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Deutschland Opern & Operetten

Opern & Operetten in Deutschland. Einen Überblick in Kurzform finden Sie hier: Opern & Operetten Übersicht
 
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28.12.2008

Zauber der Operette - König Albert Theater Bad Elster

Zauber der Operette: Diese Operettengala des Chursächsischen Salonorchesters widmet sich ganz dem nie endenden Zauber der Operette. Sopranistin Simone Ditt wird dabei gemeinsam mit dem Orchester die schönsten Melodien aus fast 100 Jahren Operettengeschichte vortragen und damit sicherlich für heiteren Zauber sorgen. So werden unter anderem berühmte Titel von Robert Stolz, Johann Strauss, Paul Lincke oder Franz Lehár erklingen. Viele der Werke errangen zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch Weltruhm als Schlager und gelangten durch die vielen Weltempfänger oder auf Schellack-Platten zu den Menschen nach Hause.

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Veranstaltung in: Bad Elster


19.06.2009 bis 30.08.2009

Opernfestspiele Verona 2009

Aida - Verona OpernfestspieleOpernfestspiele Verona: Das Amphitheater Veronas, "Arena" genannt, ist unter den römischen Amphitheatern nach dem Kolosseum das zweitgrösste und das am besten erhaltene. Der Bau wurde im ersten Jahrhundert nach Christus gegen Ende der Regierungszeit von Kaiser Augustus errichtet. Wo früher noch Gladiatorenkämpfe und Turniere aller Art statt fanden, werden seit 1913 die berühmtesten Opernfestspiele Italiens aufgeführt. Zu erleben gibt es die Hits der Operngeschichte in einer geschichtsträchtigen Kulisse.



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Veranstaltung in: Verona / Italien


23.05.2009

Mascagni-Gala - Deutsche Oper Berlin

Pietro Mascagni Gala: Ein Programm mit Werken von Pietro Mascagni (1863-1945)

Musikalische Leitung: Eugene Kohn
Chöre: William Spaulding
Sopran: Mariana Pentcheva
Mezzosopran: Liane Keegan / Ulrike Helzel
Tenor: Andrea Bocelli
Bariton: Renato Bruson
Es spielt das Orchester der Deutschen Oper Berlin und es singt der Chor der Deutschen Oper Berlin


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Veranstaltung in: Berlin


18.01.2009 bis 14.02.2009

Die Ägyptische Helena - Deutsche Oper Berlin

Die Ägyptische Helena: Oper in zwei Aufzügen von Richard Strauss
Libretto von Hugo von Hofmannsthal

Die Zauberin Aïthra wartet auf den Gott Poseidon, ihren Geliebten - doch vergeblich. Ihre Aufmerksamkeit wird auf ein vorbeifahrendes Schiff gelenkt, auf dem ein Mann (Menelas) eine Frau (Helena) gerade erstechen will. Sie sind auf der Rückfahrt von Troja; Aïthra entfesselt einen Sturm, das Schiff kentert, Menelas trägt Helena an Land. Aïthras Elfengeister locken ihn weg und machen ihn glauben, sowohl Paris als auch Helena ermordet zu haben. Er trinkt Aïthras Trank des Vergessens - so kann ihm eingeschärft werden, dass die Helena, um deretwillen Troja belagert wurde, nur ein Phantom und seine wirkliche Gemahlin während des Kriegs in Ägypten gewesen sei. Von Aïthra als versöhnte Eheleute an den Atlas gebracht, entsteht dank Helenas Schönheit auch dort Verwirrung. Der Beduinenfürst Altaïr und einer seiner Söhne verfallen ihr. Zur Katastrophe kommt es, als Menelas den jungen Da-Ud - Paris gleich - auf der Jagd tötet. Aïthra befreit das Paar. Helena will zukünftig mit Menelas ohne Lüge leben. Vermag das Erscheinen des gemeinsamen Kindes Hermione, diesem Vorsatz Zukunft zu geben?

Sowohl in den Historien des Herodot als auch in der 412 v. Chr. aufgeführten HELENA des Euripides findet sich die mythologische Variante verarbeitet, derzufolge sich die Menelaos-Gattin Helena während des ihretwegen entfesselten Trojanischen Krieges gar nicht selbst in der Stadt, sondern vielmehr in Ägypten befunden habe, während die olympischen Götter statt ihrer ein, wie es heisst, »Phantom« hätten auftreten lassen. Von diesem Motiv greifen Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss die Idee eines schillernden, gelegentlich märchenhaft funkelnden Spiels mit Schein und Wirklichkeit heraus, das auf dem ernsten Hintergrund des Krieges und der damit verknüpften Traumata deutlich über das Niveau der angestrebten Operettennähe hinausweist. Zu einem Spiegel gerät die Bühne, wenn die Ebenen der realen Gegenwart, der traumatisch durchlebten Vergangenheit und der verdrängenden Weltflucht ineinandergreifen und die tragischen Dimensionen des lügnerischen Spiels in ihrer Wertigkeit als Hölle, Vorhölle und trügerisches Paradies offenbaren.

Musikalische Leitung: Andrew Litton
Inszenierung, Bühne: Marco Arturo Marelli (2009)


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Veranstaltung in: Berlin


20.05.2009 bis 02.06.2009

La Cenerentola - Deutsche Oper Berlin

La Cenerentola: Dramma giocoso in zwei Akten von Gioacchino Rossini
Libretto von Jacopo Ferretti

Die Geschichte vom Aschenputtel, das als Dienstmagd ein Schattendasein im elterlichen Haus führt und am Ende den Prinzen heiratet, gehört zu den beliebtesten Topoi der Märchenliteratur. Rossini stützte sich vor allem auf die Version von Charles Perrault, dessen Cendrillon ou La petite pantoufle de verre von 1697 stammt. Kompositorisch konnte er aus dem Vollen schöpfen: Der Reichtum an opernwirksamen Motiven und Situationen, der Kontrast zwischen der schönen Unschuld und ihren garstigen Schwestern, auch die Moral der Geschichte, nämlich die Gewissheit vom Sieg des Guten, boten ihm beste Gelegenheiten für ebenso komische wie anrührende Szenen.

Musikalische Leitung: Paolo Arrivabeni
Inszenierung: Sir Peter Hall
Eine Produktion des Glyndebourne Festival 2005

"Rossinis Opern sind meiner Meinung nach nur dann komisch, wenn man sie ernst nimmt. Auch wenn es befremdlich klingen mag, kann man ,La Cenerentola' eine im sozialen Sinne fortschrittliche Oper nennen. Er nahm ein Märchen und machte daraus ein sozialkritisches Dokument, aber keines, das verbissen und streng daherkommt. Im Gegenteil, es steckt voller Witz. Es geht um Vernunft und Rationalität, um Menschlichkeit viel mehr als um ein zufälliges, wundersames Geschehen. Der Text allein bleibt hohl und nichtssagend, erst die Musik erweckt das Werk zu stürmischer Emotionalität. ,La Cenerentola' ist eine Sozialkomödie. Da geht es um ein Mädchen, das seine Chance erkennt - und sie nutzt. Und um einen jungen Prinzen, der erst noch erwachsen werden muss, bevor er heiraten kann." (Sir Peter Hall)

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08.02.2009 bis 27.02.2009

Ariadne auf Naxos - Deutsche Oper Berlin

Ariadne auf Naxos: Oper in einem Aufzug nebst einem Vorspiel von Richard Strauss
Libretto von Hugo von Hofmannsthal

Jeder Mann - ein Gott! Mit dieser These versucht Zerbinetta die liebeskranke Ariadne zu trösten. Doch diese bleibt uneinsichtig: ohne Theseus, der sie verliess, hat das Leben für sie keinen Sinn. Sie möchte sterben. Dass es zum Austausch zwischen diesen höchst gegensätzlichen Frauengestalten kommt, verdankt sich einer turbulenten Vorgeschichte. Im Hause des reichsten Mannes von Wien laufen die Vorbereitungen für einen Opernabend auf Hochtouren. Die tragische Oper "Ariadne" soll gegeben werden, gefolgt von einem heiteren Intermezzo. Da platzt in die Betriebsamkeit ein neuer Wunsch des Mäzens: Um den Beginn des Feuerwerkes nicht zu gefährden, sollten beide Opern zeitgleich auf einer Bühne gegeben werden...

Theater auf dem Theater: Strauss und Hofmannsthal konstruieren in ihrer dritten gemeinsamen Schöpfung ein geistreiches Spiel von Bezügen, Stilzitaten und Allusionen, bedienen sich dabei grosszügig aus dem Fundus der Kulturgeschichte - von der seit der Antike als Inbegriff der verlassenen Frau geltenden Ariadne bis zu Commedia dell´Arte-Figuren, von der Parodie eines Lenz-Gedichtes bis zum Brahmsschen Wiegenlied. Die selbstauferlegte kühle Distanz aber können die beiden Autoren nicht aufrecht halten: Die von einem 35-köpfigen Kammerensemble gespielte Musik steigert sich zur Apotheose, wenn Ariadne, den Todesgott erwartend, am Ende der Oper mit Bacchus zu einem neuen Leben aufbricht. Hat Zerbinetta also doch Recht behalten? Hinter dem ironisch gebrochenen vergnüglichen Spiel verbirgt sich ein existentielles Thema: Um sich selbst treu zu bleiben, muss der Mensch sich verwandeln.

Musikalische Leitung: Jacques Lacombe
Inszenierung: Robert Carsen (2009)
Bühne: Peter Pabst


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30.11.2008 bis 31.05.2009

Tannhäuser - Deutsche Oper Berlin

Tannhäuser - Deutsche Oper BerlinTannhäuser: Romantische Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner
Libretto von Richard Wagner

Der Minnesänger Tannhäuser sehnt sich aus dem Reich der Venus in sein irdisches Leben zurück. Die Aussicht auf die Begegnung mit der geliebten Elisabeth bewegt ihn zur Heimkehr. Tannhäusers Bekenntnis zur Lust - vorgebracht im höfischen Sängerwettstreit - bringt die Gesellschaft in Aufruhr.

Das Theater als Traumort: Ausgehend von der Überlegung, dass Venus und Elisabeth lediglich zwei Möglichkeiten darstellen, die eine Person in sich zu vereinen vermag, ist Wagners Oper Ausgangspunkt für ein Bühnen-Spiel mit den Facetten und Möglichkeiten im zwischenmenschlichen Miteinander. Nicht nur der mittelalterliche Moralkodex, dem das Personal des Stückes vordergründig unterworfen, ist dabei eine der bestimmenden Ebenen, sondern auch die Wandlungen des Blickwinkels, die durch die entgegenstehenden dispositionellen Ausprägungen in einer Person möglich sind. Nicht mehr der Hin- und Hergerissene steht im Zentrum der Beachtung, sondern viel stärker als allgemein üblich die Hin- und Herreissende: Venus/Elisabeth. "Tannhäuser" aus der Sicht der einen Frau, die viel mehr ist als lediglich Hure oder Heilige. Mehr als dieses Entweder-Oder interessiert uns, in diesem Werk der "Kunst der Liebe" nachzuspüren.

Musikalische Leitung: Philippe Auguin / Ulf Schirmer
Inszenierung: Kirsten Harms (2008)
Bühne, Kostüme: Bernd Damovsky


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18.12.2008 bis 04.01.2009

La Bohème - Deutsche Oper Berlin

La Boheme - Deutsche Oper BerlinLa Boheme: Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Szenen aus Henri Murgers "La vie de Bohème"

Der Künstler-WG ermangelt es an fast allem: an Holz, an Essen. Aber die vier Bohèmiens besitzen Idealismus zur Kunst und jede Menge Lust zur Verliebtheit. "Ein Geschlecht hartnäckiger Träumer, für welche die Kunst ein Glaube geblieben ist, statt ein Beruf zu werden", so Henri Murger, dessen Roman die Grundlage dieser Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini bildet.

Wie eine Reportage erzählt das Werk die Geschichte von vier jungen Männern, die freiwillig, und zwei Frauen, die unfreiwillig das grossstädtische "Zigeuner-Leben" mit seinen kleinen Freuden und grossen Entbehrungen führen. Puccinis ohrwurmdurchzogene Musik bringt uns die Protagonisten emotional ganz nah. Sie zu verklären wäre ein Missverständnis, dem die detailreiche Inszenierung von Götz Friedrich entschieden entgegentritt.

Musikalische Leitung: Renato Palumbo / Alexander Joel
Inszenierung: Götz Friedrich (1988)
Bühne, Kostüme: Peter Sykora

"So wie ,La Bohème immer Persönlichstes anspricht und herausfordert - intellektuelle Snobisten und frustrierte Beckmesser sollten die Oper meiden! -, kann ich nur sehr persönlich hinzufügen: In dreissig Jahren etwas älter geworden, ist die Sehnsucht gewachsen, den Hoffnungen und Enttäuschungen, Träumen und Schmerzen der Jugend nachzuspüren und sie im Spiel, zu Bild, Handlung und Klang geformt, nachzuvollziehen. So wird die neue Begegnung mit diesem Werk Ausdruck der Sehnsucht nach der eigenen Jugend. Ich denke, darin liegt das offene Geheimnis der noch immer lebendigen Aktualität von Pucinis ,La Bohème'." (Götz Friedrich)

"... kommt eine Opernaufführung zustande, die ihren Reiz im liebevollen Detail, in der Poesie des Alltags hat, ohne den grossen Bogen und Zusammenhang einer konsequent durchdachten Inszenierung ausser acht zu lassen." (Berliner Sonntagsblatt) "Götz Friedrich zeigt eine Jugend, die übermütig rebelliert und melancholisch resigniert, träumend zwischen Hoffnung und Enttäuschung." (Wiesbadener Tageblatt)

"Die musikalische Liebeslegende im üppigen Bühnenbild von Peter Sykora erntete beim Premierenpublikum rauschenden Beifall." (Berliner Morgenpost)


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29.11.2008 bis 03.02.2009

Turandot - Badisches Staatstheater Karlsruhe

Turandot - Badisches Staatstheater KarlsruheTurandot: Die Geschichte der Prinzessin Turandot gehört zum archetypischen Fundus uralter Märchen, die zu allen Zeiten in unterschiedlichsten Kulturen auftauchen. Die erste Bühnenfassung von Carlo Gozzi von 1762, die in der Tradition der Commedia dell’Arte stand, wurde 1802 von Friedrich Schiller übersetzt und bearbeitet. Eine Max Reinhardt- Inszenierung der Schiller-Bearbeitung in Berlin inspirierte Puccini zu seiner letzten Oper. Die eigenwillige und schöne Prinzessin Turandot versucht der Verehelichung zu entgehen, indem sie den adligen Bewerbern drei Rätsel aufgibt. Wer die Prüfung nicht besteht, wird öffentlich enthauptet. Kalaf, ein aus seiner Heimat vertriebener Prinz, nimmt die schwere Hürde. Dennoch verweigert sich die Prinzessin, und der verliebte Prinz ist zu einem Zugeständnis bereit: Kann Turandot innerhalb von 24 Stunden seinen Namen in Erfahrung bringen, ist sie befreit. Um das Geheimnis von Kalafs Namen zu wahren, opfert sich die Sklavin Liù freiwillig. Ihr Tod sollte endlich die emotionale Erschütterung und Liebesfähigkeit der Turandot auslösen – so war das glückliche Ende bei Puccini zumindest angedacht.

Ihm geriet jedoch die chinesische Prinzessin zu einem derart eiskalten Racheengel, dass ihr Wandel in ein liebeglühendes Wesen kaum mehr nachvollziehbar scheint.

Fast könnte man den Eindruck gewinnen, ihr unerbittlicher Stolz habe sogar dem Komponisten selbst das Leben gekostet: Er verstarb, noch bevor er die Oper fertigstellen konnte – nicht innerhalb eines Schaffensprozesses, vielmehr war das Fragment monatelang vor seinem Tode unbearbeitet liegen geblieben. Anstelle der wenig überzeugenden Fertigstellung der „Turandot“ durch den Puccini-Schüler Franco Alfano, nimmt sich Denis Krief, der Regisseur des Karlsruher „Ring des Nibelungen“ der unvollendeten Originalfassung an, so wie sie auch 1926 unter Arturo Toscanini uraufgeführt wurde. Seine Lesart betont die komplizierte Verschränkung von Exotik und Märchen, Tragödie und Komödie und bindet unterschiedlichste Theatertraditionen in ein psychologisch-musikalisches Maskenspiel mit ein. Es dirigiert Anthony Bramall.

"Das Publikum um das Happy End zu prellen, ist ein Wagnis. Doch dank Kriefs ausgefeilter Personenzeichnung bringt das Experiment einen Erkenntnisgewinn. Kein bombastisches Liebesfinale übertüncht hier die Lieblosigkeit, mit der Kalaf Liùs Opfer annimmt. Krief entlarvt den Prinzen als infantil-pathetische Natur, als nervösen Besessenen, verblendet von der fixen Idee, jene zu erobern, die nicht lieben will, und deshalb unfähig, die Liebe einer anderen anzunehmen. Wie ein Kind, das etwas angestellt hat, zittert Kriefs Kalaf (Lance Ryan) am Ende vor Liùs Leichnam. Dass Turandot mit ihrem hartnäckigen Freier zumindest in der Unreife eng verbunden ist, macht der Regisseur deutlich: In der zentralen Rätselszene markieren Puppen sowohl die autistische Welt der Prinzessin als auch das Spielfeld, auf dem Kalaf Zug um Zug vordringt. Überhaupt wirkt diese Inszenierung wunderbar durchdacht." (Die Rheinpfalz)

"Generalmusikdirektor Anthony Bramall machte schon mit den ersten metallischen Schlägen klar, für welches Klangidiom er sich in dieser „Turandot“ entschieden hatte: für herbe, förmlich aufgeraute, schnörkellose Kontraste, die von der Badischen Staatskapelle kultiviert und tadellos umgesetzt wurden. Dank dieser profunden philharmonischen Unterstützung kam das sängerische Kapital des Abends umso glänzender zur Geltung". (Badische Neueste Nachrichten)



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17.06.2009 bis 25.06.2009

Die Hochzeit Des Figaro - Deutsche Oper Berlin

Le Nozze Di Figaro - Deutsche Oper BerlinDie Hochzeit Des Figaro: Commedia per musica in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo da Ponte
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Diese Oper ist das Ergebnis von Mozarts erster Zusammenarbeit mit dem Textdichter Lorenzo da Ponte, der später noch die Textbücher zu "Don Giovanni" und "Così fan tutte" verfassen sollte, basiert auf dem damals ebenso aktuellen wie umstrittenen französischen Lustspiel "La folle journée, ou Le Marriage de Figaro" (1783/84) von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais. Eine Komödie über ein Dienerpaar, das sich erfolgreich gegen seine Herrschaft zur Wehr setzt, war im vorrevolutionären Paris der frühen achtziger Jahre des 18. Jahrhunderts ein unerhörter Skandal.

Dass da Ponte es schaffte, das Stück am Wiener Hof durchzusetzen, der ganz und gar nicht daran interessiert war, ein solch aufmüpfiges Spektakel auf die Bühne zu bringen, grenzt an ein Wunder. Mozart und da Ponte überarbeiteten die Handlung, milderten die gesellschaftliche Brisanz der Charaktere ein wenig und passten die Dramaturgie des Stückes den Bedingungen des Musiktheaters an, ohne dabei die Bedeutung der Vorlage zu verleugnen. Das Ergebnis war eine der vollkommensten musikalischen Komödien der Operngeschichte: Zeitlos in ihrer Menschlichkeit, raffiniert und voller überraschender Wendungen im Aufbau der Handlung und von einem überwältigenden musikalischen Reichtum, der jede einzelne der Figuren in ihrem Verhältnis zu sich selbst wie auch zu den anderen lebendig werden lässt.

Musikalische Leitung: Yves Abel
Inszenierung: Götz Friedrich ( (1978)
Bühne/Kostüme: Herbert Wernicke

"Die Inszenierung von Götz Friedrich folgt der Mozartschen Vorgabe mit psychologischem Scharfblick, Sinn für das Absurd-Komische in den sich steigernden Verwicklungen und mit dem Verständnis für die menschliche Unvollkommenheit, die Mozart, nie entlarvend, aber immer kritisch analysierend begreifbar macht." (Dramaturgie Deutsche Oper Berlin)



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30.04.2009 bis 09.05.2009

Eugen Onegin - Deutsche Oper Berlin

Eugen Onegin - Deutsche Oper BerlinEugen Onegin: Lyrische Szenen in 3 Akten
Libretto von Konstantin Schilowskij und Pjotr I. Tschaikowskij nach Puschkins Versroman "Eugen Onegin"

Der junge Dichter Lenski ist mit der lebenslustigen Olga verlobt. Als er seinen Freund Eugen Onegin im Landhaus seiner zukünftigen Schwiegermutter einführt, macht dieser grossen Eindruck auf Olgas Schwester Tatjana, ein scheues und verträumtes Mädchen, das sich in den welterfahrenen Onegin verliebt ...

Puschkins Versroman Eugen Onegin entsprach Tschaikowskijs Wünschen nach einem intimen, doch kraftvollen Drama. Die Konflikte der beteiligten Personen gehen unmittelbar zu Herzen: Melancholie, Sehnsucht, Leidenschaft, Trauer über ein verpfuschtes Leben prägen das musikalische Bild, das durch mitreissende Chöre und schwungvolle Tänze bereichert wird.

Musikalische Leitung: Andris Nelsons
Inszenierung: Götz Friedrich (1996)
Bühne, Kostüme: Andreas Reinhardt

"Mit einer sehr gelungenen Inszenierung ist Götz Friedrich dem Werk sowohl in seinem lyrisch-romantischen Charakter als auch in seinen durchaus dramatischen Partien gerecht geworden. Er hat dem Werk, unterstützt durch das einfache, aber stilvolle Bühnenbild, geschaffen von Andreas Reinhardt, einen stets gültigen Ausdruck verliehen, der auch in der Gegenwart standhält, ohne die Herkunft aus der russischen Welt des 19. Jahrhunderts zu verleugnen." (Die Mahnung)

"Friedrichs ,Eugen Onegin' ist qualitätsvolles und zeitgemässes Theater, das dem Publikumsgeschmack Rechnung trägt. Und mehr noch: In ihrer Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Erlebens und Empfindens von Zeit - ein oft ignoriertes Spezifikum dieser Oper - trägt die Inszenierung bisweilen sogar genialische Züge." (Berliner Zeitung)

"Friedrichs Inszenierung hatte betonten Kammerspiel-Charakter, zielte auf psychologisch genau ausgearbeitete Charaktere. Fürs Bühnenbild (verantwortlich: Andreas Reinhardt) legte man sich auf Weiss und Grau als dominante Farben fest. Melancholie und Einsamkeit schwangen mit, nicht nur in der berühmten Duell-Szene zwischen dem Dichter Lenski und seinem Freund Onegin." (Neues Deutschland)


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19.12.2008 bis 06.07.2009

Die Zauberflöte - Staatsoper unter Den Linden Berlin

Die Zauberflöte - Staatsoper unter Den LindenDie Zauberflöte: Eine grosse Oper in zwei Aufzügen
Text von Emanuel Schikaneder
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Karl Friedrich Schinkels faszinierendes Bühnenbild für den Auftritt der Königin der Nacht mit Sternenkuppel und schmaler Mondsichel ist berühmt geworden. Die Entwürfe des Architekten für "Die Zauberflöte" aus dem Jahre 1816 bilden die Grundlage dieser Inszenierung.

"Die Beschäftigung mit dem Werk führt oft zu dem Trugschluss, es handle sich hier um ein Ideendrama, ein Weihespiel, eine Einführung in die Freimaurerei oder in den Humanismus. Das Werk geht aber viel weiter, es ist viel komplexer und auch irdischer. Es ist ein sehr menschliches Stück. Der Mensch besteht doch aus einem denkenden und phantasierenden Kopf, aus einem liebenden und enttäuschten Herzen, aus einem hungrigen und satten Magen, aus einem zielgerichteten und ziellosen Geschlechtstrieb. Andere wollen ,Die Zauberflöte' deshalb eher als derbes Volksstück sehen, verweisen auf Papagenos Spasse und sein dem Unmittelbar-Vitalen zugeordnetes Potential. Doch in Wirklichkeit geht es um die Überwindung des grossen Dualismus in unserer Welt, vertreten durch die Königin der Nacht und durch Sarastro, eine Überwindung durch die Kunst und die Liebe, wofür die Zauberflöte das Symbol wird. Und diese Zauberflöte reicht vom lustigen Ton des Papageno-Pfeifchens bis zum Klang der Flöte aus den Eichenwurzeln in der Feuer-Wasser-Probe." (August Everding)

Musikalische Leitung: Dan Ettinger / Frank Beermann / Julien Salemkour
Inszenierung: August Everding (1983)
Bühnenbild: Fred Berndt nach Schinkel
Kostüme: Dorothée Uhrmacher

"Ein Prunkstück von einer ,Zauberflöte'. Mozart sozusagen auf gedrängtem Bühnenraum in dekorativem Cinemascope: monumental, phantastisch, in hinab- und hinaufschnurrender Majestät. Karl Friedrich Schinkel ist sie zu danken. Für Berlins Königliche Schauspiele entwarf der Fünfunddreissigjährige 1816 die prangenden Dekorationen mit ihrer Flut orientalisierender Landschaften, Tempelanlagen, düsteren Gewölben und Sternenglanz. Man kann sich an dieser ,Zauberflöte' nicht satt sehen. Sie wirkt ganz unmuseal grossartig, und dass ihre Lebendigkeit derart in die Augen springt, ist fraglos Fred Berndt zu danken, dem Bühnenbildner, der sich aufs kenntnisreichste, abenteuerlustigste und geschickteste in den Dienst des Kollegen Schinkel stellte und seinen Vorlagen die denkbar kongenialste Hilfestellung erwies. Schinkel ist zu bewundern, Berndt ist zu danken. Aber auch August Everding, der unter der herausfordernden, aber gleichzeitig auch riskanten Vorgabe Schinkels die gutgelaunte, glänzend gewichtete Aufführung inszenierte. Everdings Inszenierung staunt zweifellos Schinkel an und geniesst seine Mitarbeit, lässt sich aber vom Jahrhundertnamen des grossen Baumeisters nicht einschüchtern. Sie plustert sich nicht ins ebenbürtige Monumentale. Im Gegenteil: Sie geht gern auf verschmitzte Weise gegen den kostbaren Szenenbombast an." (Berliner Morgenpost)



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11.06.2009 bis 29.06.2009

Die Entführung aus Dem Serail - Staatsoper unter Den Linden Berlin

Die Entführung aus dem Serail: Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

In Mozarts Biographie steht die Entstehung der "Entführung aus dem Serail" an einer lebensentscheidenden Schnittstelle: 1781/82 hatte sich Mozart während seines ersten Wiener Jahres als freischaffender Künstler zu bewähren, nachdem es zuvor zum Bruch mit dem Fürsterzbischof Colloredo gekommen war. Des Weiteren brachte Mozart die Heirat mit Constanze Weber auf den Weg, was eine Emanzipation vom Vater in zweifacher Hinsicht bedeutete, da dieser weder die Quittierung des Dienstes in Salzburg noch die angestrebte Verbindung mit Constanze billigte. In diese für Mozart nachträglich bestimmende Lebensphase fällt mit der Komposition zum deutschen Singspiel der "Entführung aus dem Serail" der erste grössere Auftrag, um den er sich zielgerichtet bemühte und dessen erste Aufführung am 16. Juli 1782 am Nationalhoftheater in Wien zum Erfolg und zur Etablierung als Komponist in Wien führte. Gottlieb Stephanie der Jüngere, der das Textbuch schrieb, adaptierte dabei einen bereits vorhandenen Stoff von Christoph Friedrich Bretzner.

Die Geschichte von der in den Orient entführten Konstanze, die von ihrem Verlobten Belmonte gefunden wird, war in gewisser Weise typisch für den Geschmack des 18. Jahrhunderts. Besonders fällt die Kehrtwende am Ende der Handlung ins Gewicht, wenn Bassa Selim, klug und grossmütig, die souveräne Entscheidung trifft, dem Sohn seines Todfeindes zu verzeihen und dessen Gesellschaft in Frieden ziehen zu lassen: Konstanze und Belmonte sowie das Dienerpaar Blonde und Pedrillo sind wieder vereint und stimmen ein Loblied auf Bassas Grosszügigkeit an. Ganz im Gegensatz zu Osmin, dem Aufseher des Bassa Selim, der vor ohnmächtiger Wut kocht und allein zurück bleibt. Auch wenn im Vorfeld durch Mozarts Gegner, allen voran Antonio Salieri, versucht wurde, mit intriganten Machenschaften die Aufführung des Werkes zu verhindern, zählte "Die Entführung aus dem Serail" lebenslang zu den erfolgreichsten Bühnenwerken des Komponisten.

Musikalische Leitung: Philippe Jordan
Inszenierung: Michael Thalheimer (2009)
Bühnenbild: Olaf Altmann

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21.02.2009 bis 07.03.2009

Der Rosenkavalier - Staatsoper unter Den Linden Berlin

Der Rosenkavalier - Staatsoper unter Den Linden BerlinDer Rosenkavalier: Komödie für Musik in drei Aufzügen
Text von Hugo von Hofmannsthal
Musik von Richard Strauss

Die Komödie für Musik "Der Rosenkavalier" ist ein Werk mit dem Wiener Flair des 18. Jahrhunderts, der Zeit Maria Theresias, jedoch geschrieben aus der Perspektive der Jahre unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg. Mit Begeisterung und Lust machten sich Strauss und Hofmannsthal ans Werk und schufen so eine der erfolgreichsten Opern überhaupt. Geschildert wird der Abschied von einer Epoche, eine Welt, in der sich mit den traditionellen gesellschaftlichen Verbindlichkeiten auch die Konventionen menschlicher Beziehungen auflösen. Der sechzehnjährige Graf Octavian steht zwischen der lebens- und liebeserfahrenen Marschallin und der jungen Sophie, die zur Hebung des väterlichen Prestiges an den derb-brutalen Baron Ochs auf Lerchenau verheiratet werden soll. Nicolas Briegers Inszenierung betont in Personenführung und Szenerie den Endzeitcharakter des Werkes. Die Bühnenrealität droht immer wieder ins Unwirkliche und Surreale umzukippen. Durch die Fassade des schönen Scheins dringen die Gefährdungen gleichsam durch die Hintertür in die Komödie.

Musikalische Leitung: Asher Fisch
Inszenierung: Nicolas Brieger (2002)
Bühnenbild: Raimund Bauer

"Natürlich fehlt es Brieger auch nicht an hübschen wie bizarren Einfällen. Der Tenor, der ausgezeichnete Jeffrey Francis, ist ein zum Rollstuhl verurteilter Krüppel. Im Beisl des dritten Aktes erscheinen dem Ochs als Halluzinationen lauter Rosenkavaliere. Sophie, überwältigt, bricht anbetend in die Knie, wenn sich der vermeintliche schwarze Todesbote als silberner Octavian ihren entzückten Augen enthüllt. Die Inszenierung hat viele Momente, in denen das »Rosenkavalier«-Wunder sich blühend zu entfalten vermag." (Die Welt)

"Charmant-amouröse Verkleidungsspiele, geistvolle Anmut und lebensfrohe Heiterkeit durchziehen diese Wienerische Maskerade mit dem Rokoko-Flair der Maria-Theresia-Zeit. ,Mit leichtem Herz und leichten Händen halten und nehmen, halten und lassen' - in diesen Worten der Marschallin liegt der Schlüssel zum Werk. Regisseur Nicolas Brieger fand ihn. Er kommt vom Schauspiel. Was zur erfreulichen Folge hat, dass hier Menschen aus Fleisch und Blut agieren. Die sind nicht losgelöst von Zeit und Raum, sondern in ein soziales Umfeld gebettet. Und spannend ist das Partnerspiel: Das wird stets aus der geistvollen Musik heraus entwickelt, verstärkt sie nicht, sondern kontrapunktiert sie. Dabei bewies die Staatskapelle Berlin unter Donald C. Runnicles erneut, dass sie ihren Strauss blitzsauber und mit Mozartscher Anmut zu spielen versteht. Das federt, kichert, schwebt und: schwelgt mit sentimentalischem Anflug graziös bis auftrumpfend vorüber - eine wahre Wonne. Nicht satt hören kann man sich ebenfalls an den exzellenten Sängerleistungen, die verdientermassen mit Ovationen gefeiert wurden." (Berliner Zeitung)


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21.05.2009 bis 05.06.2009

Onegin - Staatsoper unter Den Linden Berlin

Onegin - Staatsoper unter Den Linden BerlinOnegin: Ballett von John Cranko
Musik Peter I. Tschaikowsky

Vor dem exotischen Panorama eines phantastischen Indiens, in schwüler Atmosphäre, in der man erlesene Sandelholzdüfte zu atmen glaubt, entfaltet sich die Geschichte einer verbotenen Liebe. Nikia, die Bajadere, hat als Tempeltänzerin ihr Leben den Göttern geweiht, liebt aber den Krieger Solor. Er ist allerdings bereits der Tochter des mächtigen Radscha als Ehemann versprochen, die von Eifersucht getrieben die Tempeltänzerin ermorden lässt. Einzig im geheimnisvollen "Königreich der Schatten" sind die Liebenden vereint.

Dieser berühmte "Schatten-Akt" ist es auch, der dem selten aufgeführten Ballett zu Weltruhm verholfen hat. 32 Tänzerinnen erschaffen darin das faszinierende Bild eines nicht enden wollenden Traumbildes, in dem der klassische Tanz wie selten sonst zelebriert wird. Corps de ballet sowie Solisten des Ensembles haben einige der schönsten und zugleich anspruchsvollsten Partien des Ballettrepertoires zu tanzen.

Choreographie und Inszenierung: John Cranko
Vello Pähn dirigiert die Staatskapelle Berlin


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10.01.2009 bis 30.01.2009

Carmen - Staatsoper unter Den Linden Berlin

Carmen - Staatsoper unter Den LindenCarmen: Opéra comique in vier Akten
Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle von Prosper Mérimée
Musik von Georges Bizet

Die Protagonisten in den Inszenierungen des österreichischen Regisseurs Martin Kusej sind fast immer von einer grossen Nähe zum Tod und dabei von grosser Furchtlosigkeit geprägt. In »Carmen« gibt es keinen Wendepunkt, der zu einem guten Ende führen könnte, und keine Lösung. Alle Protagonisten wandern auf dem schmalen Grat zwischen Leben und Tod, allein Carmen weiss genau um das Prinzip, dass es nichts gibt als dieses eine Leben, mehr noch: Sie verkörpert es. Vor die Alternative gestellt, sich zu beugen oder zu sterben, sieht sie dem Tod gelassen ins Gesicht.

Musikalische Leitung: Massimo Zanetti
Inszenierung: Martin Kusej
Bühnenbild: Jens Kilian

"Obwohl man bei diesem populären Reisser weiss, was kommt, schafft die Produktion in jeder Sekunde Thrill und Suspense. Showdown in der Glut des Südens, kalt und gleissend, wie gemeisselt. Jede Note dreht knirschend, dabei leichtgewichtig die fatale Schraube weiter." (Die Welt)

"Der österreichische Regisseur Martin Kusej gehört zu den vier bis fünf heissesten Tickets im heutigen Opern- und Schauspiel-Business. Ein Klischeeverderber, dessen herbe Bildwelten (zumeist mit dem Bühnenbildner Jens Kilian) Kulinarik durch Besessenheit und Intensität glückhaft ersetzt." (Kulturradio)

"Kusej findet für die sinnliche Kraft von Geschichte und Musik Bilder zwischen Wucht und spröder Anmut". (Kölnische Rundschau)



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14.03.2009 bis 28.03.2009

Aida - Staatsoper unter Den Linden Berlin

Aida - Staatsoper unter Den LindenAida: Oper in vier Akten
Text von Antonio Ghislanzoni
Musik von Giuseppe Verdi

Die nubische Prinzessin Aida wurde im Krieg der verfeindeten Völker als Sklavin nach Ägypten verschleppt, wo sie sich in Radamès und damit ausgerechnet in den erfolgreichsten Feldherrn den Unterdrücker ihres Volkes verliebt hat. Beide werden im Zwiespalt von persönlichem Glück und familiärer wie politischer Loyalität aufgerieben, gemeinsam gehen sie in den Tod.

Musikalische Leitung: Daniel Barenboim / Julien Salemkour (02.04.)
Inszenierung / Bühnenbild / Kostüme: Pet Halmen

Pet Halmen über seine Inszenierung: "Die Oper beginnt (und endet) mit der schönsten lyrischen Musik , die Verdi geschrieben hat. Mit den ersten Streicherklängen des kurzen Vorspiels, das im Idealfall klingen kann, als werde es von menschlichen Stimmen gesungen, wird der blaue Portalschleier transparent, und ein grosser Saal mit Säulen wird sichtbar. Es ist das Ägyptische Museum in Kairo. (...) Als sich schliesslich langsam ein Flügel der grossen Türe öffnet, bricht gleissendes Wütenlicht in die Welt aus blauem Lapislazuli herein. Die eintretende Gestalt ist Verdi, im hellen Anzug, mit der ,Aida' -Partitur unter dem Arm. Die Kühle des Raumes und die erstarrten Figuren ziehen ihn augenblicklich in ihren Bann. Als sich plötzlich der Soldat von seinem Begleiter losreisst, fällt sein Tropenhelm zu Boden, und man erkennt, dass seine Augen mit einer Binde verbunden sind: Er ist blind! Verstört ziehen sich die Besucher, mit ihnen auch Verdi, zurück. Nur die Bettlerin und der hingestürzte Soldat bleiben. Aus der Tiefe des Raumes löst sich ein schwarze Figur: Es ist Anubis, der schakalköpfige Herr der Nekropole. Nachdem er den Uniformierten aufgerichtet hat, wickelt er ihm die Binde von den Augen. Gleichzeitig hebt sich der blaue Portalschleier; der Soldat kann ,sehen'. Die Normaluhr an der Stirnseite des Saales kehrt sich um. Auf ihrer blauen Rückseite bewegt sich der Hieroglyphenzeiger (es ist der Totenschlüssel) rückwärts. Es beginnt der Traum des Blinden, der nun Radames heisst. Die von ihm bewunderte goldene Statue erwacht in ihrem gläsernen Schrein zum Leben und verlässt ihn als Amneris. Nachdem sie die Bettlerin von ihrem blauen Tuch befreit hat, wird diese zu Aida, ihrer Sklavin ."


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Veranstaltung in: Berlin


30.11.2008 bis 27.01.2009

La Bohème - Komische Oper Berlin

La Bohème - Komische Oper BerlinLa Boheme: Oper in vier Bildern von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Szenen aus Henri Murgers "La vie de Bohème"

Wer hätte nicht schon mal davon geträumt, ein echtes Bohème-Leben zu führen? Jung und arm, aber frei und glücklich. Eine ungebundene Existenz ohne Verantwortung, fern von Ordnung und Reglements, nur im Moment, aber immer für die Kunst lebend, mit zahllosen Amouren und dem Café als Hauptquartier - und vor allem absolut unbürgerlich. Dieser Wunschtraum des etablierten Bürgers auf dem heimischen Sofa nährt sich aus Henri Murgers Episodenroman "La vie de Bohème" über das Künstler- und Studentenleben im Pariser Quartier Latin und natürlich vor allem aus Puccinis weltberühmter Oper.

"Da ist Menschlichkeit, da ist Empfindung, da ist Herz. Und da ist vor allem Poesie." Wie Puccini Alltägliches durch emotionsgeladene Musik überhöht, wie er mit wenigen kompositorischen Mitteln plastische Atmosphäre zaubert und uns in überaus sensiblen Kantilenen schwelgen lässt, ist noch heute betörend.

Musikalische Leistung: Carl St. Clair / Patrick Lange
Inszenierung: Andreas Homoki

"Gelungen ist es, weil das junge Ensemble, das sich mit Leidenschaft für die Sache und mit grosser Musikalität bei Händel, Gluck, Offenbach und auch Mozart bewährt hat, von Puccini herausfordern lässt, ganz spielerisch und entspannt seine physischen Grenzen auszutesten. (...) Es macht Spass, ihnen zuzuhören, wie sie es einfach mal versuchen mit diesem Puccini." (taz)

"Homoki verstand es mit seiner Konzentration auf die Psychologie der Figuren und einer sehr detailgenauen und präzisen Personenregie zu fesseln und zu ergreifen. Was wiederum im Umkehrschluss nur zeigt, dass Theater und Oper nicht unbedingt der grossen, opulenten Ausstattung bedürfen, um mit de jeweiligen Geschichte gefangen zu nehmen. Erforderlich ist dazu allerdings eine Regie, die Gefühle in Haltungen, in Bewegung umzusetzen versteht. Hierin ist Homoki ein Meister." (opernnetz.de)

"Die Komische Oper Berlin wird Ihrem Ruhm als Oper des Jahres 2007 gerecht." (dradio)


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14.12.2008 bis 24.05.2009

Das Operndinner

Operndinner Berlin:

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Veranstaltung in: Berlin


17.12.2008 bis 09.01.2009

Das Schlaue Füchslein - Deutsche Oper Berlin

Das Schlaue FÜchslein - Deutsche Oper BerlinDas Schlaue Füchslein: Oper in drei Akten
Libretto: Leos Janacek

Der Förster Bartos fängt ein junges Füchslein. Er beschliesst, es mit nach Hause zu nehmen. Im Forsthaus hat es das Füchslein schwer. Es fühlt sich einsam. Selbst die Hühner haben keinen Respekt vor ihm. Ein Massaker im Hühnerstall beendet das Leben des armen Federviehs. Dem Füchslein gelingt die Flucht ...

"Das Füchslein mache ich so, wie wenn der Teufel Fliegen fängt - wenn er nichts Besseres vorhat. Ich habe das Füchslein für den Wald und für die Trauer meiner späten Jahre geschrieben", so schrieb Leos Janácek einmal. Doch seine Oper ist nicht etwa der melancholische Lebensrückblick eines alten Mannes, dem der Tod näher ist als das Leben. Obwohl der Komponist bereits auf die 70 zuging, schuf er ein Werk voller Komik und Poesie. Der "Trauer seiner späten Jahre" stellte er ein heiter-melancholisches Tiermärchen entgegen, das den Tod ebenso wenig ausgrenzt wie die tröstliche Gewissheit, dass in der Natur aus dem Vergehen immer wieder neues Leben entsteht.

Der Komponist verfasste das Libretto selbst, die ganze Oper schliesslich lag im Januar 1924 vor. Komponiert wurde sie wie ein impressionistisches Klanggebilde aus subtil instrumentierten kurzen Szenen und Episoden, verbunden durch insgesamt neun orchestrale Vorspiele und Verwandlungen, die das Werk musikalisch und dramaturgisch gliedern. Bei aller Nähe zum Impressionismus und zur Musik seines grossen Vorbilds Debussy bleibt die Tonsprache Janáceks allerdings unverwechselbar: Wie kaum ein anderer konnte er Musik aus Sprachmelodien entwickeln. Leitmotivähnliche Sequenzen lassen sich, ohne strenge Durchführung, im ganzen Werk verfolgen. Charakteristisch sind auch die volksliedhaften, niemals folkloristisch wirkenden Elemente der Musik sowie ihre ausgeprägte rhythmische Struktur, durch die selbst die betörende Melodik ihren unverwechselbaren Charakter erhält.

"Katharina Thalbachs Inszenierung wimmelt von Einfällen wie ein Waldboden vor Getier. Man weiss manchmal kaum, wo zuerst hingucken, und hinterher will man allen von der Schnecke erzählen oder vom knurrigen Dachs mit seiner Pfeife, lässt es dann aber doch lieber bleiben, um den anderen nicht die staunende Überraschung zu nehmen. Noch dazu zaubern Ezio Toffoluttis Bühnenbilder das Waldweben oder die Vollmondnacht herbei, als wären sie einem liebevoll illustrierten Kinderbuch entnommen. Nie war das Wort vom Guckkastentheater zutreffender: Die Inszenierung will, dass ihr Publikum grosse Kinderaugen macht, auch wenn es schon ein bisschen ergraut ist, darum kommt sie so prall daher." (Berliner Zeitung)


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Veranstaltung in: Berlin


14.01.2009 bis 17.01.2009

Nabucco - Stagione D'opera Italiana

Nabucco: Oper von Giuseppe Verdi

Über 150 Jahre ist es her, seit Giuseppe Verdis Freiheitsoper "Nabucco" uraufgeführt wurde. Zu diesem Anlass bietet die Stagione d´Opera Italiana die Jubiläumsinszenierung dieses weltberühmten Werkes als Open-Air-Gastspiel.

Der Freiheits-Chor "Va pensiero..." ist zur inoffiziellen Hymne Italiens geworden und bewegt die Menschen wie eh und je. Neben diesem musikalischen Höhepunkt enthält "Nabucco" eine Fülle mitreissender Arien, Duette und Ensembles und eine packende Handlung.

Diese Verdi-Oper wird mit internationalen Solisten, Chor und Orchester geboten. Eine vollständig neue Dekorations- und Kostümausstattung bildet den Rahmen für dieses Gastspiel. Die Stagione d´Opera Italiana wurde durch Gastspiele in der ganzen Welt bekannt. Sie wurde im Jahre 1945 von Impresario Fabio Ronchi gegründet und hat ihre Aufführungen in Paris, London, Kairo, Rio de Janeiro und vielen weiteren Städten präsentiert.

Zahlreiche Mitwirkende lassen das alte Babylon wieder auferstehen. Der Zuschauer fühlt sich ins Land der zwei Ströme zwischen Euphrat und Tigris versetzt und erlebt den dramatischen Freiheitskampf der Israeliten. Mesopotamien im sechsten Jahrhundert vor Christus: König Nebukadnezar II. von Babylon führt sein Reich zu neuem Ruhm. Während seiner Feldzüge wird auch das Volk Israel unterworfen. Es entwickeln sich verhängnisvolle Beziehungen zwischen der jüngeren Prinzessin Fenena und ihrem jüdischen Geliebten Ismael, aber auch mit der angeblichen Schwester Abigall und dem Kämpfer Zacharias. Eine hochdramatische Spielhandlung um Verfall und Zerstörung, Macht und Intrigen und um Liebe und Freiheit. Im Mittelpunkt steht die unbändige Sehnsucht aller Menschen nach Freiheit. Vom italienischen Volk des 19. Jahrhunderts zur Hymne des Freiheitskampfes gekürt, hat ihre Aktualität im 21. Jahrhundert immer noch Bestand und nichts von ihrer Aktualität verloren.

Verdis Musik akzentuiert in genialer Weise diese Handlung und übersetzt die emotionalen Höhen und Tiefen in unvergleichliche Klangmalereien. Leitmotivisch zieht sich das "Lied der Freiheit" des Gefangenchors durch die Aufführung. Der musikalischen Leitung ist es meisterlich gelungen, die unerhört farbige Vielfalt dieser Musik mit Flöten und Geigen, Trompeten und Posaunen, Pauken und Blechbläsern in ihrer Sentimentalität, aber auch Brutalität beeindruckend darzustellen. Beeindruckende Bühnenbilder, prachtvolle historische Kostüme und die fast magisch wirkenden beleuchteten Kulissen, geben der Aufführung einen weiteren eindrucksvollen Charakter, der die Monumentalität dieser Oper nur noch unterstreicht.


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Veranstaltungen in: Füssen, Passau


15.03.2009 bis 06.06.2009

Maometto Secondo - Theater Bremen

Maometto Secondo: Dramma per musica in zwei Akten von Gioacchino Rossini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Gemeinsam mit dem "Rossini Opera Festival" in Pesaro, der Geburtsstadt Rossinis, feiert das Theater Bremen die Wiederentdeckung einer der grossen, dramatischen Opern des Meisters Rossini. Mit "Maometto Secondo" setzt sich der Zyklus von Rossini-Opern in der Handschrift des Regieklassikers Michael Hampe fort. Der feurigste italienische Komponist des 19. Jahrhunderts, Gioacchino Rossini, erregte wie kein anderer mit effektvollen musikalischen Gesten die Gemüter seiner Zuhörer. Bei ihm mischt sich die Tradition des italienischen Belcantos mit Temperament, Spannung und überwältigenden Chorszenen. Die Handlung spielt um die Mitte des 15. Jahrhunderts in der venezianischen Kolonie Negroponte. Die Stadt wird von den Türken belagert und Anführer Sultan Mohammed fordert die Öffnung der Stadttore zur Übergabe. In den Wirren der Erstürmung der Stadt rettet Anna, die Tochter des Stadthalters Erisso, die Leben ihres Vaters und des Geliebten Calbo, indem sie sich selbst dem in sie verliebten Sultan ausliefert. Sie kann fliehen, die Türken werden abgewehrt. Doch Anna nimmt sich das Leben, als ihr die Rache des Sultans droht. Rossini unterstreicht in dieser Oper die Kraft von Liebe und Treue - und die zerstörerischen Dimensionen der Missverständnisse zwischen den Kulturen.

Musikalische Leitung: Daniel Montané
Inszenierung: Michael Hampe


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Veranstaltung in: Bremen


07.01.2009

Carmen - Liederhalle Hegelsaal

Carmen: Oper von Georges Bizet
Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der Novelle von Prosper Merimée

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Veranstaltung in: Stuttgart


25.05.2009 bis 02.06.2009

Elektra - Staatsoper unter Den Linden Berlin

Elektra - Staatsoper unter Den LindenElektra: Tragödie in einem Aufzug
Text von Hugo von Hofmannsthal
Musik von Richard Strauss

Mit "Elektra", uraufgeführt 1909 in Dresden, begann die jahrzehntelange Zusammenarbeit zwischen Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Erzählt wird die Geschichte der mykenischen Königstochter Elektra, die besessen ist von der Erinnerung an den Mord an ihrem Vater Agamemnon. Als dieser aus dem Krieg heimkehrte, wurde er von seiner Frau Klytämnestra und ihrem Geliebten Ägisth erschlagen. Elektra lebt von der Hoffnung auf Orest, ihren Bruder, der den Vatermord rächen soll.

Hofmannsthal hatte sich im Zusammenhang der Entstehung seiner Tragödie mit Freuds Hysteriestudien beschäftigt und so dem antiken Stoff in der Ausgestaltung der Charaktere einen modernen Aspekt gegeben. Mit diesem Werk wies Strauss in Harmonik und Melodik am weitesten und konsequentesten in seinem gesamten Oeuvre in die kommende Klangwelt des 20. Jahrhunderts voraus.

Musikalische Leitung: Michael Boder
Inszenierung: Dieter Dorn
Bühnenbild und Kostüme: Yannis Kounellis

"Gesinde schleicht anfangs mit Laternen auf die Szene. Feierlich schreitet Mykenäs Hofgesellschaft zum Brunnen, Eine Zeremonie mit weissem Grabhemd und hell aufblitzenden Opfermessern hebt an, teils liturgisches Ritual, teils Prozession. Elektra kauert im Hintergrund. Zu alledem schweigt noch das Orchester. Moderne Regie lässt ungern der Musik das erste Wort allein; Ouvertüren werden mit Vorliebe bebildert. ,Elektra' jedoch hat keine Ouvertüre. Strauss genügte das knappe, schrille Agamemnon-Motiv (mehr Signal als entwicklungsfähiges Motiv), um mit dem Klatsch der Mägde in die Handlung zu springen. Ein stummer Prolog hält da nur auf, macht ungeduldig, er rüttelt auch am formalen Gefüge - das Signal-Motiv hat nicht umsonst auch das letzte Wort der Tragödie. Ist Dieter Dorns Hinzuerfindung also überflüssig? Nicht ganz: Zu Sturm und ekstatischem Rausch von Straussens wildester Musik etabliert die Regie damit eine zweite Ebene der starren Ruhe." (Süddeutsche Zeitung)

",Nichts Schrecklicheres' gebe es auf dem Theater, sagt Regisseur Dieter Dorn im Gespräch pointiert, als den musikalischen Affekten ,nachzuhecheln und dann selber ausser Atem zu kommen.' Spannung will er nicht durch äussere Effekte; keine bühnenfüllenden Soldatenstiefel also, keine wie Marionetten in Spielastik erstickenden Speckmaden gibt es bei ihm zu sehen. Seine ,Elektra' ist fast statisches Theater, zeichenhaft geometrisiert im eher einem Nô-Garten gleichen Raum, lebend von den inneren Spannungszuständen der Figuren." (Frankfurter Rundschau)



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Veranstaltung in: Berlin


26.12.2008

Eine Nacht in Venedig - Theater Am Aegi Hannover

Eine Nacht in Venedig:

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Veranstaltung in: Hannover


 
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