Startseite » Kultur » Schauspiel & Theater

Deutschland Schauspiel & Theater

Schauspiel & Theater in Deutschland. Einen Überblick in Kurzform finden Sie hier: Schauspiel & Theater Übersicht
 
[<<] · 1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11 · [>>]
 
Anzeige: 126 bis 150 von 690
 
22.01.2009 bis 15.02.2009

Komödie im Dunkeln - Theater Am Kurfürstendamm Berlin

Komödie im Dunkeln:

Mehr zu: Komödie im Dunkeln - Theater Am Kurfürstendamm Berlin
 
Aufführung in: Berlin


18.03.2009 bis 30.04.2009

Fisch Zu Viert - komödie Am Kurfürstendamm

Fisch Zu Viert:

Mehr zu: Fisch Zu Viert - komödie Am Kurfürstendamm
 
Aufführung in: Berlin


20.02.2009 bis 30.04.2009

Zille - Theater Am Kurfürstendamm Berlin

Zille:

Mehr zu: Zille - Theater Am Kurfürstendamm Berlin
 
Aufführung in: Berlin


14.01.2009 bis 15.03.2009

Wie Es Euch Gefällt - Komödie Am Kurfürstendamm Berlin

Wie Es Euch Gefällt:

Mehr zu: Wie Es Euch Gefällt - Komödie Am Kurfürstendamm Berlin
 
Aufführung in: Berlin


26.11.2008 bis 24.01.2009

Armin Mueller-Stahl

Armin Mueller-Stahl: Lesung mit Armin Mueller-Stahl aus seinem literarischen Werk

Er gehört zu Deutschlands bekanntesten Schauspielern, auch im Ausland feiert er Erfolge, und trotzdem - oder gerade deswegen - ist es nicht einfach, hinter die vielen Masken zu blicken, die er für seine zahlreichen Rollen getragen hat: Armin Mueller-Stahl. 1930 in Tilsit als Sohn eines ostpreussischen Bankbeamten geboren, feierte er als Bühnen- und Filmschauspieler in der DDR grosse Erfolge, an die er nach seiner Ausreise nach Westdeutschland nahtlos anknüpfte. Für die Rolle des überforderten Vaters des Pianisten David Helfgott in "Shine ? Der Weg ins Licht" wurde er 1997 mit einer Oscar-Nominierung geehrt. Zu seinen bedeutendsten Auszeichnungen zählen ein Silberner Bär, der Adolf-Grimme Preis, die Carl-Zuckmayer-Medaille und der Bambi.

"Es sind keine Lektionen, die ich hier halte", sagt er selbst, "sondern es sind Begegnungen, die ich heute beschreibe." Diese Begegnungen beleuchten fast blitzlichtartig Ausschnitte aus dem Leben eines Künstlers, der Schauspieler, Musiker und Maler ist und von sich selbst nicht als "Star" spricht. "Ich nenne mich gerne Gaukler, das klingt besser. Ein Geschichtenerzähler, näher am Clown als am Schauspieler."


Mehr zu: Armin Mueller-Stahl
 
Aufführungen in: Berlin, Leipzig, Saarlouis


12.12.2008 bis 19.04.2009

Kalte Colts und Heisse Herzen - Ebertbad Oberhausen

Kalte Colts und Heisse Herzen: Komödie von Dieter Woll

Gibt es verheiratete Cowboys? Historisch gesehen ja, praktisch gesehen: nein! Die drei Jungs von der Ranch - Adam, Horst und der Kleine - hatten viel zu tun: Indianer, Schurken, Revolverhelden, Diebe, Mörder und marodierende Banden, aber die wirklichen Probleme - die Schwierigkeiten eines verheirateten Mannes - haben sie nie kennengelernt. Bis jetzt. Pa ist tot und sein letzter Wille bringt seine drei Söhne und den Koch in komplette Bedrängnis. Ein Nachkomme muss her. Also: einer muss heiraten, Freiwillige gibts nicht. Fragen über Fragen: Wieviel Ehe verträgt ein wilder Cowboy? Kann man sich abends noch mit den Stiefeln ins Bett fallen lassen, wenn man Ehemann ist? Will die Gattin etwa mit ausreiten? Muss man mit ihr reden? Und wenn, worüber? Wird sie Gardinen anbringen wollen? Wird sie sich in die Rinderzucht einmischen? Hat sie - ausser Stressfaktor zu sein - irgendeinen Vorteil? Die grösste Befürchtung jedoch hat Hop Sing, der Koch: Wird sie in seiner Küche die Macht übernehmen, und hat sein Leben danach noch einen Sinn?

Was wir alle jedoch nicht wussten: Gar nicht weit entfernt von der Ranch leben drei Schwestern, die eine Hühnerfarm managen. Drei taffe schöne Damen, denen der Westen gar nicht wild genug sein kann. Komplettiert wird das Trio von einer chinesischen Schlampe, die zwar nicht kochen kann, aber verteufelt gut aussieht. Es kommt wie im richtigen Leben: man trifft sich, man erschiesst sich fast und am Schluss siegt die Liebe. Der Rest heisst Ehe. Und den Indianern gehts auch nicht mehr so gut.

Regie: Gerburg Jahnke
Mit Hajo Sommers, Nito Torres, Carlos Lopez, Heinz Peter Lengkeit und Omega Awlime

Mehr zu: Kalte Colts und Heisse Herzen - Ebertbad Oberhausen
 
Aufführung in: Oberhausen


02.12.2008 bis 27.06.2009

Chaos im Rathaus - Radeberger Biertheater

Chaos im Rathaus - Radeberger BiertheaterChaos im Rathaus: Theaterstück von Holger Blum und Hans-Jörg Hombsch

Eine kleine Gemeinde, mit einem kleinen Rathaus, mitten im sächsischen Lande, wo die Vögel noch morgens bei frischer Luft zwitschern dürfen, die Milch der Kühe noch mit Hand gemolken wird und die Eier der Hühner noch echte Hahnarbeit ist, das ist Klein Hellerode. In diesem Ort, in diesem Rathaus, arbeitet ein Bürgermeister seit Jahren ohne Korruptionsverdacht, ohne Skandale, man kann sogar sagen, er ist beliebt. Im Ort kennt jeder Jeden, es wird gegrüsst, es wird gelacht, man hilft sich untereinander, so war es immer. Aber irgendwie scheint die Welt trotzdem nicht in Ordnung. Ob Internet und ABS, ob europäische Gemeinschaft oder die Eingemeindung, alles hat das kleine Dorf erfolgreich abgewehrt. Nur ein klitzekleines menschliches Problem bringt das gesamte Rathaus durcheinander und es herrscht plötzlich ein grosses Chaos. Erleben Sie einen Schwank zwischen Dienstblindheit und Chaos, zwischen Nächstenliebe und Mobbing und zwischen Freund und Feind. Ein Chaos im Rathaus, ein Gefühl, welches jeder schon einmal erleben durfte. So auch die beiden Bierhähne, die in ihrem ersten eigenen Theaterstück auch die Hauptrollen spielen und für grosses Chaos im Rathaus sorgen.


Mehr zu: Chaos im Rathaus - Radeberger Biertheater
 
Aufführung in: Radeberg


13.06.2009 bis 30.08.2009

Burgfestspiele Jagsthausen 2009

Burgfestspiele Jagsthausen: Fünf Stücke, rund siebzig Aufführungen plus Rahmenprogramm - die Burgfestspiele Jagsthausen bieten auch 2009 ein interessantes, abwechslungsreiches Programm für junge und ältere Theatergänger, für Literatur- und Musikfreunde.

Mit "Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht mit der Musik von Karl Weill, in der Regie des neuen Burgfestspiele-Intendanten Heinz Kreidl, eröffnen die Burgfestspiele Jagsthausen ihre 60.Spielzeit in der Götzenburg. Enden werden die Freilichtspiele a mit einer Aufführung des "Götz von Berlichingen". Das Jagsthäuser Traditionsstück mit ungebrochenem Zuschauerinteresse, - es war auch in der Spielzeit 2008 das erfolgreichste Schauspiel in der Götzenburg - wird 2009 einige Änderungen in der Inszenierung erfahren, dem Götz-Ensemble werden neun neue Darsteller angehören.

Weiter auf dem Spielplan steht - erstmals im Burghof, und dies im Schillerjahr 2009 - das Schauspiel "Die Räuber" des grossen deutschen Dichterfürsten und Vertreters der Weimarer Klassik, Friedrich von Schiller, in der Regie von Peter Löscher. Löscher inszenierte an nahezu allen grossen deutschen Bühnen und ist auch als Gastprofessor an Universitäten und Akademien tätig.

Woody Allens Interpretation von Shakespeares Sommernachtstraum, "A Midsummernight´s Sex Comedy" setzt die erfolgreiche Reihe an Komödien im Burghof fort. Regie bei diesem Stück mit seinen verwirrenden, mitsommernächtlich erotisch knisternden, verzweifelt komischen Beziehungsproblemen zwischen drei Paaren, führt Heinz Kreidl. Als Kinder- und Familienstück steht "Die kleine Hexe" von Otfried Preussler im Repertoire der Burgfestspiele Jagsthausen. Die Geschichte um die junge, erst 127-jährige, kleine Hexe und ihren Raben Abraxas wird von Peter Seuwen inszeniert. Seuwen arbeitet als freier Regisseur und wurde mit seinen Regiearbeiten regelmässig zu den Kinder- und Jugendtheaterfestivals NRW eingeladen.

Mehr zu: Burgfestspiele Jagsthausen 2009
 
Aufführung in: Jagsthausen


26.11.2008 bis 06.12.2008

Drei Schwestern - Theater Am Kurfürstendamm

Drei Schwestern - Theater Am KurfürstendammDrei Schwestern: Frei nach Anton Tschechow von Amina Gusner und Anne-Sylvie König

Nach "Szenen einer Ehe" und "Anna Karenina" hat sich die Regisseurin Amina Gusner den Tschechow-Klassiker "Drei Schwestern" vorgenommen, ihn gekürzt und aktualisiert. Auf der Bühne steht ein hervorragendes Schwesternensemble auf der Bühne: Katja Riemann, Jasmin Tabatabai und Nicolette Krebitz, die Ex-"Bandits" aus dem gleichnamigen Film, spielen drei Frauen um die 40, die noch immer auf das wahre Leben warten und von Ruhm, Liebe und einer besseren Zukunft träumen. Dabei haben Sie vergessen im Hier und Jetzt zu leben.

Mit Katja Riemann als Olga, Jasmin Tabatabai als Mascha, Nicolette Krebitz als Irina, Jörg Pintsch als Werschinin, Frank Voigtmann als Kulygin und Heiko Senst als Tusenbach
Regie: Amina Gusner

"Mit Tschechows originalen Russen-Schwestern Olga, Mascha und Irina haben die drei Damen auf der Bühne des Theaters am Kurfürstendamm ohnehin weniger zu tun als mit den westlichen Grossstadtneurotikerinnen aus dem Woody-Allen-Film ,Hannah und ihre Schwestern'. Die Geschichte der drei Offizierstöchter, die in der russischen Provinz ihr Leben verschleudern, ist ins Mittelstandsmilieu der Gegenwart verlegt." (Die Welt)

"Die Mädels sind sich treu geblieben. Denn unter Mithilfe der Regisseurin Amina Gusner schaffen sie das rare Kunststück, selbst Tschechow wie ein verspätetes Neunziger-Jahre-Yuppie-Filmchen aussehen zu lassen. Ganz in ,Bandits'-Manier gibt Krebitz als jüngste der Schwestern, Irina, das Naivchen mit ausgestelltem Sexappeal und Hang zum Männeranspringen, das es auf der Karriereleiter nur bis ins Callcenter geschafft hat (bei Tschechow war es noch das Telegrafenamt). Gleichermassen reaktiviert Tabatabai für ihre Mascha - bei Tschechow eine an ihrem spiessigen Lateinlehrer-Gatten leidende Salonfrau - das Aggressionspotential ihrer ,Bandits'-Knastologin, was sich gern mal in einem unkontrollierten Brüllanfall äussert. Und Riemann setzt als Olga ihrem bebrillten Intellektual-Bonus aus Garniers Film noch eins drauf und firmiert - brillenlos und im sexy schulterfreien Hosenanzug - als Rektorin der örtlichen Provinzuniversität." (Spiegel)

"Riemann arbeitet am Kudamm-Theater bereits zum dritten Mal mit Regisseurin Gusner zusammen. (...) Die ,Drei Schwestern' ist aber die stärkste gemeinsame Arbeit der Frauen. Ihr Trick ist es, das allzu larmoyante Tschechow-Pathos wegzulassen - und so dringen die Regisseurin und ihre Schauspielerinnen an der Boulevard-Bühne wieder zum eigentlichen Kern dieses Stücks Weltliteratur vor - inklusive Witz und Komik." (Tagesspiegel)


Mehr zu: Drei Schwestern - Theater Am Kurfürstendamm
 
Aufführung in: Berlin


07.12.2008 bis 14.02.2009

Krieg und Frieden - Theater Dortmund

Krieg und Frieden: Ballett von Xin Peng Wang
Szenario und Text von Christian Baier
Musik von Dimitri Schostakowitsch

Xin Peng Wang erzählt vom Spannungsfeld zwischenmenschlicher Begegnung und übersetzt emotionale Regungen in eindringliche Bildwelten. Gefühlsebenen sind Minenfelder, das nackte Leben ein Strassenkampf, Liebe bleibt ein Winterfeldzug. Der Körper des anderen entpuppt sich als Feindesland. Wer spricht von Siegen?

Dimitri Schostakowitsch war von der sowjetischen Kulturdoktrin dazu verurteilt, den "Grossen vaterländischen Krieg" gegen Nazi-Deutschland zu verherrlichen. Hinter der propagandistischen Fassade des Heldentums legt er ein beklemmendes Zeugnis ab über das tiefe menschliche Entsetzen, dem keine Waffenstillstände und keine Friedensverträge ein Ende setzen. In den Wirren der ersten Kriegsstunden würde niemand uns folgen. Ja, sagte ich. Das erste, was ich zu erwidern wusste, war dies: Ja. Wir laufen vor dem Krieg davon. Einfach ins Glück ...

Choreographie: Xin Peng Wang
Bühnenbild: Bernd Damovsky


Mehr zu: Krieg und Frieden - Theater Dortmund
 
Aufführung in: Dortmund


25.12.2008 bis 03.01.2009

Hamlet - Schaubühne Berlin

Hamlet - Schaubühne Am Lehniner Platz BerlinHamlet: Von William Shakespeare
In einer neuen Übersetzung von Marius von Mayenburg

Hamlet wird wahnsinnig. Sein Vater ist an einer plötzlichen, seltsamen Krankheit gestorben, die Mutter hat nach nur einem Monat wieder geheiratet, und zwar den Bruder ihres verstorbenen Mannes. Nachts hat Hamlet Visionen von seinem Vater, der behauptet, sein Bruder habe ihn vergiftet, er soll Rache dafür nehmen und den Stiefvater töten. Hamlet spielt den Wahnsinnigen, um seine Mordpläne zu verbergen, und verliert dabei den Boden unter den Füssen. Die ganze Welt wird ihm zu einem fauligen Sumpf, Trieb und Sexualität erscheinen ihm als bedrohliche, bodenlose Abgründe, die Freunde, die ihn umgeben, entpuppen sich als Spitzel, von seinem Stiefvater eingesetzt, um ihn zu überwachen, selbst Ophelia, seine Geliebte, ist Teil des Komplotts. Der Rächer wird selbst zum Gejagten, hinter jeder Tapete und jedem Vorhang lauschen die Denunzianten, der Verfolgungswahnsinnige wird tatsächlich verfolgt, und aus gespieltem wird echter Irrsinn, in dem Hamlet schliesslich den Falschen tötet: Polonius, Ophelias Vater. Mutter und Stiefvater vertuschen den Mord und ziehen Hamlet aus dem Verkehr, die Rachpläne rücken in weite Ferne, Hamlet scheint die Kontrolle über sich, sein Leben und sein Ziel verloren zu haben, Ophelia zerbricht daran und bringt sich um, und erst die Initiative seines Stiefvaters, ihn endgültig zum Schweigen zu bringen, spielt Hamlet die Gelegenheit in die Hände, in einem letzten Amoklauf seine ganze Welt zum Untergang zu zwingen.

Shakespeare beschreibt den dänischen Königshof als korruptes politisches System, das für Hamlet zu einem paranoiden Irrgarten wird. Mord, Denunziation, Manipulation und Sexualität sind die Mittel, die im Kampf um den Machterhalt eingesetzt werden. Unfähig, die zynischen Spielregeln des Hofes zu übernehmen und ihn zu bekämpfen, stagniert Hamlet und wendet die Aggressionen gegen sich selbst. Seine Begabung, das Für und Wider zu erkennen, wird für ihn zum unüberwindlichen Hindernis bei der Durchsetzung seiner Ziele.

Über zwanzig Figuren bietet Shakespeare auf, um aus dem Netzwerk der unterschiedlichen Interessen und Intrigen ein politisches Biotop entstehen zu lassen, an dem sein Protagonist scheitert. In Ostermeiers Inszenierung wird dieses umfangreiche Personal von nur sechs Schauspielern gespielt, die konstant die Rollen wechseln. Der fortschreitende Realitätsverlust Hamlets, seine Desorientierung, die Manipulation von Wirklichkeit und Identität finden so ihre Entsprechung in einer Spielweise, die die Strategie der Verstellung zum Grundprinzip erhebt.

Regie: Thomas Ostermeier
Bühne: Jan Pappelbaum
Mit Robert Beyer, Urs Jucker, Lars Eidinger (Hamlet), Sebastian Schwarz, Judith Rosmair und Stefan Stern

"Thomas Ostermeier hat sich in seiner Inszenierung ganz auf diesen Hamlet konzentriert, auf seine Verzweiflung seine ängstliche Todessehnsucht und sein intellektuelles Dilemma zwischen Sehnsucht nach Rache und moralischem Zaudern. Und der wunderbare junge Schauspielers Lars Erdinger ist ganz ein wanstiger Unglücksrabe, dem die Lebensverzweiflung ebenso aus allen Poren dringt wie der Menschenekel, der die eigene Person gleich mit einschliesst. Er wurde denn auch (...) zu Recht als ein Hamlet gefeiert, der die Tücken dieser eigentlich bereits zu Tode interpretierten Figur mit Bravour bewältigt hat." (NDR)

"Karl Marx hat einmal, Hegel zitierend, geschrieben: alle Dinge geschehen zwei Mal in der Geschichte, das erste mal als Tragödie, das zweite mal als Farce. Einfach, weil das Menschengeschlecht nicht gelernt hat, wo es hätte lernen können. Deshalb hat die Schaubühne ,Hamlet', der in der grotesken Spielweise stark an Dario Fo erinnert, in ein Volksstück verwandelt. (...) Gleichzeitig bleibt der Anspruch Shakespeares bestehen, die da oben radikal zu kritiisieren. Er wird für unsere Zeit neu und gültig formuliert. Der Schaubühne in Berlin ist ein Meisterstück geglückt." (WK)

Mehr zu: Hamlet - Schaubühne Berlin
 
Aufführung in: Berlin


29.11.2008 bis 15.02.2009

La Cage Aux Folles - Musiktheater im Revier

La Cage Aux Folles:

Mehr zu: La Cage Aux Folles - Musiktheater im Revier
 
Aufführung in: Gelsenkirchen


28.11.2008 bis 04.01.2009

Diät, Diät - Comödie Duisburg

Diät - Diät: Komödie von Alexander G. Schäfer

Mit Victoria Hinzmann, Anja Krüger, Torsten Kress u.v.a.

Mehr zu: Diät, Diät - Comödie Duisburg
 
Aufführung in: Duisburg


20.12.2008 bis 21.12.2008

Ludwig Thoma: die Heilige Nacht

Die Heilige Nacht von Ludwig ThomaDie Heilige Nacht von Ludwig Thoma: Heiteres und Besinnliches von Ludwig Thoma.

Die schönste und bekannteste bayerische Weihnachtsgeschichte ist zweifellos Ludwig Thomas Nachdichtung des Weihnachtsgeschehens nach Lukas.



Mehr zu: Ludwig Thoma: die Heilige Nacht
 
Aufführungen in: Augsburg, Ingolstadt


21.03.2009 bis 22.05.2009

Das Käthchen Von Heilbronn - Theater Erfurt

Das Käthchen von Heilbronn: Oper in vier Akten von Carl Reinthaler
Text von Heinrich Bulthaupt nach dem gleichnamigen Schauspiel von Heinrich von Kleist

Als Wiederentdeckung der Saison wird diesmal eine Oper des aus Erfurt stammenden Komponisten Carl Reinthaler präsentiert. Geboren 1822 im Augustinerkloster gelangte er nach Studienjahren in Berlin über Köln nach Bremen, wo er als Musikdirektor, Domorganist und Leiter des Domchors erfolgreich wirkte. Künstlerisch stand Reinthaler unter anderem Johannes Brahms nah, mit dem ihn eine intensive Freundschaft verband. Das Käthchen von Heilbronn entstand auf ein Libretto, das die Dramenvorlage Heinrich von Kleists in eine grosse romantische Oper umformte. Das Werk wurde bis gegen 1900 an vielen grossen Bühnen wie Hamburg, Leipzig, Dresden und München gespielt, geriet danach aber in Vergessenheit.

Anders als in Kleists "Ritterschauspiel" ist in der Oper die erste Begegnung Käthchens, der Tochter des Heilbronner Waffenschmieds Theobald Friedeborns, mit dem Grafen Friedrich Wetter vom Strahl zu erleben. Käthchen macht sich daraufhin wie in Trance auf, dem Grafen zu folgen. Sie erscheint, als der Graf in die Fänge der heuchlerischen Kunigunde von Thurneck gerät, doch ihr Vater vermag sie zunächst zur Rückkehr nach Heilbronn zu bewegen. Als Käthchen aber zufällig von einem Angriff auf den Grafen erfährt, eilt sie zurück, um ihn zu warnen. Kunigunde versucht beim Brand der Burg Käthchen in eine tödliche Falle zu locken, sie wird jedoch gerettet. Der Graf erkennt die Bosheit Kunigundes und nimmt Käthchen zur Frau.

Musikalische Leitung: Samuel Bächli
Regie: Peter Hailer
Bühnenbild: Hank Irwin Kittel

Mehr zu: Das Käthchen Von Heilbronn - Theater Erfurt
 
Aufführung in: Erfurt


29.11.2008 bis 31.01.2009

Die Mausefalle - Berliner Kriminal Theater

Die Mausefalle - Berliner Kriminal TheaterDie Mausefalle: Die Mausefalle - das Kriminalstück von Agatha Christie

In London wird eine Frau ermordet. Der Täter ist flüchtig, die Polizei hat die Fahndung aufgenommen. An diesem Tag eröffnen Mollie und Giles Ralston ihre kleine Pension "Monkswell Manor". Sie erwarten ihre ersten vier Gäste, die bei starkom Schneefall nach und nach eintreffen. Die Spur des Londoner Frauenmörders führt direkt hierher. Das Gästehaus ist eine "Mausefalle", in der nicht nur weitere Mordopfer, sondern auch der Mörder selbst gefangen sind. Jeder ist verdächtig, aber: wer ist das nächste Opfer, wer der Mörder?

"Die Mausefalle" ist eines der berühmtesten Stücke der britischen Erfolgsautorin Agatha Christie. Es gilt als d e r Krimi-Klassiker mit der längsten Laufzeit der Theatergeschichte. Seit 1952 wird es pausenlos im Londoner St. Martin´s Theatre aufgeführt. Am Berliner Kriminal Theater wurden über 750 Vorstellungen aufgeführt.

Regie: Wolfgang Rumpf
Ausstattung: Manfred Bitterlich


Mehr zu: Die Mausefalle - Berliner Kriminal Theater
 
Aufführung in: Berlin


28.12.2008

Der Kleine Lord - Kultur + Kongress Zentrum Rosenheim

Der Kleine Lord:

Mehr zu: Der Kleine Lord - Kultur + Kongress Zentrum Rosenheim
 
Aufführung in: Rosenheim


29.04.2009 bis 09.05.2009

Caveman - Capitol Düsseldorf

Caveman - Arena Berlin TreptowCaveman: Das von dem Amerikaner Rob Becker geschriebene Stück Caveman wurde erstmalig in den Vereinigten Staaten aufgeführt, wo es bislang über 2 Millionen Besucher begeistert hat. Mittlerweile feiert Caveman weltweit sensationelle Erfolge: in Grossbritannien ebenso wie in Südafrika und Island.

Mit Caveman gelingt Becker ein ganz eigener Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Seine Beobachtungsgabe für das Detail menschlicher Verhaltensweisen geben einen tiefen Einblick in das Wesen des anderen Geschlechts. Die Betrachtungsweise von Becker begegnet den Eigenarten von Mann und Frau mit sehr viel Humor, ohne den Respekt vor dem jeweils anderen zu verlieren.



Mehr zu: Caveman - Capitol Düsseldorf
 
Aufführung in: Düsseldorf


26.11.2008 bis 27.05.2009

Angelika Mann

Angelika Mann:

Mehr zu: Angelika Mann
 
Konzert in: Berlin


10.01.2009 bis 26.02.2009

Fettes Schwein - Tourneeproduktion

Fettes Schwein: Komödie von Neil LaBute

Was macht man, wenn man die Liebe seines Lebens findet, und sie viel mehr ist, als man sich je erträumt hat - so circa 50 Pfund mehr? Helen ist beinahe Toms Traumfrau: intelligent, sensibel, schlagfertig, charmant - aber natürlich ist da diese Figur. Sehr pummelig, um es freundlich auszudrücken. Kleidergrösse XXXL - mindestens. Obgleich sehr verliebt, stellt er sie seinen Kollegen daher lieber nicht vor. Mit gutem Grund, denn kaum kriegt sein Freund Carter ein Bild von Helen zu Gesicht, schickt er es per Rundmail an die ganze Firma weiter. Für Toms dünne Exfreundin Jeannie, mit der er unkluger Weise die Regel gebrochen hatte, Arbeit und Vergnügen nicht zu verbinden, ist es unfassbar, dass Tom in dieses "fette Schwein" verliebt ist. Doch nicht Helens Gewicht ist das Problem - die fröhliche Energiekugel, die mit ihrer Lebensfreude sofort zum Publikumsliebling wird, hebt sich wohltuend gegen alle Bohnenstangen-Klone ab. Sie ist mit ihrer Körperfülle längst im Reinen. Tom hingegen lässt sich vom grausamen Gespött seiner Kollegen und dem Druck von aussen immer mehr verunsichern. In LaButes mit spielerischer Leichtigkeit geschriebenen bitter-süssen Komödie, der scharfsinnigen Analyse einer Gesellschaft, wird auch die Liebe den Regeln der Verwertbarkeit unterworfen. Im Zeitalter des fast schon hysterischen Diätwahns und des Waschbrettsbauchs wird Tom mit der schwierigsten Entscheidung seines Lebens konfrontiert. Wird er oder soll er bei der "Richtigen" bleiben, oder aus Rücksicht auf den eigenen Marktwert dem Konformitätszwang nachgeben.

Regie: Volker Hesse
Mit Martin Lindow und anderen
Gastspiel des Theater im Rathaus Essen

"Fettes Schwein, das ist schon starker Tobak für einen Stücktitel!" (Hannover Woche)

"Der Autor hat mit seiner funkensprühenden Komödie, in der sich Situationskomik und Wortwitz vergnüglich die Waage halten, den Spielplanjoker in den Theatern für sich erobert. In New York war Fettes Schwein jedenfalls die aufregendste Premiere der Saison." (Theater der Zeit)


Mehr zu: Fettes Schwein - Tourneeproduktion
 
Aufführungen in: Augsburg, Hannover, Langenhagen, Witten


29.11.2008 bis 31.12.2008

Was Ihr Wollt - Badisches Staatstheater Karlsruhe

Was Ihr Wollt - Badisches Staatstheater KarlsruheWas Ihr Wollt: Komödie in fünf Akten von William Shakespeare
Deutsch von Frank Günther

Alle Termine Nach einem Schiffbruch landet Viola an der illyrischen Küste, ihren Zwillingsbruder Sebastian glaubt sie verloren. Sie tritt als Mann Cesario verkleidet in die Dienste des Herzogs Orsino. Dieser ist rasend verliebt in Olivia, die er vergeblich umwirbt und schickt Cesario als Liebesboten aus. Aber Olivia verliebt sich in Cesario, Viola in Orsino, die Jagd nach der Liebe kann beginnen. Neben den Triebkräften des Eros ist auch noch Alkohol im Spiel. Der trinkfreudige Sir Toby, sein Kumpan Bleichenwang und die gerissene Zofe Maria spinnen eine Intrige, die den in seinem Grössenwahn verblendeten Haushofmeister Malvolio zu Fall bringen wird.

Illyrien - das Land der Liebe und der Musik - ist eine Gefahrenzone. Nichts ist hier eindeutig, keine Gefühle, keine Identitäten, nicht einmal das Geschlecht. Shakespeare stürzt seine Figuren in einen Strudel ambivalenter Empfindungen: ein Spiel um die Fehlbarkeit der Wahrnehmung und die Unbeständigkeit des Begehrens.

Inszenierung: Peter Wittenberg

"Illyrien ist hier ein mit grünem Kunstrasen ausgelegter mondäner Landstrich. Ein pinkfarbener Gartenzaun trennt Gräfin Olivia von der Aussenwelt. Der Herzog räkelt sich mit Kopfhörern auf seiner Chaiselongue. Wer nicht spricht, kippt auf der von Paul Lerchbaumer eingerichteten Bühne in eine Art Dornröschenschlaf. Eine Planetentapete umgrenzt das Geschehen: Saturn, Herrscher über Genialität und Wahnsinn, macht seinen Einfluss geltend. Peter Witt inszeniert am Badischen Staatstheater Karlsruhe Shakespeare burleske Komödie ,Was ihr wollt' als laszives Gleichnis egozentrischer Eitelkeiten. Amüsant gelingen die rüpelhaften Saufszenen (...) Am Schluss wälzen sich die ,richtigen' Paare glücklich am Boden des frisch gegossenen Kunstrasens. Viel Beifall erhielten nach der Premiere das spielfreudige Ensemble, Regie und Bühne für den leicht verdaulichen Schmaus."(Badisches Tagblatt)

"Sehenswerte Studien gab es in den kleineren Rollen." (Die Rheinpfalz)



Mehr zu: Was Ihr Wollt - Badisches Staatstheater Karlsruhe
 
Aufführung in: Karlsruhe


23.12.2008

Sekretärinnen - Staatstheater Nürnberg

Sekretärinnen:

Mehr zu: Sekretärinnen - Staatstheater Nürnberg
 
Aufführung in: Nürnberg


13.12.2008 bis 18.12.2008

Piaf - Staatstheater Nürnberg

Piaf: Schauspiel mit Musik von Pam Gems

Der "Spatz von Paris (le petit piaf)", unter diesem Namen wurde Edith Gasson berühmt. Unzählige Geschichten hat Edith Piaf in ihren Chansons erzählt - von Liebe, Glück, Tod und Verzweiflung. Auch ihr eigenes Leben bietet ausreichend Stoff für eine spannende, leidenschaftliche Geschichte: Der Aufstieg eines kleinen Strassenmädchens zum Weltstar, der trotz des riesigen Erfolges nie wirklich glücklich wurde.

Edith Piaf wurde 1915 in einem Arbeiterviertel von Paris geboren. Ihr Vater arbeitete als Schlangenmensch im Zirkus, und ihre Mutter war Strassensängerin. Edith wurde zwischen ihren Eltern hin und her gerissen und zeitweise von ihrer Grossmutter erzogen, Besitzerin eines Freudenhauses. Sie kannte von klein auf Armut und Unglück, bis der Direktor eines Kabaretts auf sie aufmerksam wurde, als sie mit 18 Jahren an einer Strassenecke vor sich hin sang. Plötzlich war sie überall zu hören: in Paris und New York, wo sie Ende der 40er Jahre einen einzigartigen Triumph feierte. Doch mit dem beruflichen Erfolg konnte das private Glück nicht mithalten: Sie verlor den Mann ihres Lebens, den Box-Weltmeister Marcel Cerdan, der bei einem Flugzeugunglück 1949 ums Leben kam. Sie selber starb im Alter von 47 Jahren an übermässigem Drogen- und Alkoholkonsum und völlig erschöpft durch ihre totale Hingabe auf der Bühne.

Die englische Autorin Pam Gems hat die wechselvolle Lebensgeschichte Piafs in einem Portrait eingefangen, in dem nicht nur das Leben dieser einzigartigen Frau, sondern auch ihre grandiosen Chansons zu ihrem Recht kommen. Ein Drama aus Leidenschaft und zerstörerischen Liebesgeschichten, aus dem permanenten Wechselbad von Licht und Schatten. Wohl kein Weltstar war in seinen Liedern so ehrlich wie die Piaf: "Nein, ich bereue nichts, kein bisschen (Je ne regrette rien)".

Inszenierung: Peter Hatházy
Bühne und Kostüme: Heiko Mönnich

Mehr zu: Piaf - Staatstheater Nürnberg
 
Aufführung in: Nürnberg


10.12.2008

Die Leiden Des Jungen Werther - Maxim Gorki Theater Berlin

Die Leiden Des Jungen Werther - Maxim Gorki TheaterDie Leiden Des Jungen Werther: Nach Johann Wolfgang Goethes Briefroman

"Wenn wir uns selbst fehlen, fehlt uns doch alles." Werther will weg, immer nur weg. Seine Mutter sähe ihn gern in Aktivitäten, doch "tief in seinem Inneren" fühlt er eine Leere. Lotte soll diese "Lücke" füllen. Doch Lotte gehört Albert. Fern jeder Lebensaufgabe und Bindung wird für Werther der freie Wille zur Marter, der in Selbstüberschätzung und Todessehnsucht endet. Ein Klassiker zum Thema Dreiecksbeziehungen. Voller Sturm, Drang und Empfindsamkeit. Also voller Verzweiflung - und einem suizidalen Finale.

Jan Bosse hat gemeinsam mit Andrea Koschwitz aus dem berühmtem Briefroman von 1774 eine eigene Theaterfassung gemacht, die, sich ganz auf Goethes Sprache verlassend, die Modernität des klassischen Textes neu erleben lässt. Annäherung und Distanz, Unterhaltungswut und Besinnungslosigkeit in einer Gesellschaft ohne Werte und Halt kulminieren im Egoismus und der Selbstzerstörung eines verzweifelten Individuums.

Regie: Jan Bosse
Es spielen: Hans Löw, Fritzi Haberlandt und Ronald Kukulies

Die Jury des Berliner Theatertreffens hatte "Die Leiden des jungen Werthers" unter die zehn bemerkenswertesten deutschsprachigen Inszenierungen für das Theatertreffen 2007 nominiert. In der Begründung der Jury heisst es: "ICH könnte mit Grossbuchstaben überm eisernen Vorhang stehen, vor dem sich Goethes junger Werther die Liebespein von der Seele redet. ICH ist das erste Wort, mit dem Hans Löw in der Titelrolle die Bühne betritt: ein egomanischer Narziss, ein angeödeter Lebenssüchtiger, der sich in die unerfüllbare Liebe zu Fritzi Haberlandts Lotte wie in ein utopisches Selbstverwirklichungsprojekt stürzt. Da erscheint Lottes langweiliger Verlobter (Ronald Kukulies) plötzlich fast wie ein lebbares Gegenmodell. Pragmatismus, Larmoyanz und Höhenflug - Jan Bosse hat Goethes Text als elegante Pop-Literatur inszeniert, die direkt ins leere Herz der Gegenwart zielt. Und grosses, junges Schauspielertheater ist."



Mehr zu: Die Leiden Des Jungen Werther - Maxim Gorki Theater Berlin
 
Aufführung in: Berlin


30.12.2008

L' Affaire Martin! - Volksbühne Berlin

L Affaire Martin: René Pollesch inszeniert wieder für die grosse Bühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Im Bühnenbild von Bert Neumann spielen Martin Wuttke, Sophie Rois, Caroline Peters und Volker Spengler in „L'affaire Martin! Occupe-toi de Sophie. Par la fenêtre, Caroline! Le mariage de Spengler. Christine est en avance”.

Eine Verwechslungskomödie, in der Komplexität eine Selbstverständlichkeit ist.



Mehr zu: L' Affaire Martin! - Volksbühne Berlin
 
Aufführung in: Berlin


 
[<<] · 1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  11 · [>>]
 
Anzeige: 126 bis 150 von 690
 
Startseite » Kultur » Schauspiel & Theater