Deutschland Opern & Operetten
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11.05.2010
bis 18.06.2010
Der Barbier von Sevilla - Deutsche Oper Berlin
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Veranstaltung in: Berlin
08.05.2010
bis 05.06.2010
Turandot - Deutsche Oper Berlin
Turandot: Dramma lirico in drei Aufzügen von Giacomo PucciniLibretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni, nach dem Schauspiel von Carlo Gozzi
Eine Gesellschaft wird terrorisiert von einer Prinzessin. Turandot, schöne und faszinierende Repräsentantin eines ererbten Herrschafts-Systems, führt das Schreckensritual aus. Ein Ende der Gewalt verspricht allein ihre Verheiratung, doch keinem der Kandidaten gelingt es, die Bedingung zu erfüllen und ihre Rätsel zu lösen. Immer wieder vollzieht sich dasselbe Spektakel und endet mit einer neuen Hinrichtung. Calaf, Sohn eines vertriebenen Machthabers aus fremdem Land, durchbricht wider alle Erwartung dieses Schema. Er beantwortet die Fragen und steigert seinen Triumph, indem er die Machtverhältnisse umkehrt, das grausame Rätselspiel verlängert und der Prinzessin eine Gegenfrage stellt.
Puccini will mit Anfang sechzig noch einmal neue Wege gehen. Die Welt ist im Umbruch, in den Künsten vollzieht sich ein tiefgreifender Wandel, neue, abstraktere Formen bieten sich zur Formulierung von Erfahrungen der Gegenwart an. Zur Grundlage der Oper, an der Puccini in seinen letzten vier Lebensjahren arbeitet, wählte er mit "Turandot" einen Stoff, der auf ein Märchenstück Carlo Gozzis (1762) zurückgeht.
Die Auflösung des Dramas wurde für Puccini zum unüberwindlichen Hindernis. Ihm, dem ein Happy End seiner Opern von jeher suspekt war, gelang es nicht, die Sackgasse zu verlassen, in die ihn der Opfertod Liùs und die bevorstehende Zusammenführung Turandots und Calafs geführt hatte. Die Frage, auf welcher Grundlage diese beiden Gemeinsamkeit entwickeln könnten, blieb unbeantwortet. Den Gedanken der allesumfassenden Liebe zum jegliche Widerstände überwindenden Erlösungsinstrument zu ernennen, faszinierte und widerstrebte Puccini gleichzeitig zutiefst, so dass er nicht in der Lage war, diese Utopie darzustellen. Als er 1924 starb, hinterliess er ein Fragment. Der Ricordi Verlag beauftragte den Komponisten Franco Alfano damit, die Oper nach Skizzen Puccinis zu ergänzen.
Musikalische Leitung: Pinchas Steinberg / Attilio Tomasello
Inszenierung: Lorenzo Fioroni (2008)
Bühne: Paul Zoller
"In düsteren Bildern und Kulissen, die in die Entstehungszeit des Werkes zurückverwiesen, entfaltete sich die überaus gegenwärtige, menschlich bewegende Tragödie eines politischen Reformators. Der ganze Verdi, nicht nur der unsterbliche Musiker, sondern auch der politisch denkende Intellektuelle seiner Zeit, sprach da von der Bühne herab zu einem Publikum von heute, das nicht anders konnte, als ihm gebannt zuzuhören (...) Fioroni ist deswegen ein grosser Regisseur, weil er wiederum nicht sich selbst, sondern nur Puccini zu Wort kommen lässt - den ganzen Puccini, nicht nur den Komponisten von Welthits wie ,Nessun dorma'. Es ist alles ganz anders, als es die Glut dieser unsterblichen Melodie glauben macht. Puccinis grosses Thema seines Lebens, die Liebe zwischen Mann und Frau, ist in diesem seinem letzten, unvollendeten Werk so grausam zerstört, dass einen schaudert." (TAZ)
"Fioroni findet einen ironischen Blick auf eine grausame Angelegenheit. Da wird das Volk zum Rätselraten auf Plastikstühlchen platziert wie in einer Fernsehshow, und da die Enthauptung des persischen Prinzen hinter verschlossenen Mauern vor sich geht, gibt es wenigstens drei Komiker, die die Sache nochmal in Kurzform darstellen." (Berliner Zeitung)
"Der junge italienische Regisseur (...) versucht das Maskenhafte der Figuren aufzubrechen, will hinter die Fassaden der Menschen und Paläste schauen. Was er dort findet, ist erschütternd: eine Prinzessin, der man die Kindheit genommen hat und die sich zum berühmten Nessun dorma buchstäblich schlaflos vor Angst im Bett herumwälzt; ein Prinz, kaum zufällig gewandet wie der Fernsehbarde Paul Potts, der den Kampf um Turandot als eine grosse Talent-Show betrachtet, dabei aber die einzige wahre Zuneigung, die Liebe der engelhaften Liù, mit Füssen tritt." (Frankfurter Allgemeine)
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Veranstaltung in: Berlin
06.05.2010
bis 22.05.2010
Nabucco - Deutsche Oper Berlin
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Veranstaltung in: Berlin
09.04.2010
bis 25.04.2010
Tosca - Staatsoper unter Den Linden
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Veranstaltung in: Berlin
07.05.2010
Le Nozze Di Figaro - Staatsoper unter Den Linden
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Veranstaltung in: Berlin
18.05.2010
bis 28.05.2010
L'elisir D'amore - Staatsoper unter Den Linden Berlin
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Veranstaltung in: Berlin
21.03.2010
Tristan und Isolde - Staatsoper unter Den Linden
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Veranstaltung in: Berlin
19.05.2010
bis 30.05.2010
L'etoile - Staatsoper unter Den Linden
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Veranstaltung in: Berlin
10.04.2010
bis 23.04.2010
Salome - Staatsoper unter Den Linden Berlin
Salome: Oper von Richard Strauss
Diese Mischung aus Erotik, Gewalt, Christentum und Sexualpathologie hatte auf der Bühne noch keiner gewagt: "Salome", heute ein Welterfolg, löste bei der Uraufführung 1905 zunächst einen Schock aus. Herodes Antipas beherrscht im Jahre 35 nach Christi Geburt das Land Galiläa, nicht jedoch seine wilde und schöne Tochter Salome. Die junge Prinzessin begehrt den Propheten Jochanaan, doch aus ihrer Faszination wird Hass, weil sie seine Ablehnung nicht ertragen kann. Geschickt benutzt sie den Vater, um den Kopf des Jochanaan zu erhalten.
Musikalische Leitung: Pedro Halffter Caro
Inszenierung: Harry Kupfer
Bühnenbild und Kostüme: Wilfried Werz
"Doch jede einzelne seiner Arbeiten zeichnet eine präzise Personenführung aus. Mag manches Neues in den letzten Jahren auch antiquarisch ausgesehen haben: Wie Kupfer aus Sängern Charaktere modelliert, wie er den Chor in eine Masse einzelner Individuen verwandelt, bleibt die grosse Stärke dieses Opernvisionärs. Wenn selbst eine vierteljahrhundertalte Produktion noch immer in den Bann zieht, sagt das viel über die Qualität des dramaturgischen Ablaufes aus. Bei Kupfer bleibt nichts dem Zufall überlassen. Es gibt keine Stehgesänge an der Rampe, keine monotonen Gesten. Zudem ist es der guten Regieassistenz der Staatsoper zu verdanken, dass wenig Raum für Improvisation gelassen wird. Die Wiederaufnahme dieser Salome war der beste Beweis dafür, welche Höhepunkte das alltägliche Repertoire bereithält." (Klassik in Berlin)
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Veranstaltung in: Berlin
20.08.2010
bis 21.08.2010
Carmina Burana - Archäologischer Park Xanten
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Veranstaltung in: Xanten
13.08.2010
bis 14.08.2010
Turandot - Archäologischer Park Xanten
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Veranstaltung in: Xanten
15.08.2010
Gala-Nacht der Oper - Archäologischer Park Xanten
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Veranstaltung in: Xanten
31.03.2010
bis 16.05.2010
Die Fledermaus - Komische Oper Berlin
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Veranstaltung in: Berlin
19.03.2010
bis 02.05.2010
Der Rosenkavalier - Komische Oper Berlin
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Veranstaltung in: Berlin
02.04.2010
bis 29.05.2010
La Traviata - Komische Oper Berlin
La Traviata: Oper in drei Akten von Giuseppe VerdiLibretto von Francesco Maria Piave
Deutsche Textfassung von Walter Felsenstein
Violetta will das Leben auskosten, denn ihre Zeit ist knapp. Im Rausch des Augenblicks sucht sie ihre tödliche Krankheit zu vergessen. Von allen begehrt steht sie im Mittelpunkt der vornehmen Pariser Demimonde, an wahre Gefühle aber kann sie nicht mehr glauben. Als ihr jedoch der junge Adlige Alfred glühend seine Liebe erklärt, ist Violetta berührt von seiner Utopie einer universalen Liebe und bricht radikal mit ihrer Vergangenheit: Gemeinsam mit Alfred flüchtet sie in eine scheinbare Idylle der Zweisamkeit, fernab der Grossstadt. Doch Alfreds Vater Germont fordert von Violetta die Beendigung dieser Mesalliance, so dass sie schliesslich in ihre alten Verhältnisse zurückkehrt. Nach einem öffentlichen Eklat bleibt Violetta allein. Ihr Zustand ist aussichtslos. Im Gegensatz zur literarischen Vorlage, der Dramatisierung des erfolgreichen Romans La dame aux camélias von Alexandre Dumas d. J., erzählt Verdi seine Oper aus Violettas Sicht: So wird aus dem teilweise sarkastischen Sittengemälde bei Dumas in "La Traviata" ein musikalisches Seelengemälde. Der Komponist erhebt eine gesellschaftliche Aussenseiterfigur zur tragischen Gestalt auf der Opernbühne. In dem äusserst dicht gebauten Kammerspiel, uraufgeführt 1853, verliert seine Musik selbst im höchsten Schmerz nie ihre kraftvolle Schönheit, ihren Belcanto und jene transzendierende Kraft, die hoffnungsvoll auf ein besseres, menschenwürdigeres Leben gerichtet ist.
Musikalische Leitung: Carl St. Clair / Maurizio Barbacini
Inszenierung: Hans Neuenfels
Bühnenbild: Christof Hetzer
"Es bleibt ein Kern, eine Nacktheit, die diesen Abend in seiner Konsequenz fast unheimlich macht. Verdis »Traviata«, so zeigt Neuenfels, malt kein gesellschaftliches Sittenbild, verfügt über keinen aberwitzig verwickelten, historistischen Plot und hält es überhaupt wenig mit der Konvention. In der ,Traviata' nimmt das Utopische Gestalt an: Oper ohne allen Opernplunder. Ganz pur, ganz innen, ganz Nur-Mensch. (...) Virtuoser geht Regie nicht." (Der Tagesspiegel)
"Im Dirigenten Carl St. Clair, der damit seine erste Opernpremiere als neuer Generalmusikdirektor des Hauses leitete, hat Neuenfels einen echten Partner gefunden. Grafisch klar ist der Orchesterklang, die Tempi sind zügig, die Rhythmen straff und trocken." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Die Inszenierung von Hans Neuenfels legt in ihrer klaren und sparsamen Konzentration ebenso das Wesentliche des Werks frei wie St. Clairs Dirigieren; sie atmet jene grafische Genauigkeit, von der Neuenfels im Programmheft spricht." (Berliner Zeitung)
"Der Vorhang fällt über eine bemerkenswert mutige Frau, die ja ein reales Vorbild in der damaligen Pariser Gesellschaft hatte. Mehr noch aber gibt die Lehrstunde über Verdi zu denken, die besser als manch vordergründig glanzvollere Aufführung in Erinnerung ruft, warum er einer der grössten Musiker aller Zeiten war." (taz)
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Veranstaltung in: Berlin
12.05.2010
bis 12.06.2010
Die Entführung aus Dem Serail - Komische Oper Berlin
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Veranstaltung in: Berlin
20.05.2010
bis 03.07.2010
Hoffmanns Erzählungen - Komische Oper Berlin
Hoffmanns Erzählungen: Phantastische Oper in fünf Akten von Jacques OffenbachLibretto von Jules Paul Barbier
Drei unglückliche Liebesgeschichten. Sie erzählen von der mechanischen Puppe Olympia, der sterbenskranken Sängerin Antonia und der skrupellosen Kurtisane Giulietta - und eigentlich doch hauptsächlich von Stella: »drei Seelen in einer einzigen Seele«. Die von Hoffmann ehemals leidenschaftlich Geliebte ist Auslöser von Lust und Leid des Dichters. Von ihr und vom vermeintlichen Tröster Alkohol handelt die Oper mit grossem Sentiment, französischer Leichtigkeit und musikalischer Finesse.
Jacques Offenbach starb, bevor er das Werk abschliessen konnte, und erlebte die Uraufführung von »Hoffmanns Erzählungen« 1881 in der Pariser Opéra comique selbst nicht mehr. Die hinterlassene komplizierte Quellenlage macht jede Aufführung der Oper, die zu den erfolgreichsten des französischen Repertoires gehört, zu einem neuen Abenteuer.
Musikalische Leitung: Francois-Xavier Roth
Inszenierung: Thilo Reinhardt
"Hier geben sich Musik und Theater gegenseitig Kraft, hier wird szenische Intensität möglich durch ein Sängerensemble, bei dem sich jeder auf den anderen verlassen kann. Thilo Reinhardt glaubt an das Werk, vertraut der Partitur und will einfach nur die Geschichte erzählen." (Der Tagesspiegel)
"Der Clou der ebenso schön anzuschauenden wie konzeptionell starken Inszenierung ist ihr von Paul Zoller grosszügig gestalteter Einheitsraum, das holzverschalte Oval eines Festsaals, das die Zeitreise durch ein erzähltes Leben mit räumlichen Konstanten als Wiederholungen in Strukturen des Umbewussten vermittelt. (...) So erinnert das perfekte Zusammenspiel der Musik mit Maske, Licht, Personenführung und Bühnenbild hier an Zeiten, in denen die Komische Oper Berlin einstmals Theatergeschichte schrieb." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Reinhardts frische, unzimperliche, aber durchaus respektvolle Inszenierung fängt sie bravourös und einfallsfroh ein." (Berliner Morgenpost)
"Reinhardt muss man loben für seine energische, aber elegante und nie aufdringliche Art dieser Aufklärung (...) das romantische Gefühl selbst mit seinen Teufeln und idealen Frauen hat offenbar keine historische Zeit. Diese altmodisch klingende Unterhaltungsmusik bringt seine Trivialität so präzise zu Gehör, dass sie gute Chancen hat, wieder zum Trend zu werden." (taz)
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Veranstaltung in: Berlin
23.03.2010
bis 03.05.2010
Die Hochzeit Des Figaro - Komische Oper Berlin
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Veranstaltung in: Berlin
21.03.2010
Manon Lescaut - Deutsche Oper Berlin
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Veranstaltung in: Berlin
05.04.2010
bis 11.04.2010
Rienzi - Deutsche Oper Berlin
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Veranstaltung in: Berlin
21.08.2010
Don Giovanni - Burg Monschau
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Veranstaltung in: Monschau
20.08.2010
La Bohème - Burg Monschau
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Veranstaltung in: Monschau
28.08.2010
Der Freischütz - Burg Monschau
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Veranstaltung in: Monschau
28.07.2010
bis 21.08.2010
Nabucco 2010 - Schweiz
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Veranstaltungen in: Brig-Glis, Chur, Dachsen / Schaffhausen, Davos Dorf, Frauenfeld, Gretzenbach, Rapperswil, Sempach, Unterterzen
28.03.2010
bis 09.05.2010
Das Operndinner: Famiglia Rusticana - Opernpalais Berlin
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Veranstaltung in: Berlin
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