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Opern & Operetten Berlin

Opern & Operetten in Berlin. Einen Überblick in Kurzform finden Sie hier: Opern & Operetten Übersicht
 
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Eugen Onegin - Deutsche Oper Berlin

08.04.2010 bis 09.05.2010 Eugen Onegin - Deutsche Oper BerlinEugen Onegin: Lyrische Szenen in 3 Akten
Libretto von Konstantin Schilowskij und Pjotr I. Tschaikowskij nach Puschkins Versroman "Eugen Onegin"

Der junge Dichter Lenski ist mit der lebenslustigen Olga verlobt. Als er seinen Freund Eugen Onegin im Landhaus seiner zukünftigen Schwiegermutter einführt, macht dieser grossen Eindruck auf Olgas Schwester Tatjana, ein scheues und verträumtes Mädchen, das sich in den welterfahrenen Onegin verliebt ...

Puschkins Versroman Eugen Onegin entsprach Tschaikowskijs Wünschen nach einem intimen, doch kraftvollen Drama. Die Konflikte der beteiligten Personen gehen unmittelbar zu Herzen: Melancholie, Sehnsucht, Leidenschaft, Trauer über ein verpfuschtes Leben prägen das musikalische Bild, das durch mitreissende Chöre und schwungvolle Tänze bereichert wird.

Musikalische Leitung: Andris Nelsons
Inszenierung: Götz Friedrich (1996)
Bühne, Kostüme: Andreas Reinhardt

"Mit einer sehr gelungenen Inszenierung ist Götz Friedrich dem Werk sowohl in seinem lyrisch-romantischen Charakter als auch in seinen durchaus dramatischen Partien gerecht geworden. Er hat dem Werk, unterstützt durch das einfache, aber stilvolle Bühnenbild, geschaffen von Andreas Reinhardt, einen stets gültigen Ausdruck verliehen, der auch in der Gegenwart standhält, ohne die Herkunft aus der russischen Welt des 19. Jahrhunderts zu verleugnen." (Die Mahnung)

"Friedrichs ,Eugen Onegin' ist qualitätsvolles und zeitgemässes Theater, das dem Publikumsgeschmack Rechnung trägt. Und mehr noch: In ihrer Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Erlebens und Empfindens von Zeit - ein oft ignoriertes Spezifikum dieser Oper - trägt die Inszenierung bisweilen sogar genialische Züge." (Berliner Zeitung)

"Friedrichs Inszenierung hatte betonten Kammerspiel-Charakter, zielte auf psychologisch genau ausgearbeitete Charaktere. Fürs Bühnenbild (verantwortlich: Andreas Reinhardt) legte man sich auf Weiss und Grau als dominante Farben fest. Melancholie und Einsamkeit schwangen mit, nicht nur in der berühmten Duell-Szene zwischen dem Dichter Lenski und seinem Freund Onegin." (Neues Deutschland)

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Veranstaltung in: Berlin

   

The Gershwins´ Porgy & Bess

29.06.2010 bis 08.08.2010 Porgy and Bess:

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Veranstaltungen in: Berlin, Bremen, Köln, Leipzig, Mannheim

   

Die Zauberflöte

22.11.2010 bis 28.12.2010 Die Zauberflöte:

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Veranstaltungen in: Berlin - Charlottenburg, Bonn / Bad Godesberg, Bremen, Düsseldorf, Fürth, Hannover, Kiel, Lübeck, Magdeburg, Münster, Trier

   

Die Zauberflöte - Deutsche Oper Berlin

31.03.2010 bis 02.04.2010 Die Zauberflöte - Deutsche Oper BerlinDie Zauberflöte: Grosse Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Emanuel Schickaneder
In deutscher Sprache mit Übertiteln

Mozarts "Zauberflöte", die meistgespielte Oper im deutschen Sprachraum, das vielschichtige Meisterwerk in der ungewöhnlichen Mischung aus Wiener Volkstheater und Freimaurermysterium, Märchen und Mythen, gibt uns bis heute Rätsel auf: Haben Mozart und sein Textdichter Schikaneder mitten im Werk die Fronten gewechselt zwischen der Königin der Nacht und Sarastro? Ist nicht Misstrauen angezeigt gegenüber der allzu heilen Priesterwelt und ihrer Ideologie, die die Welt einteilt in Gut und Böse? Gibt es nicht sogar Spuren einer Distanz zwischen Text und Musik, wie von manchen Mozart-Spezialisten vermutet wird? Gleichwohl ist es gerade die Musik, die die Widersprüche der Handlung ins Welthafte erhebt. Sie denunziert ihre Figuren nicht, sondern verleiht ihren Konflikten eine existentielle Dimension. Ohne sie würde die Oper wie ein irrationales Märchen klingen.

Musikalische Leitung: Matthias Foremny / Evan Rogister
Inszenierung: Günter Krämer (1991)
Bühne, Kostüme: Andreas Reinhardt

"Die Zauberflöte war fast vollkommen, eine vergnügte Zauberposse, an der Mozart mit Sicherheit seinen Spass gehabt hätte: voll Energie und Komik." (BZ)

"Es geschieht eine Menge in Günter Krämers Inszenierung, und Andreas Reinhardt hat sie mit seinen Bildern [...] bunt und phantasiemächtig ausgestattet." (Berliner Morgenpost)

"Denn nicht ohne Grund erntet den ersten Szenen-Beifall Andreas Reinhardt für den wohl durchdachten, optisch reizvollen und intelligent differenzierten Rahmen, den er für diese Aufführung geschaffen hat, vom anmutigen Naturbild bis zu optischen Visionen des Welttheaters." (Berliner Sonntagsblatt)


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Oberst Chabert - Deutsche Oper Berlin

26.03.2010 bis 28.03.2010 Oberst Chabert:

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Carmen - Staatsoper unter Den Linden

22.03.2010 bis 15.05.2010 Carmen:

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Die Entführung aus Dem Serail - Komische Oper Berlin

12.05.2010 bis 12.06.2010 Die Entführung aus dem Serail:

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Die Hochzeit Des Figaro - Komische Oper Berlin

23.03.2010 bis 03.05.2010 Die Hochzeit Des Figaro:

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Hoffmanns Erzählungen - Komische Oper Berlin

20.05.2010 bis 03.07.2010 Hoffmanns Erzählungen - Komische Oper BerlinHoffmanns Erzählungen: Phantastische Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach
Libretto von Jules Paul Barbier

Drei unglückliche Liebesgeschichten. Sie erzählen von der mechanischen Puppe Olympia, der sterbenskranken Sängerin Antonia und der skrupellosen Kurtisane Giulietta - und eigentlich doch hauptsächlich von Stella: »drei Seelen in einer einzigen Seele«. Die von Hoffmann ehemals leidenschaftlich Geliebte ist Auslöser von Lust und Leid des Dichters. Von ihr und vom vermeintlichen Tröster Alkohol handelt die Oper mit grossem Sentiment, französischer Leichtigkeit und musikalischer Finesse.

Jacques Offenbach starb, bevor er das Werk abschliessen konnte, und erlebte die Uraufführung von »Hoffmanns Erzählungen« 1881 in der Pariser Opéra comique selbst nicht mehr. Die hinterlassene komplizierte Quellenlage macht jede Aufführung der Oper, die zu den erfolgreichsten des französischen Repertoires gehört, zu einem neuen Abenteuer.

Musikalische Leitung: Francois-Xavier Roth
Inszenierung: Thilo Reinhardt

"Hier geben sich Musik und Theater gegenseitig Kraft, hier wird szenische Intensität möglich durch ein Sängerensemble, bei dem sich jeder auf den anderen verlassen kann. Thilo Reinhardt glaubt an das Werk, vertraut der Partitur und will einfach nur die Geschichte erzählen." (Der Tagesspiegel)

"Der Clou der ebenso schön anzuschauenden wie konzeptionell starken Inszenierung ist ihr von Paul Zoller grosszügig gestalteter Einheitsraum, das holzverschalte Oval eines Festsaals, das die Zeitreise durch ein erzähltes Leben mit räumlichen Konstanten als Wiederholungen in Strukturen des Umbewussten vermittelt. (...) So erinnert das perfekte Zusammenspiel der Musik mit Maske, Licht, Personenführung und Bühnenbild hier an Zeiten, in denen die Komische Oper Berlin einstmals Theatergeschichte schrieb." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Reinhardts frische, unzimperliche, aber durchaus respektvolle Inszenierung fängt sie bravourös und einfallsfroh ein." (Berliner Morgenpost)

"Reinhardt muss man loben für seine energische, aber elegante und nie aufdringliche Art dieser Aufklärung (...) das romantische Gefühl selbst mit seinen Teufeln und idealen Frauen hat offenbar keine historische Zeit. Diese altmodisch klingende Unterhaltungsmusik bringt seine Trivialität so präzise zu Gehör, dass sie gute Chancen hat, wieder zum Trend zu werden." (taz)


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Eugen Onegin - Staatsoper unter Den Linden Berlin

26.03.2010 bis 02.04.2010 Eugen Onegin: Oper von Peter I. Tschaikowsky
In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Nachdem Tschaikowsky zuvor praktisch nur Misserfolge erzielt hatte, hegte er für seine fünfte Oper besondere Pläne, die aus seiner Sicht nachhaltig innovativ auf das damalig gegenwärtige Musiktheaterschaffen wirken sollten. Er dachte an etwas völlig Neues: Eine Oper ohne äussere Dramatik, ohne Effekte, ohne Gift, Mord, Intrige, ohne schwülstige Liebesschwüre und auch ohne reisserische Koloraturen. In einem Brief vom 18. Mai 1877 an seinen Bruder Modest äusserte er sich darüber detailliert, versehen mit einem Seitenhieb auf Verdi: "Wie froh ich bin, all die äthiopischen Prinzessinnen und Pharaonen mit ihrem unnatürlichen Gehabe loszuwerden". Und in einem Brief an seine lebenslange Vertraute Nadeshda von Meck wies er bereits gezielter auf das Markante der musikalischen Dramaturgie seines neuen Werkes hin, indem er schrieb: "Der Inhalt ist so unraffiniert, bietet gar keine Bühneneffekte, und auch die Musik ist jeglichen Glanzes, jeglicher verblüffender Knalleffekte bar ... Diejenigen also, welche in der Oper auf die Handlung das Hauptgewicht legen, werden unbefriedigt bleiben."

Was dem Komponisten im Eigentlichen also vorschwebte, war eine Opernhandlung, die weniger den äusseren dramatischen Konflikt und stattdessen eine epische Aneinanderreihung einzelner Bilder darstellt. Für diese Idee griff Tschaikowsky auf Alexander Puschkins Roman in Versen (von Belinsky als "Enzyklopädie des russischen Lebens" bezeichnet) zurück und entnahm daraus charakteristische Teile, um diese zu Lyrischen Szenen aneinander zu fügen.

Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung / Bühnenbild / Lichtkonzeption: Achim Freyer (2008)

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Lucia Di Lammermoor - Deutsche Oper Berlin

24.03.2010 bis 27.03.2010 Lucia Di Lammermoor:

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La Périchole - Komische Oper Berlin

06.06.2010 bis 18.07.2010 La Périchole:

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Carmen - Deutsche Oper Berlin

03.04.2010 bis 03.07.2010 Carmen - Deutsche Oper BerlinCarmen: Opéra comique in vier Akten von Georges Bizet
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy, nach einer Novelle von Prosper Mérimée

Die Begegnung eines Soldaten mit einer Tabakarbeiterin. Er liebt besinnungslos, fordert und will ganz besitzen. Sie lebt den Augenblick, bedingungslos, in vollen Zügen. Nichts hält sie fest, das Auge hat schon den Stierkämpfer im Visier.

Bizet ist es gelungen, diesen auf der Novelle von Prosper Mérimée beruhenden Stoff mit den Mitteln einer Opéra comique zu erzählen, die musikalisch das gesamte Spektrum von Leichtigkeit, Alltäglichkeit, Albernheit und Härte, Verführung und Spiel, Grausamkeit und Schicksalhaftigkeit einsetzt. Unerhört scheint diese Tragödie, in der der Mensch es wagt, spielerisch, lässig und arrogant - sich seiner Unterlegenheit bewusst - gegen den Tod anzutreten.

Musikalische Leitung: Laurent Campellone / Yves Abel
Inszenierung: Peter Beauvais (1979)
Überarbeitung: Søren Schuhmacher
Bühnenbild und Kostüme: Pier Luigi Samaritani

"Eine Operninszenierung, die sich an die originalen Szenenanweisungen hält - dass man das noch erleben darf! ... So kann man Bizets Meisterstück mal wieder in ihrer ursprünglichen Konstellationen betrachten, die alte Geschichte vom Mann, der die Frau besitzt, und der Frau, die sexuell frei sein will.Und man kann sich so seine eigenen Gedanken machen, was es etwa mit den Kinderchören auf sich hat, die am Anfang das soldatische Gebaren nachahmen und in den Chorszenen im letzten Akt Stierkampf spielen - mit einem Mädchen als Stier: Da scheinen die festgefahrenen, von Carmen unter Einsatz ihres Lebens kritisierten Machtverhältnisse auch in der nächsten Generation gesichert, die Männer spielen Soldaten und die Frauen rennen erfolglos gegen dieses rote Tuch an: Das Mädchen, dass den Stier spielt, unterliegt am Ende. ... In dieser Inszenierung kann man vor allem der Musik und den Sängern zuhören. Yves Abel dirigiert das gut aufgelegte Orchester der Deutschen Oper mit Sinn für frische Farben und leichten Rhythmus." (Berliner Zeitung)

"Ganz Ohr zu sein lohnt sich, denn dem französischen Dirigenten Yves Abel gelingt hier ein Plädoyer für die Schönheiten der opéra comique. Was man von ,Carmen' kennt, sind die rassigen Nummern, der Torero-Kracher, die spanischen Tanzrhythmen. Doch Georges Bizet ist auch ein Meister des duftigen Divertissements, des feinen Parlando, des lichten Orchestersatzes. Abel macht das Schmuggler-Quintett zum Herzstück der Oper, als Symbiose der italienischen Buffo-Tradition mit dem französischen Esprit, ein Kabinettstückchen lässiger Eleganz, das der dramatischen Handlung erst ihre Fallhöhe gibt. Ebenso intensiv wie mit den Musikern hat Yves Abel auch mit den Sängern gearbeitet. Gesungen wird ein klares, textverständliches Französisch." (Tagesspiegel)

"Musikalisch darf dieser Abend in Erinnerung bleiben als ein Triumph der Empfindsamkeit. Yves Abel gelingt am Pult des Orchesters der Deutschen Oper Berlin Erstaunliches, seine interpretatorische Grundidee beeindruckt: Durch diese ,Carmen' strömt quasi-una-fantasia-Luft, alles darf leicht sein, fliessend, elastisch, variabel, wie ein leiser Windhauch." (Frankfurter Rundschau)

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Tosca - Deutsche Oper Berlin

25.03.2010 bis 01.06.2010 Tosca - Deutsche Oper BerlinTosca: Melodramma in 3 Akten von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama "La Tosca" von Victorien Sardou

Wie in allen Opern Puccinis zeigt auch "Tosca", wie sich menschliche Aufmerksamkeit und kulinarisches Vergnügen einander bedingen können, wenn die künstlerischen Intentionen des Komponisten zum Massstab der Interpretation werden. Der Aufschrei wie die Resignation sind die wesentlichen Bedingungen der humanen Aufmerksamkeit Puccinis: Das Mitleid, das er komponierte, begnügt sich nicht mit abstrakten Gesten, sondern zielt auf Unruhe, auf Veränderung. Aus den »kleinen Dingen«, die Puccini mit modernem Understatement als seinen Gegenstand bezeichnete, werden »grosse«, sofern wir das nur wollen. Der Zusammenhang zwischen Puccinis direkt und indirekt vom Geist Zolas, Hauptmanns und Gorkis beeinflusster Stoffwahl und seiner Kompositionsweise lässt darauf schliessen, dass man ihm mit der Bezeichnung als Verdi-Nachfolger mit dem Etikett des Verismo versieht. Bekanntlich war er ein grosser Wagner-Verehrer, aber alles andere als ein Epigone. Vielmehr schuf er eine sehr persönliche Verbindung aus einigen Errungenschaften beider. Alle gewonnenen Verfeinerungen der Harmonie und alle Differenzierungen der Instrumentation verarbeitend, erlöste er dennoch die Stimme aus der orchestralen Verflechtung und gab ihr zugleich ein weitaus gebrocheneres, klangsensibleres Accompagnato im Orchester als der radikale Lakoniker Verdi. Dafür steht auch die ästhetische Thematik der TOSCA. Der musikalische Gestus ist ebenso brutal wie zärtlich, intelligent wie sentimental, präzise wie träumerisch. Puccini möchte unbedingt Lebenswahrheit, Genauigkeit auch des musikalischen Details, soziale Aufmerksamkeit, den poetischen Klang des scheinbar Alltäglichen, das Heroische mit Kalkül, den Kontrast zwischen engagierter Leidenschaft und kühler Distanz.

Musikalische Leitung: Emmanuel Villaume / Pier Giorgio Morandi
Inszenierung: Boleslaw Barlog (1969)
Bühne, Kostüme: Filippo Sanjust

"Wohl 20 Minuten rief stürmischer Applaus Sänger, Dirigenten, Regisseur und auch Bühnenbildner immer wieder vor den Vorhang der Deutschen Oper Berlin. [...] Ein verdienter Erfolg für einen leidenschaftlich inspirierten, in sich aber auch wohl abgewogenen glanzvollen Abend voll Melancholie und Sinnlichkeit, zärtlicher Liebe, Eifersucht, Schwermut und nackter Brutalität." (nacht-depesche)

"Boleslaw Barlog inszenierte rigoros pralles, sinnenfreudiges, grosses, kulinarisches Musiktheater." (Der Tagesspiegel)

"Puccinis Oper gehört in der Deutschen Oper Berlin - nicht zuletzt wegen ihres musikalischen und dramaturgischen Reichtums sowie eines gelungenen Regiekonzepts - zu den meist gespielten Werken." (Opernglas)

"Der Polizeichef Scarpia, die Sängerin Floria Tosca und der Maler Cavaradossi beanspruchen Freiheit in jeder persönlichen Variante: als dynamisch-subjektiven Machtanspruch [Scarpia], als auf Veränderung zielendes rebellisches Ethos [Cavaradossi], als private, schlichte und zugleich grenzenlose Liebe [Tosca]. In einer Zeit epochaler Umwälzungen gewinnen solche Haltungen exemplarische Sinnfälligkeit. Je nachdem, wie wir uns und Puccini in dieser Zeit begreifen, bleibt TOSCA eine Schauerromanze oder gerät zum Menetekel des Themas >Freiheit<. Jedenfalls bezahlt jeder der konträren Partner diese Dreiecksgeschichte mit dem Tod. Ihr Sterben nimmt keine Erlösungsgloriole für sich in Anspruch, sondern ist bitter, entsetzlich, definitiv. Götz Friedrichs 1987 vorgenommene Neueinstudierung von Boleslaw Barlogs geradliniger und auf szenische Konkretheit bedachter Inszenierung aus dem Jahr 1969 nimmt die Intentionen Puccinis beim Wort - die gegenseitige Bedingtheit von menschlicher Aufmerksamkeit und kulinarischem Vergnügen wird von der Musik inspiriert zum Ausgangspunkt auch der szenischen Interpretation." (Dramaturgie Deutsche Oper Berlin)

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La Boheme - Deutsche Oper Berlin

23.06.2010 bis 02.07.2010 La Boheme:

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Don Pasquale - Komische Oper Berlin

05.04.2010 bis 15.07.2010 Don Pasquale:

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Veranstaltung in: Berlin

   

La Traviata - Komische Oper Berlin

02.04.2010 bis 29.05.2010 La Traviata - Komische Oper BerlinLa Traviata: Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
Deutsche Textfassung von Walter Felsenstein

Violetta will das Leben auskosten, denn ihre Zeit ist knapp. Im Rausch des Augenblicks sucht sie ihre tödliche Krankheit zu vergessen. Von allen begehrt steht sie im Mittelpunkt der vornehmen Pariser Demimonde, an wahre Gefühle aber kann sie nicht mehr glauben. Als ihr jedoch der junge Adlige Alfred glühend seine Liebe erklärt, ist Violetta berührt von seiner Utopie einer universalen Liebe und bricht radikal mit ihrer Vergangenheit: Gemeinsam mit Alfred flüchtet sie in eine scheinbare Idylle der Zweisamkeit, fernab der Grossstadt. Doch Alfreds Vater Germont fordert von Violetta die Beendigung dieser Mesalliance, so dass sie schliesslich in ihre alten Verhältnisse zurückkehrt. Nach einem öffentlichen Eklat bleibt Violetta allein. Ihr Zustand ist aussichtslos. Im Gegensatz zur literarischen Vorlage, der Dramatisierung des erfolgreichen Romans La dame aux camélias von Alexandre Dumas d. J., erzählt Verdi seine Oper aus Violettas Sicht: So wird aus dem teilweise sarkastischen Sittengemälde bei Dumas in "La Traviata" ein musikalisches Seelengemälde. Der Komponist erhebt eine gesellschaftliche Aussenseiterfigur zur tragischen Gestalt auf der Opernbühne. In dem äusserst dicht gebauten Kammerspiel, uraufgeführt 1853, verliert seine Musik selbst im höchsten Schmerz nie ihre kraftvolle Schönheit, ihren Belcanto und jene transzendierende Kraft, die hoffnungsvoll auf ein besseres, menschenwürdigeres Leben gerichtet ist.

Musikalische Leitung: Carl St. Clair / Maurizio Barbacini
Inszenierung: Hans Neuenfels
Bühnenbild: Christof Hetzer

"Es bleibt ein Kern, eine Nacktheit, die diesen Abend in seiner Konsequenz fast unheimlich macht. Verdis »Traviata«, so zeigt Neuenfels, malt kein gesellschaftliches Sittenbild, verfügt über keinen aberwitzig verwickelten, historistischen Plot und hält es überhaupt wenig mit der Konvention. In der ,Traviata' nimmt das Utopische Gestalt an: Oper ohne allen Opernplunder. Ganz pur, ganz innen, ganz Nur-Mensch. (...) Virtuoser geht Regie nicht." (Der Tagesspiegel)

"Im Dirigenten Carl St. Clair, der damit seine erste Opernpremiere als neuer Generalmusikdirektor des Hauses leitete, hat Neuenfels einen echten Partner gefunden. Grafisch klar ist der Orchesterklang, die Tempi sind zügig, die Rhythmen straff und trocken." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Die Inszenierung von Hans Neuenfels legt in ihrer klaren und sparsamen Konzentration ebenso das Wesentliche des Werks frei wie St. Clairs Dirigieren; sie atmet jene grafische Genauigkeit, von der Neuenfels im Programmheft spricht." (Berliner Zeitung)

"Der Vorhang fällt über eine bemerkenswert mutige Frau, die ja ein reales Vorbild in der damaligen Pariser Gesellschaft hatte. Mehr noch aber gibt die Lehrstunde über Verdi zu denken, die besser als manch vordergründig glanzvollere Aufführung in Erinnerung ruft, warum er einer der grössten Musiker aller Zeiten war." (taz)

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Veranstaltung in: Berlin

   

Manon Lescaut - Deutsche Oper Berlin

21.03.2010 Manon Lescaut:

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Veranstaltung in: Berlin

   

Hänsel & Gretel - Tourneeproduktion

06.12.2010 bis 14.12.2010 Hänsel und Gretel:

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Veranstaltungen in: Berlin - Charlottenburg, Bielefeld, Hannover, Zeitz, Zürich

   

Ein Strauß Bunter Melodien - Operette

25.09.2010 Operettenmelodien:

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Veranstaltung in: Berlin-Mitte

   

Cosi Fan Tutte - Russisches Haus Berlin

30.04.2010 Cosi Fan Tutte:

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Veranstaltung in: Berlin-Mitte

   

Robin Hood - Komische Oper Berlin

21.03.2010 bis 20.06.2010 Robin Hood - Kinderoper:

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Veranstaltung in: Berlin

   

Tristan und Isolde - Staatsoper unter Den Linden Berlin

05.04.2010 Tristan und Isolde: Oper in drei Aufzügen von Richard Wagner

Unter dem Kommando von Tristan, dem Neffen des englischen Königs Marke, fährt ein Schiff von Irland nach Kornwall. Auf dem Schiff ist die irische Königstochter Isolde, die mit König Marke vermählt werden soll. Isolde ist gekränkt über die bisherige Ignoranz Tristans während der Überfahrt und erzählt ihrer Vertrauten Brangäne die Vorgeschichte: Tristan erschlug Isoldes Verlobten Morold im Kampf, befreite so Kornwall aus der Tributpflicht gegenüber Irland, und schickte Isolde als Zeichen des Sieges Morolds abgeschlagenen Kopf. Tristan selbst war jedoch von Morold mit einem vergifteten Schwert verwundet worden und fuhr deshalb unter dem Namen Tantris nach Irland, um sich von Isolde mit Gegengiften heilen zu lassen. Sie erkannte ihn an einer Scharte in seinem Schwert: der fehlende Splitter steckte im Kopf ihres Verlobten Morold. Als sie ihn darauf töten wollte, trafen sich Tristans und Isoldes Blick. Isolde verschonte ihn und pflegte ihn gesund. Nach der Rückkehr an König Markes Hof fuhr Tristan erneut nach Irland, diesmal um Isolde als Braut für den König zu werben und beide Länder endgültig zu befrieden. Die so gedemütigte Isolde beschliesst, sich und Tristan mit einem Todestrank zu töten...

Musikalische Leitung: Daniel Barenboim
Inszenierung: Harry Kupfer (2000)
Bühnenbild: Hans Schavernoch


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Veranstaltung in: Berlin

   

Juan Diego Florez

04.04.2010 bis 28.11.2010 Juan Diego Florez:

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Konzerte in: Berlin, Frankfurt / Main, Köln

   

Eugen Onegin - Staatsoper unter Den Linden

05.06.2010 Eugen Onegin:

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