Deutschland Schauspiel & Theater
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23.01.2009
bis 31.01.2009
Caveman - Landskron Kulturbrauerei Görlitz
Caveman: Das von dem Amerikaner Rob Becker geschriebene Stück Caveman wurde erstmalig in den Vereinigten Staaten aufgeführt, wo es bislang über 2 Millionen Besucher begeistert hat. Mittlerweile feiert Caveman weltweit sensationelle Erfolge: in Grossbritannien ebenso wie in Südafrika und Island.Mit Caveman gelingt Becker ein ganz eigener Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Seine Beobachtungsgabe für das Detail menschlicher Verhaltensweisen geben einen tiefen Einblick in das Wesen des anderen Geschlechts. Die Betrachtungsweise von Becker begegnet den Eigenarten von Mann und Frau mit sehr viel Humor, ohne den Respekt vor dem jeweils anderen zu verlieren.
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Aufführung in: Görlitz
29.11.2008
bis 04.01.2009
Gurke Oder Banane Show - Improvisationstheater Von Den Gorillas
Die Gorillas: Die Kultshow. Drei Regisseure im Wettstreit. Sie lassen spielen. Sie lassen singen. Sie inszenieren und intrigieren. Sie tanzen selbst. Sie wollen Deine Gunst! Seit fast 10 Jahren unser Dauerbrenner.
Das Gurke-Banane-Ritual ist so eínprägent, dass es zum Markenzeichen der Improvisationstheatertruppe wurde. Und diese Show war damals der Grundstein für den Erfolg.Inhalt: Drei Regisseure kämpfen um die Gunst des Publikums. Das Publikum sind die Stiftungsmitglieder der Gorilla-Stiftung, welche den Sieger des Abends küren. Gekämpft wird mit Regie führen und die anderen Regisseure halten sich als Spieler bereit. War man gut, dann bekommt man eine Banane, war man schlecht, dann beisst man in eine saure Gurke. Die Vorschläge kommen allesamt aus dem Publikum.
"Das wahnwitzige Improvisationsspektakel, das seinen Tribut an Lachtränen fordern wird. So bleibt jede Nummer unberechenbar. Was das Ad-hoc-Theater so attraktiv macht, ist die rasante Folge improvisierter Mini- Szenen. Sprechtheater, Oper, Chansons und Gedichte folgen Schlag auf Schlag". (Baseler Zeitung)
"Mit nur wenigen Requisiten und urkomischen Kostümen entstehen wahnwitzige Situationen auf der kleinen Bühne. (Jetzt)... hat sich ,Nichts ist schneller als spontan' zu einem Publikumsrenner mit vielen Wiederholungszuschauern gemausert." (Berliner Morgenpost)
"Wie geht´s? Fragt ein Schauspieler .. das Publikum. ,Stetig bergab. Sie hat mich verlassen', kommt es prompt. Es geht hin und her zwischen den Gorillas und dem Publikum. Geredet wird über Liebe, Wein und Skilaufen, bis daraus adhoc eine Szene am entsteht... Ein Bühnenspiel mit unbekanntem Ausgang...Die Gorillas sind Improprofis." (die tageszeitung)
Gibt's denn das, dass im Theater eine Gruppe 15-Jähriger, ein kühler Zeitungsfritze, Amerikaner und ein Schwung Berliner Theaterpublikum sich die Hände rot klatschen, trampeln und nach Zugabe verlangen? Ja." (Financial Times Deutschland)
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Aufführung in: Berlin
01.12.2008
bis 27.07.2009
Theatersport Berlin - Admiralspalast Berlin
Theatersport Berlin: Ein Klassiker des Spontanen TheatersEin Theaterabend wie im Fussballstadion: zwei Teams kämpfen um die besten Szenen und das Publikum um den Aufstieg seines Favoriten. Sieg oder Niederlage. Spartak Stansilawski oder Dynamo Duse. Rot oder Blau. Jede Stimme zählt!
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Aufführung in: Berlin
14.12.2008
bis 31.01.2009
Liebe & Geld - Theater Magdeburg
Liebe und Geld: Deutsche Erstaufführung eines Stücks von Dennis KellyDavid liebt seine Frau Jess, und Jess liebt David, mehr als Worte sagen können. Und doch liegt Jess eines Tages mit einer Überdosis Tabletten im Blut hilflos in der Wohnung, und doch holt David Wodka und flösst ihn ihr ein und lässt sie sterben. Mit ihr sterben 70.000 Pfund Schulden. Was war da für eine Leere in ihr, die er hätte füllen sollen? Ist es nicht faszinierend, dass wir alle aus einem uralten, überschweren toten Stern bestehen? Wir sind alle ein Teil voneinander. Aber was tun wir damit? Genügt es, ein normaler Mensch zu sein? Was ist unsere Verantwortung? Was ist unsere Aufgabe im Leben? Unsere Aufgabe ist es, Gewinn für unsere Firma und ihre Aktionäre zu erwirtschaften. Die schreckliche Angst, jeden Tag, bei der Arbeit oder sonstwo, durch Blut zu waten - das Blut derer, die nicht so hart gearbeitet haben, die nicht vorangekommen sind, die mühselig und beladen sind. Kann man glauben an Geld? Sind Mengen und Beträge und Sparen wirklich? Vielleicht ist das einzig Wirkliche, was du mit einem anderen menschlichen Wesen gemacht hast?
Der 1970 geborene Dennis Kelly studierte Drama und Theater am Londoner Goldsmiths College und wurde durch die Inszenierung seines Stücks "Schutt" im März 2003 am Wiener Burgtheater auch in Deutschland bekannt. Seine Figuren sind Menschen unserer Zeit; getrieben von der Sehnsucht nach Nähe, Zugehörigkeit und Anerkennung begeben sie sich in die Strudel einer zynischen Welt. Sie kämpfen, resignieren und gehen unter - aber sie versuchen, trotz allem standzuhalten.
Regie: Markus Dietz
Bühne und Kostüme: Ines Nadler
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Aufführung in: Magdeburg
31.12.2008
Oscar - Theater Magdeburg
Oscar: Boulevardkomödie von Claude MagnierEine rasante Verwechslungskomödie, die tausend Haken schlägt und dabei ihre Figuren in irre Lebensnöte stürzt - besonders den Protagonisten, den schwerreichen Seifenfabrikanten und Familienvater Barnier. Er muss sich seines Mitarbeiters Albert Leroi erwehren, der ihn mit seinem unbedingten Heiratswillen geradewegs in die Katastrophe zu treiben droht. Denn Leroi hält um die Hand von Barniers Tochter an. Zuvor hat er sich, um eine bessere Partie zu sein, ausgiebig an Barniers Geschäftsgewinnen bedient - die er allerdings durch seine herausragende Neuerungs- und Marketingarbeit erst herausgewirtschaftet hat.
Was der ehrgeizige Leroi nicht weiss: die Tochter von Barnier, die er so gern heiraten will, ist gar nicht Barniers Tochter, sondern eine junge Fremde, die arm ist und sich den Namen des Seifenmoguls nur zugelegt hat, um Leroi zu imponieren. Wer sie wirklich ist, das stellt sich natürlich erst ganz zuletzt heraus. Die andere, die legitime Tochter von Barnier, ist in Oscar, den Chauffeur, verliebt; mit ihren eigenen Heiratsabsichten ist sie es, die die ersten wirklich schlimmen Verwicklungen in die Geschichte bringt.
Ausserdem mit von der Partie: drei identische Koffer, die, bestückt mit Schmuck bzw. Geldbündeln bzw. Damenunterwäsche, immerzu in falschen Händen landen, weggetragen und wieder errettet werden ... Ausreichend Anlässe für Barnier und Familie, wechselweise aneinander vorbeizureden, einander falsch zuverstehen, zu lügen, zu feilschen, Verrat zu üben, in Deckung zu gehen, nahezu ohnmächtig zu werden und bei alldem dennoch unerschütterlich an ein glückliches Ende zu glauben.
Regie: Peter Kube
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Aufführung in: Magdeburg
27.11.2008
bis 17.12.2008
Warten auf Godot - Theater Dortmund
Warten auf Godot: Schauspiel von Samuel Beckett
Zwei Männer in einem Raum, irgendwo, irgendwann im Endstadium von Zivilisation. Geblieben ist ihnen das Warten; darauf, dass Godot kommt, vielleicht Gott, vielleicht einfach irgendein Sinn. Und das Spiel - während sie warten, spielen Wladimir und Estragon miteinander, schlüpfen in Rollen, erlauben sich alle anarchischen Freiheiten des sinnfreien Seins. Sie streiten und vertragen sich. Szenen des Lebens. Dann tritt ein zweites Paar auf: Pozzo und Lucky. Ein Autoritärer mit Hang zur grossen Pose; ein versklavter Intellektueller. Sie sind nicht Godot, aber sie bereichern das Spiel. Einen Tag oder eine Ewigkeit später begegnen die Vier sich wieder.
Der Literaturnobelpreisträger Samuel Beckett gilt als der bedeutendste Vertreter des absurden Theaters. Sein Meisterwerk "Warten auf Godot" ist eines der erfolgreichsten Stücke des 20. Jahrhunderts.
Regie: Philipp Preuss
Ausstattung: Ramallah Aubrecht
"Man spielt, albert herum gegen die tödliche Langeweile - aber ist diese Art der Unterhaltung nicht noch sinnloser, tödlicher? Preuss zeigt nach seiner preisgekrönten ,Hedda Gabler´ erneut, wie man einen Klassiker ins Heute holt und dabei unglaublich nah an der Vorlage ist." (Ruhr Nachrichten)
"Die Schauspieler wachsen an den Herausforderungen von Stück und Regie. Schwaiger als Kopftyp, Hesse mit Wut- und Angstausbrüchen bilden ein grandioses Paar der Gegensätze, mal altes Ehepaar, dann wieder beste Feinde. Da zappeln zwei Habenichtse vor uns in Schleim und Schlamm um ihr Leben. Sie bringen uns zum Lachen, als existenzielle Clowns. In dieser Inszenierung trauen sie sich was, und es glückt ein Abend, wie man ihn selten erleben darf." (Westfälischer Anzeiger)
"Philipp Preuss gelingt es vielfach, der Beckettschen Sinnverweigerung noch eine Dimension hinzuzufügen. Ständig durchbricht er die Bühnensituation, kommentiert, konterkariert, schlachtet Wiederholungen aus - und verführt den Zuschauer, über eigentlich Scheussliches zu lachen." (Westfälische Rundschau)
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Aufführung in: Dortmund
06.12.2008
bis 08.02.2009
Der Zauberer Von Oz
Der Zauberer von Oz:Mehr zu: Der Zauberer Von Oz
Aufführungen in: Augsburg, Celle, Walsrode
10.12.2008
Schiller - Verrat, Verrat, und Hinten Scheint die Sonne
Schiller - Verrat Verrat: Ein literarischer Kleinkunstabend mit Michael Quast und Philipp MosetterMehr zu: Schiller - Verrat, Verrat, und Hinten Scheint die Sonne
Aufführung in: Dreieich
30.11.2008
bis 21.01.2009
Kampf Des Negers und der Hunde - Mainfrankentheater Würzburg
Kampf des Negers und der Hunde: Schauspiel von Bernard-Marie KoltèsIn einem Westafrikanischen Land, irgendwo zwischen Senegal und Nigeria, auf der Baustelle einer französischen Firma: der weisse Baustellenleiter Horn und der Ingenieur Cal hängen in den letzten Tagen vor der Schliessung der Baustelle nur noch unmotiviert herum. Da taucht Alboury auf. Der Afrikaner fordert die Herausgabe der Leiche seines "Bruders", damit seine Verwandten in dem traditionellen Totenritual von ihm Abschied nehmen können. Der Arbeiter - so die offizielle Version - ist bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen, in Wahrheit aber hat ihn Cal getötet. Alboury lässt sich weder mit Geld bestechen, noch mit Gewalt vertreiben. Allmählich entgleitet den zunächst souverän-abgeklärten Europäern die Kontrolle, die fremden Geräusche Afrikas brechen in ihren wohlgeordneten Kosmos ein. Leonie, die aus Paris angereiste Verlobte von Baustellenleiter Horn, ist die einzige, die sich dem Fremden bereitwillig aussetzt. zunehmend erliegt sie Albourys Faszination.
Inszenierung: Axel Stöcker
Bühne: Sandra Dehler
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Aufführung in: Würzburg
03.12.2008
bis 06.12.2008
Theater Am Sachsenring Köln
Theater Am Sachsenring: Das Theater am Sachsenring (TAS) besteht seit 1987 unter der künstlerischen Leitung des Regisseurs Joe Knipp.
Im TAS stehen Spiel und Sprache immer im Mittelpunkt. Feste Autoren in einem freien Theater haben eine unverwechselbare Handschrift entwickelt.
Peter Brook dachte an einen leeren Raum und Brecht meinte, Theater solle Spass machen. Im TAS gibt es zu lachen und zu schauen. Theaterstücke, Literarisches, Komisches, Musikalisches.
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Aufführung in: Köln
26.11.2008
bis 31.12.2008
Nachtcafé
Nachtcafe:Mehr zu: Nachtcafé
Aufführung in: Magdeburg
15.12.2008
bis 22.01.2009
Der Gott Des Gemetzels - Theater Magdeburg
Der Gott Des Gemetzels: Komödie von Yasmina RezaZwei elfjährige Jungen haben sich geprügelt. Dabei hat der eine dem anderen zwei Schneidezähne ausgeschlagen. Véronique und Michel Houillé, die Eltern des geschädigten Jungen, haben Annette und Alain Reille, das andere Elternpaar, zu sich nach Hause eingeladen, um den Vorfall sachlich zu besprechen und zu einer pädagogisch korrekten Lösung zu kommen. Zweifellos sind beide Parteien bereit, das Problem mit Toleranz und nach den Regeln eines zivilisierten Umgangs zu lösen. Doch so einfach scheint die Sache dann doch nicht zu sein. Als herauskommt, dass Michel den Hamster seiner Tochter einfach auf der Strasse ausgesetzt hat und Alain der Rechtsberater einer Firma ist, die gesundheitsschädigende Medikamente vertreibt, mischen sich erste Gereiztheiten in die Konversation. Ist das nicht alles viel schlimmer als die Prügelei der Söhne? Zunehmend entwickelt das Gespräch eine eigene Dynamik. Vorurteile, subtile Sticheleien und persönliche Beleidigungen mischen sich in den toleranten Ton. Als dann auch noch private Eheprobleme blossgelegt werden, beginnt die zivilisierte Fassade zu bröckeln; das Reden wird zum verbalen Schlagabtausch, jede Wendung wird zum taktischen Manöver, die Koalitionen wechseln in atemberaubendem Tempo. Mit den ersten Handgreiflichkeiten droht die Situation endgültig zu entgleisen - der »Gott des Gemetzels« tritt zwischen die Kontrahenten.
Seit ihrem Welterfolg mit dem Stück "Kunst" zählt die französische Dramatikerin Yasmina Reza zu den weltweit meistgespielten Dramatikerinnen der Gegenwart. Mit ihrem neuesten Stück, "Der Gott des Gemetzels", das im Dezember 2006 seine deutschsprachige Erstaufführung in Zürich erlebte, hat sie eine emotionsgeladene Komödie auf höchstem Niveau vorgelegt. Mit psychologischem Scharfblick durchschaut sie die brüchige Fassade unserer zivilisierten Wohlanständigkeit, die uns von der Barbarei zu trennen scheint - dank Rezas brillanter Rhetorik und der Verbindung von feiner Ironie und mitunter bösem Humor bleiben auch erschreckende Wiedererkennungseffekte überaus unterhaltsam.
Regie: Matthias Gehrt
"Sind sind - ach! - so typisch, obwohl man sie gern als karikierte Klischees abtun würde. Aber Yasmina Reza schafft es immer wieder, den Überzeichnungen Tiefenschärfe zu geben und so beim Zuschauer Wiedererkennungseffekte zu erzeugen. In Magdeburg bewegen sich die vier relativ jung besetzten Darsteller auf der Augenhöhe dieses Textes - eine durchweg bravouröse Leistung." (Mitteldeutsche Zeitung)
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Aufführung in: Magdeburg
05.12.2008
bis 17.12.2008
Norway.today - Theater Dortmund
Norway.today: Projekt mit jungen Laien nach Igor BauersimaEine Meldung im "Spiegel" im Jahr 2000: Zwei junge Leute, Mann und Frau, verabreden sich über das Internet zum gemeinsamen Selbstmord. Sie treffen sich am Prekestolen-Felsen, einer der beliebtesten Touristenattraktionen Norwegens - und springen. 600 Meter in den Tod. Der Schweizer Autor Igor Bauersima liest die Nachricht und nimmt sie als Anlass zur Auseinandersetzung mit der sogenannten Jugend von heute, mit Sinn und Sinnlosigkeit ihres Lebens. Bei Bauersima sind es Julie, 20, und August, 19, die sich zum gemeinsamen Ende treffen. Sie zelten am Abgrund, warten auf den Moment. Aber vor dem Tod steht das Spiel: Mit einer Videokamera nehmen die beiden sich gegenseitig auf. Es soll ihre letzte Botschaft für die Nachwelt sein, aber mehr und mehr sind sie voneinander fasziniert. "Es könnte sein, dass wir soeben von einem Glück getroffen wurden, von dem wir uns nicht so schnell erholen werden."
"norway.today" wurde weltweit an mehr als 100 Theatern gespielt. Bauersima ist ein Werk gelungen, in dem sich Jugendliche in ihrer Aussichtslosigkeit und ihren Hoffnungen wiederfinden. Das Schauspiel Dortmund nimmt "norway.today" als Ausgangspunkt für das Projekt mit jugendlichen Laien. Zehn junge Menschen treffen sich, um über Ende oder Anfang zu entscheiden. Zehn junge Menschen erforschen ihre Sehnsüchte und ihre Ängste - am Abgrund.
Regie: Thorsten Schlenger
"Heller Teppichboden, weisse Segel unter der Decke, weisse Leinwände (Bühne: Martin Beeretz): Ein Chat-Raum, in dem neun Jugendliche kauern, die sich zum Selbstmord verabreden. Die Premiere des Laienprojekts war erschütternd wie bejubelt. Mit einem engagierten, körperbetonten, sehr ausdrucksvollen Spiel beleben die 15- bis 21-jährigen Darsteller die Bühne. Dass das Laien sind, vergisst man; intensiv und glaubhaft verkörpern sie ihre Rollen. Sie hacken auf einem Laptop, sterben zur Probe, erschlagen, erdrosseln und erschiessen sich. Sie tragen Perücken wie Masken und lassen sie fallen. Aus Spiel wird Ernst." (Ruhr Nachrichten)
"Vor dem Tod steht ein Spiel: eine Videokamera, die ihre letzten Botschaften den Lebenden überbringen soll, ermöglicht Julie und August den Umgang mit ihrer Realität und schafft Vertrauen. Die Kamera ist Stilelement der eindringlichen Inszenierung. Close-Ups fangen mal Tränen, mal übertriebenes Kichern der Jungdarsteller ein. ,norway.today´ fordert dem Zuschauer einiges ab. Minutenlanges Schweigen, in dem nur die voll aufgedrehten Scheinwerfer knistern. In diesen Momenten ist die Verzweiflung grösser als die Hoffnung. Die Charaktere wollen nicht mehr nach dem Glück suchen, sie haben es längst aufgegeben. Julie und August blicken dem Tod immer wieder ins Angesicht und suchen die Vorteile des Freitods. ,Du brauchst nicht mal mehr zu atmen´, erhebt August seine Stimme, ,du bist absolut frei´. Vor dem Tod sei alles egal. In diesem Moment brechen alle neun Schauspieler auf die Bühne, kreischen, schreien. Erst spielen sie Hund, dann wird aus der Leine ein Todesstrick. August trommelt wie ein Wilder mit einem Baseballschläger auf seinen gepanzerten Oberkörper ein, bis er sich den Todesschlag verpasst. Adern werden aufgeschlitzt, Pistolen werden in den Mund gesteckt, Füsse für den finalen Fall zusammengeknotet. Eine verstörende Szene, die den Zuschauer an seine Grenzen bringt." (Westfälischer Anzeiger)
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Aufführung in: Dortmund
27.12.2008
bis 29.12.2008
Die Acht Frauen - Theater & Philharmonie Thüringen
Acht Frauen: Kriminalkomödie von Robert ThomasEin Tag vor Weihnachten. Ein abgelegenes Landhaus in Frankreich. Schnee ist gefallen. Susanne kehrt aus England zurück, um mit ihrer Familie Weihnachten zu feiern. Ihre Mutter, Schwester, die Tante, Oma und die anderen anwesenden Damen begrüssen sie mehr oder minder erfreut. Nur ihr Vater lässt sich nicht blicken. Marcel, der Hausherr, liegt tot in seinem Arbeitszimmer. Selbstmord wegen seiner Geldnöte ist die erste Vermutung, doch in seinem Rücken steckt ein Messer. Das Telefonkabel ist durchtrennt, das Auto springt nicht an. Die Hunde haben nicht gebellt, keine frischen Spuren im Schnee. Sie sind von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Mörderin muss unter den Anwesenden sein. Unglaubliche Geschichten werden zu Tage gefördert. Wie sich herausstellt, hätte fast jede der acht eigenwilligen Frauen Motive gehabt, Marcel zu ermorden. Gabys Ehe mit ihm war schon längst kaputt; Susanne, die ältere Tochter, ist schwanger; Catherine plaudert zuviel; die Grossmutter lügt; Augustine, die Schwägerin, ist eine heimlich verliebte Hypochonderin; die Köchin ist spielsüchtig; das Zimmermädchen zu hübsch, und die Schwester hat nie Geld.
Die Uraufführung dieser Mischung aus spannendem Krimi, unterhaltsamer Komödie und böser Farce erfolgte im August 1961 in Paris. Robert Thomas erhielt für sein Stück den "Quai des Orfèvres" (benannt nach der Adresse der Pariser Kriminalpolizei). Im Jahr 2002 eroberte die Neuverfilmung von Francois Ouzon mit Catherine Deneuve, Emmanuelle Béart und Isabelle Huppert die Kinos, erhielt zahlreiche Preise, wie den silbernen Bären, und wurde für den Oscar als bester ausländischer Film nominiert.
Musikalische Leitung: Olav Kröger
Regie: Ludmilla Heilig
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Aufführung in: Gera
09.01.2009
bis 30.01.2009
Schwarm (essaim) Empörung und Hoffnung - Theater Bielefeld
Schwarm (Essaim): Kinder- und Jugendtheaterstück von Antonio NegriDeutsch von Gerda Poschmann-Reichenau
Ein Mensch liest Zeitung, beklagt die Katastrophen der Welt und des Lebens und weiss nicht, was er tun soll. Kennen wir das nicht alle? Dieses Gefühl der Ohnmacht, wenn uns morgens die Radionachrichten wecken: »54 Tote auf einem Marktplatz in Bagdad ... Nokia schliesst Produktionsstätte in Bochum - 3200 Menschen arbeitslos ... Gletscher schmelzen - Hitzeperiode im Sommer ...« Aber was ist geworden aus den süssen Träumen der Aufklärung, der Befreiung des Menschen durch Wissen und Einsicht?
Schwarm zeichnet in zwölf Stationen - die Überschriften tragen wie "Empörung", »Hass«, "Versuchung", "Ideologie", "Partei" oder "Schwarm" - den Weg eines heutigen Menschen nach, der den Marsch aus der Untätigkeit zum Engagement, also von der Empörung (über die herrschenden Zustände) zur Hoffnung (der Möglichkeit anderer, gerechter Zustände) auf sich nimmt. Der Form nach an eine antike griechische Tragödie angelehnt, führen ein Mensch und ein Chor einen Disput: über die Verzweiflung, über die global-gesellschaftlichen Zustände und darüber, welche Möglichkeiten der Mensch hat, Widerstand zu leisten. Schwarm macht die Bühne zum Forum, das Theater zur Denkfabrik und zu einem Ort, wo Philosophie zu Fleisch wird und die eigene, tägliche Empörung eine Stimme bekommt. Antonio Negri, Professor für Philosophie und Politik, ist der Vordenker der globalisierungskritischen Bewegung weltweit. Sein Theoriewälzer Empire - vom Philosophen und Psychoanalytiker Slavoy ¡Zi¡zek zum »Kommunistischen Manifest des 21. Jahrhunderts« ausgerufen - wird noch heute, rund acht Jahre nach Erscheinen, nicht nur in den Feuilletons heiss diskutiert.
Inszenierung: Christian Schlüter
Bühne und Kostüme: Jürgen Höth
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Aufführung in: Bielefeld
25.03.2009
Shakespeares Sämtliche Werke (leicht Gekürzt) - Kulturhalle Remchingen
Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt): Schauspiel von Adam Long, Daniel Singer und Jess WinfieldGastspiel des Theater im Rathaus Essen / Tourneetheater Thespiskarren
Regie: Uwe Hoppe
Darsteller: Thomas Gluss, Lorenzo Patané, Klaus Nierhoff
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Aufführung in: Remchingen
07.12.2008
bis 18.01.2009
Brunch - Theater Magdeburg
Brunch im Theater Magdeburg:Mehr zu: Brunch - Theater Magdeburg
Aufführung in: Magdeburg
31.05.2009
Die Bremer Stadtmusikanten - Deutsche Tanzcompagnie
Die Bremer Stadtmusikanten: Ein Märchenballett von Torsten Händler nach den Gebrüdern Grimm
Musik: Gisbert Näther
Text: Karl-Hans Möller
Gastspiel der Deutschen Tanzkompanie
Ein sprechender und singender Waldwegweiser ist an sich schon märchenhaft genug, aber einer, der auch tanzen kann, ist wohl so ziemlich einmalig. Die Deutsche Tanzkompanie präsentiert eine Ballettversion des Grimm´schen Märchens "Die Bremer Stadtmusikanten" in der Choreographie von Torsten Händler zur Musik von Gisbert Näther. Der Potsdamer Komponist hat bereits die lustigen Streiche von "Max und Moritz" vertont und begleitet nun den Esel Graukopf, den Hund Bello, die Katze Jette und den Hahn Peter auf dem Weg zu ihrer neuen Karriere als Horn, Posaune, Klarinette und Trompete spielende Stadtmusikanten. Ob die vier tierischen Vokalinstrumentalisten tatsächlich bis in die Hansestadt kommen, oder ob Räuber ihrem Engagement im Wege stehen, kann man selbst erleben, wenn es zu der Vorstellung heisst: Es war einmal...
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Aufführung in: Putbus
26.11.2008
bis 27.11.2008
Schimanski
Felix Knopp:Mehr zu: Schimanski
Aufführung in: Mülheim an der Ruhr
26.11.2008
bis 27.05.2009
Theater Mülheimer Spätlese E.v.
Theater Mülheimer Spätlese: Das Kulturamt der Stadt Mülheim an der Ruhr startete 1990 das Projekt "Seniorentheater", mit dem es älteren Menschen ein Angebot zu einer aktiven Freizeitgestaltung in Gemeinschaft mit anderen machte.
Unter der künstlerischen und pädagogischen Leitung von Eckhard Friedl hat sich aus diesem Projekt das "Theater Mülheimer Spätlese" entwickelt, ein von der Leonhard-Stinnes-Stiftung gefördertes und als "eingetragener Verein" konstituiertes Theater.
Mit seinem über 30-köpfigen Ensemble zählt es zu den grössten Seniorentheatern Deutschlands.Die Ensemblemitglieder, Frauen und einige wenige Männer zwischen 55 und 81 Jahren, wagten beim "Theater Mülheimer Spätlese" zum ersten Mal den Schritt auf die Bühne.
Zur Erkundung ihrer Spiel- und Darstellungsmöglichkeiten begannen sie zunächst mit Sensibilisierungs-, Körperausdrucks- und Improvisationsübungen: wahrnehmen - bewerten - reagieren, Impulse aufnehmen und Impulse geben.
Es dauert schon fast ein Jahr bis zur Premiere eines neuen Stückes. Bis es soweit ist, stehen die bereits erarbeiteten Inszenierungen auf dem Spielplan. Es sind sehr unterschiedliche Stücke im Spektrum zwischen kritischem Zeitstück und Komödie: Ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt. Zusätzlich wird das "Theaterstudio 2" belebt, indem Theatergruppen aus anderen Städten eingeladen werden.
Das nebenstehende Foto entstammt der Produktion "Unverblümt gut verpackt".
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Aufführung in: Mülheim an der Ruhr
30.11.2008
bis 22.12.2008
Spatz Fritz - Theater Dortmund
Spatz Fritz: Stück von Rudolf HerfurtnerNach dem Bilderbuch Ratzenspatz von Rudolf Herfurtner und Reinhard Michl
Für alle ab 5 Jahren
Wie fühlt sich wohl ein kleiner Spatz, der von seinem Vater den grossen Namen Friedrich erhalten hat? Friedrich schlüpft als Letzter aus seinem Nachzügler-Ei und bleibt ziemlich mickrig. Der Vater sagt: "Wenn er schon so klein ist, braucht er wenigstens einen grossen Namen." Das Schicksal von Spatz Fritz wird erzählt von Frau Maier und dem Hausbesitzer Herrn Huber. Sie hält ihn für einen Korinthenkacker, er sie für eine unordentliche Schreckschraube. Die spannende Geschichte von Fritz, die beide gemeinsam immer weiter spinnen, bringt sie einander näher. Sie vergessen ihre Vorurteile und merken, wie viel Spass es macht, der Fantasie freien Lauf zu lassen.
Regie: Antje Siebers
Ausstattung: Oliver Kostecka
Mehr zu: Spatz Fritz - Theater Dortmund
Aufführung in: Dortmund
15.04.2009
bis 24.04.2009
Macbeth - Staatsoper unter Den Linden Berlin
Macbeth: Verdis "Macbeth" handelt vom Wesen der Macht und ihrer scheinbar unabwendbaren Entwicklung zu Wahnsinn und Tod. Shakespeares Tragödie erzählt die Geschichte des schottischen Heerführers, der sich - beeinflusst von seiner Frau - den Weg zum Thron durch Mord ebnet. Geplagt von seinen Schuldgefühlen verfällt er in Wahnvorstellungen und wird wie auch seine Frau zum Opfer der eigenen Herrschsucht. Shakespeares Ausleuchten der Abgründe der menschlichen Psyche liess sich nicht innerhalb der Opernkonvention in der Mitte des 19. Jahrhunderts gestalten, und so markiert "Macbeth" Verdis ersten Bruch mit der Tradition: Besonders die Partie der Lady Macbeth, die Verdi noch radikaler als Shakespeare ausgestaltete, und für die er eine "raue", "hohle" und "teuflische" Stimme forderte, war ein markanter Schritt weg vom Belcanto-Ideal. Das Motto der drei Hexen "Foul is fair and fair is foul" ("Schön ist hässlich, hässlich schön") versuchte der Komponist im Klang der Musik zum Ausdruck zu bringen, und so ist »Macbeth« - seine erste Auseinandersetzung mit Shakespeare - zugleich seine erste Auseinandersetzung mit einer modernen Ästhetik des Hässlichen.
Musikalische Leitung: Dan Ettinger
Inszenierung: Peter Mussbach
Bühnenbild: Erich Wonder
"Keine realistische, politisch-menschliche Tragödie spielt sich ab auf dieser Bühne, sondern ein abgezirkeltes Gewalt-Psychogramm des Grauens, so präzis traumwandlerisch in Gang gesetzt und in Bewegung gehalten wie in den Dramen des Stummfilms. An diese erinnert die von Licht und Farbe raffiniert durchflutete Aufführung denn auch immer wieder." (Süddeutsche Zeitung)
"Es war, gewiss auch zur Überraschung einiger Opernschlachtenbummler, trotz der lebhaft geführten und ressentimentbeladenen Debatte um den spezifisch »deutschen« Klang der Kapelle, dann doch ein veritabler Verdi-Abend daraus geworden: voll sprühender »italianitá«. Eingespannt zwischen scharfe Akzente und starke Kontraste von der ersten, einsamen Bläserkantilene an bis hin zum letzten, krachenden Chor-Akkord. Gewiss kann dies Mordbubenstück zur Not auch, man hat es oft erleben müssen, bei nur mittelprächtiger Orchesterleistung und sogar mit falscher Sängerbesetzung über die Rampe kommen. Doch das vollkommene Opernglück stellt sich erst ein, wenn alles so passt und ineinander greift: wenn im Fortissimo der Herzschlag rast und pausendurchwehte Paukenwirbel ihn wieder stocken lassen; wenn die Stakkati der Streicher schmerzliche Löcher stanzen in die infernalische Festmusik und sich »der klagende kleine Sekundschritt dazwischen wie Salz in Wunden reibt; wenn archaisch die Harmoniemusik der Gespenster aus dem Off aufsteigt, mit bleichen Bläserklängen den Macbeth in Ohnmacht treibend, oder wenn später die Staatskapellenviolinen der Lady sirenensüss und kalt lächelnd teilnahmslos den letzten Rest Vernunft wegfideln." (FAZ)
"Das Publikum zeigte sich ganz und gar hingerissen." (Berliner Morgenpost)
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Aufführung in: Berlin
02.12.2008
bis 20.03.2009
Krimi Total Dinner - Ballsaal im Hotel Königshof Dresden
Krimi Total Dinnershow: Ein witziges und spannendes Krimi-Theater-Erlebnis in fünf Akten, kombiniert mit einem mörderisch guten Vier-Gänge-Menü und einem mysteriösen Mord im aussergewöhnlichen Ambiente des historischen Ballsaals im Hotel Königshof am Wasaplatz.Mehr zu: Krimi Total Dinner - Ballsaal im Hotel Königshof Dresden
Aufführung in: Dresden
28.02.2009
bis 05.04.2009
Largo - Theater Bremen
Largo: In Europas Tanzwelt hat sie sich als meisterhafte Erzählerin skurriler Geschichten einen Namen gemacht: Ingun Bjørnsgaard. Mit ihrer Fähigkeit, existentielle Verzweiflung und heitere Gelassenheit in einer Bewegungssprache voller Poesie und Theatralität zu fassen, bewegt sich die norwegische Choreographin in der geistig-kulturellen Tradition ihrer skandinavischen Heimat. Ihr subtiler Humor, ihr psychologischer Blick und ihr Sinn für das Doppelbödige erinnern an Stücke und Filme von Henrik Ibsen oder Ingmar Bergman. Für die Produktion, die Ingun Bjørnsgaard mit dem Tanztheater Bremen und der Tanzcompagnie Oldenburg erarbeiten wird, hat sie einen aus der Musik bezogenen Titel gewählt. "Largo" verweist auf ein langsameres Tempo und Musikstücke, die um die Themen Nacht, Traum, Sehnsucht kreisen. Ihre choreographische Arbeit versteht sie als musikalische Komposition, bei der Musik und Tanz eng aufeinander bezogen sind, ohne sich gegenseitig zu illustrieren.Choreographie: Ingun Bjørnsgaard
Mehr zu: Largo - Theater Bremen
Aufführung in: Bremen
27.11.2008
bis 01.02.2009
Spielzeit'europa 08/09
Spielzeit Europa: Europäisches Theater von Weltrang auf der Suche nach einem NeubeginnDie Theatersaison der Berliner Festspiele, "spielzeit´europa", in ihrer bereits fünften Ausgabe, präsentiert Inszenierungen von Dimiter Gotscheff, Heiner Goebbels/Hilliard Ensemble, Sidi Larbi Cherkaoui, Andrea Breth, William Forsythe, Luc Bondy und andere im Haus der Berliner Festspiele. Für das Programm zeichnet die Künstlerische Leiterin Brigitte Fürle verantwortlich.
Zur Eröffnung ein hochaktueller, explosiver Balkan-Blues: "Das Pulverfass" von Dejan Dukovski als Zustandsbeschreibung allgegenwärtiger Gewalt in einer Neuinszenierung von Dimiter Gotscheff mit Sandy Lopicic und seinem Balkan Orkestar, Samuel Finzi, Margit Bendokat, Wolfram Koch, Birgit Minichmayr und anderen.
Der seit Jahren mit den Berliner Festspielen verbundene Heiner Goebbels wird mit einem szenischen Konzert, "I went to the house but did not enter", mit dem Hilliard Ensemble zu sehen und zu hören sein.
Erstmals bei einem europäischen Festival sind Fabulous Beast Dance Theatre aus Dublin mit der preisgekrönten Show "The Bull" zu Gast, in der Regisseur und Choreograf Michael Keegan-Dolan das grosse irische Nationalepos vom "Rinderraub" in die Tradition des Irish Dance und zeitgenössisches Körpertheater übersetzt.
Der flämisch-marokkanischen Tanzvisionär Sidi Larbi Cherkaoui erarbeitet derzeit mit vierzehn Shaolin Mönchen im chinesischen Kloster von Henan seine neue Kreation, in der die Spiritualität der Kampf-Kunst im Vordergrund steht. "Sutra" gelangt bei "spielzeit´europa" zur Deutschlandpremiere.
Ein Stück von William Forsythe und seiner Company wird im Januar im Haus der Berliner Festspiele zu sehen sein. Der Titel steht noch nicht fest.
Mehr zu: Spielzeit'europa 08/09
Aufführung in: Berlin
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