begegnet er dem Kapitän Daland, der durch Geld schnell von der Zahlungs- und Heiratsfähigkeit des unheimlichen Mannes überzeugt wird. Er hat eine Tochter, »ein treues Kind« - das Geschäft ist abgemacht. Zu Hause sitzen währenddessen die Mädchen und spinnen. Senta gilt als Braut des Jägers Erik. Im Gegensatz zu allen anderen, entzieht sie sich der Arbeit und starrt das Bildnis des Holländers an. Dessen Geschichte ist allgemein bekannt. Als jedoch Senta die Ballade vom Holländer singt, stehen die Spinnräder still. Senta, im Innersten getroffen vom Bildnis dieses Mannes, sieht sich mit seiner Rettung beauftragt. Erik muss um seine sicher geglaubte Senta bangen. Senta reisst ein hellsichtiges Gefühl von Schicksal, den Vater Daland die Aussicht auf Reichtum hin. Senta gelobt dem Holländer Treue. Als dieser sie jedoch im Gespräch mit Erik erblickt, glaubt er sich verraten . . .

Wagners Oper, 1841 ursprünglich für Paris komponiert und 1843 in Dresden uraufgeführt, ist nach dem vorangehenden RIENZI, der stilistisch der grand opéra folgte, eine Hinwendung zur romantischen Tradition Webers und Marschners, deren Einflüsse in der Partitur noch allgegenwärtig erscheinen. Trotz dieser Orientierung an Vorhandenem weist das Werk, das auf die Ironie der literarischen Motiv-Vorlage Heinrich Heines verzichtet, auf Wagners weitere Entwicklung als Musikdramatiker voraus.

Musikalische Leitung: Renato Palumbo / Daniel Klajner / Jacques Lacombe
Inszenierung: Tatjana Gürbaca (2008)
Bühne: Gisbert Jäkel


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26.12.2008

Aida - Jako Arena Bamberg

Aida:

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21.06.2009 bis 04.07.2009

Aida - Theater Bremen

Aida: Oper in vier Akten von Guiseppe Verdi
Konzertante Aufführung
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die Weser wird zum Nil: Während Wagners "Der Fliegende Holländer" auf der Seebühne Bremen von einem Grossteil des Publikums und Teilen der Medien im Sommer 2008 gefeiert wurde, steht die nächste Produktion im "Bregenz des Nordens" (Die Welt) schon in den Startlöchern: Ab dem 21. Juni 2009 präsentiert das Theater Bremen konzertante Aufführungen von Giuseppe Verdis grosser Oper "Aida". Das Drama um die gefangene Prinzessin Aida und ihre verbotene Liebe zum Feldherrn Radames ist eine der berühmtesten Opern überhaupt.

Musikalische Leitung: Markus Poschner

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Veranstaltung in: Bremen


10.12.2008 bis 14.02.2009

Turandot - Staatsoper unter Den Linden Berlin

Turandot - Staatsoper unter Den Linden BerlinTurandot: Dramma lirico in drei Akten
Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni
Musik von Giacomo Puccini
Dritter Akt vervollständigt von Luciano Berio

"Turandot" war die letzte Oper Puccinis, den Schluss konnte er nicht mehr vollenden. Dieses Werk der traditionellen italienischen Sängeroper ist die Oper, in der Puccini sich mit der musikalischen Moderne auseinander setzt. Deshalb ist es nur konsequent, dass der Komponist Luciano Berio Puccinis hinterlassene Skizzen zu einem neuen Schluss verarbeitete, der in die Moderne weist. Bei der Premiere dieser Staatsopern-Produktion wurde er erstmals auf einer deutschen Opernbühne aufgeführt.

"Ich glaube vielmehr, Turandot hat panische Angst davor, in eine Welt zu gehen, die nach Regeln funktioniert, die nicht ihre eigenen sind, sondern die ihres Vaters und des Hofes. Dieses hohe Kreischen der Verweigerung habe ich in Turandot wiedererkannt, es ist mir als Ton sehr vertraut, und ich bin sicher, das kennt fast jedes Mädchen. Keine junge Frau will gerne eine Prinzessin mit vorgeschriebenen Pflichten und Verantwortlichkeiten werden. Dieses Kreischen der Verweigerung ist für mich der Angelpunkt der Inszenierung, psychologisch und auch visuell. Nach diesem Wiedererkennen gibt es zwei Möglichkeiten: Ich nehme Turandot ernst oder nicht - und ich nehme sie sehr ernst." (Doris Dörrie)

Musikalische Leitung: Andris Nelsons / Julien Salemkour (08.02. | 14.02.)
Inszenierung: Doris Dörrie (2003)
Bühnenbild und Kostüme: Bernd Lepel

"Makellose Schleiflackflächen. Kein Stäubchen, nicht der kleinste Krümel. Neonröhren unterhalb der Einbauküchenoberschränke. Kaltes, gerades Licht. Am Tisch: zwei Männer. In enger hellblauer adidas-Trainingsjacke und nahezu kahl geschoren der eine, der andere mit haselnussbraunem Honecker-Hütchen. Schmatz machen die Kronkorken ihrer Bierflaschen. Männeridyll. Rums macht die Vase, die die Frau ihnen vor die Nase knallt. Kein Erschrecken. Nachtmusik. Man schweigt und trinkt. Die Frau trägt ebenfalls adidas, langsam geht sie auf und ab. Eine Tigerin, eine Schlange mitten im Spiesseridyll. Mal legt sie die Stirn in Falten, mal hellt sich ihre Miene spöttisch grinsend auf. Dann Schulterklopfen, das Honecker-Hütchen verabschiedet sich. Der Glatzkopf bleibt, die Frau stellt sich neben ihn in Positur. Ihr Blick fräst durch den Schleiflack. Hüte dich, Calaf, scheint Turandot zu sagen, wenn das hier deine Liebe ist und dein Heil und dein Begehren, dann wird mir schon noch etwas einfallen. Etwas ziemlich Fieses. Was sich anfühlt wie eine Szene aus dem durchschnittlich arrivierten Regietheateralltag auf deutschen Opernbühnen, in Hannover oder Frankfurt, ist das Finale aus Doris Dörries Turandot -Inszenierung an der Berliner Lindenoper - und der konzeptionelle Höhepunkt eines heftig befehdeten Abends. Das wiederum freute Dörrie mächtig, knicksend und feixend warf sie ihr Blumenbouquet in den Saal. Provokation geglückt". (Die Zeit)

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Veranstaltung in: Berlin


25.12.2008 bis 28.12.2008

Budapester Operettengala

Budapester Operettengala:

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Veranstaltung in: München


30.11.2008 bis 13.04.2009

Die Zauberflöte - Theater Bremen

Die Zauberflöte: Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Emanuel Schikaneder

Sie ist der unangefochtene Publikumsliebling: Mozarts "Zauberflöte". Einfache Menschen, Geistlichkeit und die Welt der Finsternis liess der Meister in einer wundersamen Geschichte zusammentreffen und komponierte eine Musik, die - von schlichten Melodien bis zu feierlichen Klängen - jeder Person einen eigenen Ton verleiht. Tamino und ein seltsamer Vogelhändler sollen die Tochter der Königin der Nacht befreien. Eine Zauberflöte und ein Glockenspiel helfen ihnen dabei, den wahren Bösen zu entlarven und die Prüfungen ihrer Menschlichkeit zu bestehen. "Wo so viel Liebe ist, kann sich das Böse nicht entfalten."

Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Chris Alexander


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Veranstaltung in: Bremen


10.05.2009 bis 17.06.2009

Celan - Theater Bremen

Celan: Musiktheater in sieben Entwürfen von Peter Ruzicka
Text von Peter Mussbach

Mit "Celan" stellt die Oper Bremen eine zeitgenössische Oper vor, die Einblick in die Persönlichkeit des Dichters Paul Celan schenkt. Peter Ruzicka, der Schöpfer dieses Werkes, hat Paul Celan noch kurz vor dessen Tod in Paris besucht, um sich dann über zwanzig Jahre lang mit der Dichtung dieses Genies der deutschen Sprache musikalisch auseinanderzusetzen. "Celan" nähert sich dem Leben des Autors und den streitbaren Erschütterungen, die Paul Celans Dichtung in der europäischen Geisteswelt auslöste, aus zahlreichen, intensiven Blickwinkeln. Die Gustav Mahler und Alban Berg weiterentwickelnde Musiksprache Peter Ruzickas bildet Erinnerungsräume von plastischer Assoziationsdichte, die das Leben Celans mit unserer Gegenwart verbinden.

Regie: Vera Nemirova


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Veranstaltung in: Bremen


12.06.2009 bis 28.06.2009

Norma - Theater Bremen

Norma: Melodramma (Tragedia lirica) in 2 Akten von Vincenzo Bellini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Die "Norma" war eine der Glanzpartien von Maria Callas. Normas berühmtes Gebet "Casta Diva" gehört zum Ergreifendsten, was die Epoche des Belcanto überhaupt hervorgebracht hat. Selbst Richard Wagner bekannte, Bellinis Melodien seien "schöner als Träume". "Norma" ist im präfranzösischen Gallien angesiedelt. Die Handlung, die zur Zeit der römischen Besetzung Galliens im Jahre 50 vor Christus spielt, enthält alles, was eine gute Oper ausmacht: Grosse Emotionen und Leidenschaften, die sich an den sozialen Grenzen und Gesetzen brechen und entzünden. Die Druidenpriesterin Norma liebt den römischen Besatzungsoffizier Pollione und gebiert ihm heimlich zwei Kinder. Der hat sich in die Novizin Adalgisia verliebt und verrät Norma. Sie wählt den Tod auf dem Scheiterhaufen, doch Pollione bereut und geht mit ihr gemeinsam in die Flammen. Bellini schrieb dafür eine Musik, die seinem Credo voll entspricht: Oper solle "durch ihren Gesang weinen, schaudern, sterben machen."

Musikalische Leitung: Daniel Montané
Inszenierung: Philipp Himmelmann


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Veranstaltung in: Bremen


14.02.2009 bis 08.03.2009

Die Csárdásfürstin - Theater Bremen

Die Csardasfürstin - Theater BremenDie Csardasfürstin: Operette von Emmerich Kálmán
Libretto von Leo Stein und Béla Jenbach

"Tanzen möcht´ ich, jauchzen möcht´ ich, in die Welt es schrein: Mein ist die schönste der Frauen, mein allein ...": Gefühlstiefe und purer Lebenshunger scheinen dem ungarischen Komponisten Emmerich Kálmán die Melodien in die Feder diktiert zu haben. "Die Csárdásfürstin" ist Kálmáns populärstes Stück. Es lebt vom Reichtum an zündenden Melodien und mitreissendem, rhythmischen Elan, gepaart mit der geschickten Verwendung ungarischer Volksmusik- elemente.

Die Geschichte handelt von Sylva Varescu, dem Star des Budapester Orpheums. Sie gibt ihre Abschiedsvorstellung, bevor sie auf Tournee nach Amerika geht. Edwin, ein junger Mann aus gutem Hause, liebt diese Frau und macht ihr öffentlich einen Heiratsantrag um ihre Abreise zu verhindern. Kurz darauf stellt sich heraus, dass er schon mit Komtesse Stasi verlobt ist, einer Jugendfreundin und Wunschkandidatin der Eltern Edwins. Sylva trennt sich enttäuscht. Erst nach vielen romantischen und dramatischen Verwicklungen lernt Edwin, selbstbewusst und konsequent zu seinen Gefühlen zu stehen, so dass die beiden am Ende doch noch ein glückliches Paar werden.

Regisseur Werner Schneyder, geboren 1937 in Graz, hat sich als Kabarettist, Journalist und Gastmoderator des ZDF-Sportstudios einen Namen gemacht, ist aber auch von jeher dem Theater verbunden gewesen. Seit einigen Jahren inszeniert er auch. "Die Csárdásfürstin" ist seine erste Regiearbeit in Bremen.

Musikalische Leitung: Tarmo Vaask
Inszenierung: Werner Schneyder

"Rasant und temporeich geht «Die Czárdásfürstin» mit einem grossen Finale zu Ende: Alle singen ,Hab' Dich lieb'. Den bevorstehenden Ersten Weltkrieg deutet nur ein mit dem Rücken zum Publikum stehender Offizier an." (dpa)

"Die mitten im Ersten Weltkrieg uraufgeführte Operette verweist auch ohne solche Kürzungen auf das Ende einer Gesellschaft. Einige von Schneyder ins Libretto eingefügte Hinweise auf das Kriegsgeschehen und ein Soldat im Finale verdeutlichen den Zeitbezug. In den Schützengräben des Ersten Weltkriegs, wie 1999 Peter Konwitschny in der Semperoper, lässt Schneyder seine ,Csárdásfürstin' freilich nicht spielen, doch auch keine frivolen Varieté-Ausgelassenheiten und keine üppigen Adelsfeste werden geboten, sondern lediglich ein ernstes Kammerspiel, meist in der Künstler-Garderobe oder in Nebenräumen des Palais." (Deutschlandradio)

"Schneyder liebt die Operette, schaut augenzwinkernd über ihre verlogenen Libretti hinweg und hält die Musik auch heute noch für tragfähig genug. Aber er verteidigt das schon im Elternhaus lieb gewonnene Genre fast nur aus der Defensive heraus." (NWZ)


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Veranstaltung in: Bremen


24.01.2009 bis 21.02.2009

La Cenerentola - Theater Bremen

La Cenerentola - Theater BremenLa Cenerentola: Dramma giocoso in zwei Akten von Gioacchino Rossini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Cenerentola - eine einzigartige Mischung von Märchen und Komödie. Es gibt nichts Schöneres, als wenn ein Prinz seine Prinzessin findet. Das war schon zu Märchenzeiten so und ist auch heute nicht anders. Rossinis "La Cenerentola" erzählt die Geschichte vom Aschenputtel als eine Komödie mit Zauberelementen, als eine spritzige opera buffa mit tragischen Untertönen. Rossinis überschäumende Musik gibt den Sängerinnen und Sängern Gelegenheit zu grossartigen Ensembleszenen und virtuosen Koloraturen. Schliesslich gilt Rossini als der letzte Vertreter der Tradition des Belcanto. Mit dieser Produktion eröffnet die Oper Bremen einen Zyklus von Rossini-Inszenierungen, der in den nächsten Jahren fortgesetzt wird.

Musikalische Leitung: Markus Poschner
Inszenierung: Michael Hampe

"Michael Hampe bietet mit seiner Inszenierung bestes barockes Theater, das mit viel Emotionen statt Experimenten überzeugt. Auf der Bühne geht es ebenso turbulent wie bezaubernd zu. Ein märchenhafter Abend, den die Bremer Philharmoniker mit ihrem Spiel zu einem rauschenden Fest machen. Noch einmal: Bravo!" (Bild)

"Scharf und schnittig die Soprane der fiesen Schwestern (...) Tamara Klivadenkos Mezzo umfasst wunderbar timbrierte Tiefen und strahlt prachtvoll in der Höhne. Toll. Und das Orchester entfaltet zuverlässig Farbigkeit. Hampe hat Bremen ein hochwertiges und absolut jugendfreies Nostalgie- Vergnügen verschafft." (taz)

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Veranstaltung in: Bremen


16.08.2009

Carmina Burana - Klosterruine Limburg

Carmina Burana:

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Veranstaltung in: Bad Dürkheim


04.12.2008 bis 13.12.2008

Rigoletto - Staatstheater Nürnberg

Rigoletto - Staatstheater NürnbergRigoletto: Oper in drei Aufzügen von Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertexten

Aussenseiter und Angepasster - der verkrüppelte Hofnarr Rigoletto ist beides, und dies führt ihn in die Raserei eines Racheplanes, der gründlich misslingt. Die eindrückliche Inszenierung Andrea Raabes setzt ganz auf Räume, die buchstäblich in der Luft hängen - Räume, die Gefängnis und öffentlicher Raum zugleich sind - und zeigt Rigoletto als einen von seiner Angst Getriebenen, der seinen Traum von einem besseren Leben mit seiner Eifersucht erstickt.

Regie: Andrea Raabe
Bühne: Tobias Dinslage
Kostüme: Mechthild Seipel

"Bei der 2008 fälligen Bilanz der Nürnberger Opern-Ära von Intendant Wulf Konold wird Giuseppe Verdi keine grosse Rolle spielen. Man hat in diesem Jahrzehnt, dem im Umgang mit dem leidenschaftlichsten Theatermusiker ein ähnlich verkorkstes unter Thielemann und Kloke vorausgegangen war, nichts gewagt und entsprechend wenig gewonnen. Neben einer bemerkenswert gebliebenen ,La Traviata' noch am ehesten die ächzend um poetische Bilder ringende ,Rigoletto'-Inszenierung von Andrea Raabe. Nach zwei Jahren Pause ist sie (wie der Zufall so will wenige Tage vor Raabes Gastregie-Premiere der Bettleroper in Erlangen) jetzt wieder da. Mit vielen neuen Namen - von denen einer sogar zündete: Heidi Elisabeth Meier, seit ihrer allerliebsten ,Rosenkavalier'-Sophie in der inoffiziellen Qualifikations-Endrunde für den aktuellen Nürnberger Publikumsliebling, sang eine glänzende Gilda und wurde im vollen Haus gefeiert. Aber fangen wir mit dem Orchester an. Der junge Kapellmeister Christoph Gedschold versucht erst mal, seinen deutschmeisterlichen Verdi-Blick der hartkantig geschliffenenen Kontraste durchzusetzen." (Die Abendzeitung)

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07.12.2008 bis 14.12.2008

Benvenuto Cellini - Staatstheater Nürnberg

Benvenuto Cellini - Staatstheater NürnbergBenvenuto Cellini: Opéra in zwei Akten von Hector Berlioz

Hätte der Bildhauer, Goldschmied, Kunsttheoretiker und Autobiograph Benvenuto Cellini (1500-1571) nicht gelebt, die Romantiker - oder zumindest der mit seiner Erfolglosigkeit hadernde Hector Berlioz (1803-1869) - hätten ihn sich als idealen Ausdruck für Künstlertum, Rebellion und höchste gesellschaftliche Anerkennung erfinden müssen: Bewegte sich doch Benvenuto Cellinis Leben scheinbar virtuos zwischen Verbrechen und päpstlicher Gnade, vollendeter skulpturaler Finesse und Flucht, umfassender humanistischer Bildung und einem derart hitzigen Temperament, dass er allenthalben bereit war, seinen Gegnern den Säbel in den Leib zu rammen ...

Sichtlich angesteckt von diesem rabiaten Furor hat Berlioz sein erstes Bühnenwerk als Künstlerdrama zwischen Liebe, Mord und drohender Hinrichtung emotional hoch aufgeladen und als dramatische Verdichtung von Cellinis Leben angelegt. Vor allem aber warf er in seiner "romantischen" Masslosigkeit klassische Kompositions-Tugenden wie Ausgewogenheit und Proportion kühn über Bord, um eine bis dato unerhörte Intensität und Vielfalt an Klangfarben, Spannung und Ausdehnung der Kontraste zu gewinnen. So schuf Berlioz ein "karnevaleskes" Meisterwerk des Musiktheaters, das grosse bewegte Massen ebenso kennt wie intime lyrische Stellen, das grelle Lachen der commedia wie den existentiellen Ernst der Liebe.

Da "Benvenuto Cellini" bei der Uraufführung 1838 in Paris kein Erfolg beschieden war, geriet das Werk bald in Vergessenheit. Franz Liszt war es schliesslich, der Berlioz zu einer straffenden Überarbeitung animieren konnte und die Oper 1852 in Weimar herausbrachte. In dieser Weimarer Fassung erlebte das Werk seine grossen Erfolge - und legte den Grundstein dafür, dass Berlioz heute zu den grossen Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts zählt.

Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt
Choreographie und Inszenierung: Laura Scozzi
Bühne: Barbara de Limburg

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03.01.2009 bis 03.01.2010

Carmina Burana - Philharmonie Berlin

Carmina Burana:

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10.01.2009 bis 12.06.2009

Rigoletto - Theater Hagen

Rigoletto:

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01.01.2009

Der Bettelstudent - Staatstheater Cottbus

Der Bettelstudent - Staatstheater CottbusDer Bettelstudent: Operette in drei Akten von Carl Millöcker
Text von Friedrich Zell und Richard Genèe

Wie peinlich für Oberst Ollendorf, den sächsischen Gouverneur im besetzten Krakau: Eine verarmte Adlige hatte es tatsächlich gewagt, ihn in aller Öffentlichkeit mit einem Fächerschlag zu brüskieren! Und dabei wollte er die stolze Komtesse Laura Nowalska "doch nur auf die Schulter" küssen. Rache schwörend entlässt er zwei junge polnische Studenten aus dem Gefängnis der Stadt - den wegen Landstreicherei einsitzenden Bettelstudenten Symon und dessen Freund, den politischen Rebellen Jan. Er staffiert Symon als steinreichen Fürsten mit eigenem Sekretär aus und präsentiert ihn den Nowalskas als interessierten Bräutigam. Doch während sich Ollendorfs Intrige Erfolg versprechend entfaltet, treiben unvorhersehbare Kräfte ihr Eigenspiel: Zwischen der adligen Laura und dem verkleideten Bettelstudenten funkt es. Je mehr ehrliche Gefühle im Spiel sind, desto eher ist die Komtesse bereit, ihr standesdünkelhaftes "Gefängnis" zu verlassen. Im gleichen Masse überwindet Symon seine spielerische Leichtsinnigkeit und übernimmt Verantwortung. Im Ringen umeinander finden sich am Ende zwei junge Paare, für die weder Titel noch Etikette, sondern nur die Liebe zählt.

"Der Bettelstudent", der Liebesgeschichte und Staatsaktion miteinander verwebt, ist ein Erfolgsstück voller musikalischer Situationskomik, beschwingt von echten Operetten-Ohrwürmern.

Musikalische Leitung: Christian Möbius
Regie: Hauke Tesch

"Opernspielleiter Hauke Tesch [...] hat eine höchst unbefangene, schnörkellose Fassung von Carl Millöckers Erfolgsoperette ,Der Bettelstudent' erarbeitet. Mehr als nur hilfreich für das Gelingen dieses anderswo schon grandios gescheiterten Unterfangens ist das von einer operettentypischen Zuckerwattedekorierung befreite Bühnenbild von Gundula Martin und die nicht als Verkleidung missverstandene Kostümgestaltung von Susanne Suhr. Andererseits gleitet diese Inszenierung aber auch nicht ins Fahrwasser einer krampfhaften Modernisierung ab. [...] So gelang dann vereint das nicht gering zu schätzende Kunststück, Traditionalisten und Anhänger einer zeitgemässen Operetteninszenierung gleichermassen zufrieden lächeln zu lassen." (Märkische Allgemeine)

"So soll Operette gemacht sein: solide, gekonnt, hinschwebend in Leichtigkeit. Schön!" (Der Märkische Bote)


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23.12.2008 bis 25.01.2009

La Bohème - Theater Bielefeld

La Boheme: Oper von Giacomo Puccini
Szenen aus Henri Murgers Vie de Bohème in vier Bildern. Dichtung von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

"Wenn man sich nicht festhielte, würde man hinweggefegt von der reinen Verve dieser Musik. Ich kenne niemanden, der das Paris jener Zeit so gut eschrieben hat wie Puccini in La Bohème." Mit diesen Worten brachte Claude Debussy seine Begeisterung für Puccinis lebensvolle Bilder aus dem Pariser Künstlermilieu zum Ausdruck.

Mit grosser Meisterschaft verleiht Puccini durch seine Musik den Figuren und dem Ambiente Glaubwürdigkeit. Psychische Vorgänge zeichnet er mit akribischer Genauigkeit nach; mit wenigen Takten zaubert er die eisige Schönheit eines Wintertages auf die Bühne. Auf diese Weise erreicht er eine optimale Übereinstimmung von Stoff und Musik. Viele kleine Anekdoten konterkarieren die Geschichte von Mimí und Rodolfo - die tragikomische Beziehung von Musetta und Marcello ebenso wie der Besuch des Hausbesitzers Benoît, der seine Miete eintreiben will und von den Freunden gehörig auf den Arm genommen wird. Wie nebenbei entsteht so ein überaus vielschichtiges Bild, in dem jedes Detail seine musikalisch-dramatische Funktion hat.

Den Stoff lieferten Henri Murgers "Scènes de la vie de Bohème" aus dem Jahr 1845, die als Fortsetzungsgeschichte in einer Pariser Zeitschrift Episoden aus dem Leben der Künstler, Studenten, Näherinnen und Dirnen schilderten. In einer kräftezehrenden Zusammenarbeit gelang es den Librettisten Giacosa und Illica gemeinsam mit dem Komponisten und dem Verleger, aus diesen Szenen eine Handlung von aussergewöhnlicher Strahlkraft herauszudestillieren. 1896 uraufgeführt, brachte "La Bohème" Puccini den ersehnten Ruhm, der legitime Nachfolger Giuseppe Verdis in der italienischen Opernlandschaft zu sein. Und nicht nur das: Allen Schwierigkeiten zum Trotz erarbeiteten Puccini, Giacosa und Illica später noch weitere Klassiker des Repertoires - ein Erfolgsteam, das in der Operngeschichte seinesgleichen sucht.

Musikalische Leitung: Leo Siberski
Inszenierung: Birgit Kronshage
Bühne und Kostüme: Christof Cremer

"Ein Ohrenschmaus ist diese ,Bohème' (...). Die Bielefelder Philharmoniker unter der Leitung von Leo Siberski geben der (...) Musik Puccinis scharfe Konturen. Enorm, was das Orchester an Farben, Schattierungen und Stimmungen auffährt." (Neue Westfälische)

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Veranstaltung in: Bielefeld


25.12.2008

Die Fledermaus - Stadthalle Cottbus

Die Fledermaus - Stadthalle CottbusDie Fledermaus: Die unangefochtene Königin der Operette von Johann Strauss. Es spielt das Orchester des Staatlichen Musiktheaters Sofia mit Matthias Degen, Wolfram B. Meyer, Peter Josch und anderen.


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Veranstaltung in: Cottbus


21.02.2009 bis 13.06.2009

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny - Theater Erfurt

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny: Oper in drei Akten von Kurt Weill
Text von Bertolt Brecht

"Zwei Männer und eine Frau, auf der Flucht vor den Konstablern, bleiben in einer öden Gegend stecken. Sie beschliessen, eine Stadt zu gründen, in der den Männern, die von der Goldküste her vorüber kommen, ihre Bedürfnisse erfüllt werden sollen. In dieser ,Paradiesstadt´, die hier entsteht, führt man ein beschauliches und idyllisches Leben. Das kann aber die Männer von der Goldküste auf die Dauer nicht befriedigen. Es herrscht Unzufriedenheit. Die Preise sinken. In der Nacht des Taifuns, der gegen die Stadt heranzieht, erfindet Jim Mahoney das neue Gesetz der Stadt. Dieses Gesetz lautet: ,Du darfst alles´. Der Taifun biegt ab. Man lebt weiter nach den neuen Gesetzen. Die Stadt blüht auf. Die Bedürfnisse steigen - und mit ihnen die Preise. Denn man darf alles - aber nur, wenn man es bezahlen kann. Jim Mahoney selbst wird, als ihm das Geld ausgeht, zum Tode verurteilt. Seine Hinrichtung wird zum Anlass einer richtigen Demonstration gegen die Teuerung, die das Ende der Stadt ankündigt. Das ist die Geschichte der Stadt Mahagonny." (Kurt Weill)

Brecht und Weill setzten nach der Dreigroschenoper ihre Zusammenarbeit mit einer grossen durchkomponierten Oper fort. Die darin offenkundige Form- und Gesellschaftskritik rief bei der Leipziger Uraufführung 1930 heftige Proteste hervor, die zu einem der grössten Theaterskandale der Weimarer Republik führten, ohne den späteren Erfolg der Oper aufhalten zu können. Das Erfurter Theater war für Kurt Weill ein wichtiger Ort, nicht zuletzt durch die Aufführung seines Opernerstlings Der Protagonist (1926) und die Uraufführung von Der Silbersee (1933). Grund genug, im Umfeld des Gedenkjahres Bauhaus 2009 auch an diese Tradition anzuknüpfen.

Musikalische Leitung: Walter E. Gugerbauer
Regie: Philipp Himmelmann
Bühnenbild: Elisabeth Pedross
Koproduktion mit der Opéra de Nancy

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Veranstaltung in: Erfurt


16.05.2009 bis 14.06.2009

Mefistofele - Theater Erfurt

Mefistofele: Oper in einem Prolog, vier Akten und einem Epilog von Arrigo Boito
Text vom Komponisten nach Goethes "Faust I" und "Faust II"
In italienischer Sprache mit dtsch. Übertiteln

Im Himmel schliesst Gott einen Vertrag mit Mephisto, der davon überzeugt ist, Faust zum Bösen verführen und für sich gewinnen zu können. Unterdessen kehrt auf der Erde Faust von seinem Osterspaziergang heim. Ein unheimlicher Mönch betritt das Studierzimmer, als Faust in die Lektüre des Evangeliums vertieft ist. Es ist Mephisto, der ihm einen Vertrag anbietet: Er werde die Jugend und alle irdischen Freuden geniessen, nach dem Tod aber solle seine Seele der Hölle gehören. Das Spiel beginnt! Faust erlebt, zum jugendlichen Mann verwandelt, ein Liebesabenteuer an der Seite Margaretes, deren Lebensglück jedoch durch den Einfluss Mephistos zerbricht. Von diesem in das alte Griechenland versetzt, begegnet Faust der schönen Helena. Doch auch dieses Glück ist nur von kurzer Dauer: enttäuscht über seinen Lebenswandel, verlässt er Helena und kehrt nach Hause zurück. Alt und müde geworden muss er sich eingestehen: "Die Wirklichkeit war Schmerz, das Ideal war ein Traum." Einzig in der Liebe Gottes könne es Erfüllung geben. Sterbend wird Faust die himmlische Erlösung zuteil, während Mephisto in der Erde versinkt.

"Mozart hätte den Faust komponieren müssen" - dieser Wunsch Goethes lastete wie ein Fluch auf nachfolgenden Komponistengenerationen, die sich eben dieser Aufgabe stellten. Arrigo Boito unternahm erstmals den kühnen Versuch, gleich beide Teile der Faust-Tragödie Goethes in einem Werk für das Musiktheater zu vereinen. Nach dem Desaster der Mailänder Uraufführung von 1868 geriet die 1875 für Bologna erarbeitete Neufassung - harschester Kritik gerade von deutscher Seite zum Trotz - zu einem wahren Triumph. Als der "italienische Faust" fand Mefistofele rasch Eingang in das internationale Opernrepertoire.

Musikalische Leitung: Walter E. Gugerbauer
Regie: Guy Montavon
Ausstattung: Peter Sykora

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Veranstaltung in: Erfurt


 
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