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Opern & Operetten Cottbus

Opern & Operetten in Cottbus. Einen Überblick in Kurzform finden Sie hier: Opern & Operetten Übersicht
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Die Grosse Galanacht der Operette

03.01.2009 bis 29.03.2009 Galanacht der Operette:

Details zu: Die Grosse Galanacht der Operette in Cottbus
 
Veranstaltungen in: Aschaffenburg, Bernburg, Bingen, Chemnitz, Cottbus, Frankfurt / Oder, Gera, Idar - Oberstein, Langenselbold, Magdeburg, Neubrandenburg, Neustadt an der Weinstrasse, Obertshausen, Oberursel, Rostock, Suhl, Wiesloch, Zwickau

   

Lausitzer Opernsommer

25.07.2009 bis 02.08.2009 Lausitzer Opernsommer: Cottbus feiert alljährlich den Lausitzer Opernsommer. Seit über zehn Jahren fördert diese Veranstaltung Schätze der Opernliteratur zu Tage und ist somit musikalisch wie gesellschaftlich ein Ereignis für die Region. Rund 1.500 Gäste besuchen die Aufführungen im Pückler Park Branitz alljährlich.

Details zu: Lausitzer Opernsommer in Cottbus
 
Veranstaltung in: Cottbus

   

Salome - Staatstheater Cottbus

28.12.2008 bis 20.01.2009 Salome - Staatstheater CottbusSalome: Musikdrama in einem Aufzug von Richard Strauss
Text vom Komponisten nach dem Drama "Salomé" von Oscar Wilde

Die Handlung der Oper basiert auf biblischer Überlieferung: Die jugendliche Salome tanzt vor ihrem Stiefvater, König Herodes, und verlangt auf Geheiss ihrer Mutter Herodias zur Belohnung den Kopf Jochanaans. Dieser Prophet (Johannes der Täufer) hatte nicht nur das Kommen Jesu angekündigt und ihn getauft, sondern auch öffentlich das seiner Meinung nach unmoralische Verhältnis zwischen Herodes und Herodias angeprangert. Deshalb hielt Herodes ihn in einer Zisterne gefangen.

Diesen Stoff gestaltete Oscar Wilde in einem Drama, das Richard Strauss als Textvorlage seiner Oper bearbeitete. Dabei richtete er sein Hauptaugenmerk auf das Aufeinanderprallen völlig unterschiedlicher Wertvorstellungen und Lebenswelten und auf die Auseinandersetzungen, die daraus folgen. Salome entdeckt ihre Sinnlichkeit und die Macht, die sie dadurch über Männer hat. Diese reagieren sehr unterschiedlich: Ein junger Mann bringt sich aus Liebeskummer um, Herodes ist erotisch erregt. Nur Jochanaan erliegt ihrem Einfluss offenbar nicht. Je näher sie ihm zu kommen sucht, desto abweisender und vorwurfsvoller wird er. Er lässt nur seine asketische Lebensweise gelten und verlangt von allen, es ihm gleich zu tun und sich ausschliesslich auf das Reich Gottes vorzubereiten. Salome stösst an eine Grenze und verlangt den Kopf des Täufers, hin- und hergerissen zwischen Lust und Wut. Sie hat auf ihrem Weg der Selbstfindung jedes Mass verloren, worauf alle anderen mit Abscheu reagieren. Sie verarbeiten die Erfahrung jedoch nicht im Hinblick auf ihr eigenes Verhalten, sondern massakrieren Salome auf Herodes` Befehl.

Musikalische Leitung: GMD Evan Christ
Regie: Martin Schüler

"Regisseur Martin Schüler zeichnet bis in die feinsten Kapillaren der musikalischen Gestensprache nach, wie die Menschen in dieser kammerspielartig verkleinerten ,Salome´ zueinander stehen. [...] Eine Viertelstunde wird applaudiert, im Stehen. Die Bürger von Cottbus lieben ihre Oper und ihr Kleinod von Opernhaus, das im Oktober seinen hundertsten Geburtstag feiern wird". (FAS)

"Regisseur Martin Schüler hat seine Inszenierung ganz auf die Hauptgestalt konzentriert. Man könnte auch sagen, er hat sie ganz auf seine faszinierende Sänger-Darstellerin Gesine Forberger ausgerichtet. [...] Damit ist Martin Schüler bei seinem Hauptthema angekommen: Mittels der Figur der kapriziösen spätantiken Prinzessin weckt er verborgene Ahnungen über den Seelenhaushalt schulischer Amokläufer, kindsmörderischer Eltern, gewaltversessener Jugendlicher. (...) Auf die mondkalte Grundstimmung der Inszenierung hat sich Reinhard Petersen mit seiner letzten Operneinstudierung am Pult des Philharmonischen Orchesters am besten eingestellt. Wie Steinquader stellt er die Verkündigungschoräle Jochanaans hin, wie polierter Marmor schimmern und schillern die Klangflächen unter Salomes Schlussgesängen, wie eine aufgezogene Mechanik rattern die religiösen Debatten der fünf Juden dahin. [...] Zu allem Sichtbaren stimmt sein Spiel sehr genau. [...] Das Ereignis der Produktion ist Gesine Forberger. Wie sich diese Sängerin von der Nedda zur Marguerite, zur Mimi und nun zu einer unanfechtbaren Salome entwickelt hat, gehört zu den immer rarer werdenden Wundern, die nur ein echtes Ensemble hervorbringen kann. [...] Die Choreografie von AnnaLisa Canton war übrigens sehenswert in ihrer Metamorphose von der odaliskenhaft routinierten Anmache zum begehrlichen Megärentanz über Jochanaans Gruft. " (Lausitzer Rundschau)


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Veranstaltung in: Cottbus

   

Die Walküre - Staatstheater Cottbus

26.12.2008 Die Walküre: Erster Tag aus der Tetralogie "Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner

Noch immer giert Göttervater Wotan nach dem Ring, der unumschränkte Macht verspricht. Doch auch der Nibelung Alberich, der einst die Liebe verfluchend aus dem geraubten Rheingold den Ring schmiedete, trachtet nach seinem Besitz. Da Wotan selbst, durch Verträge gebunden, den Ring nicht erobern kann, zeugt er die Zwillinge Siegmund und Sieglinde. Mit dem Wotanschwert Nothung soll Siegmund als freier, dem göttlichen Gesetz nicht unterworfener Held dem Drachen Fafner den Ring entreissen. Wotans Frau Fricka jedoch vereitelt den Plan: Als Hüterin der Ehe könne sie weder Wotans aussereheliche Zeugung der Zwillinge noch deren Ehebruch und Inzest tolerieren. Ausserdem sei der durch den Göttervater gelenkte Siegmund kein freier Held. An sein eigenes Gesetz gebunden, befiehlt Wotan der Walküre Brünnhilde, Siegmund im Kampf zu töten. Diese jedoch verweigert den Gehorsam. Zur Strafe versenkt Wotan Brünnhilde auf einem von Feuer umgebenen Felsen in tiefen Schlaf. Nur ein freier Held könne sie daraus erwecken. Zynisch hatte Loge am Ende des "Rheingold" konstatiert: "Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen." Auch "Die Walküre" beleuchtet den vergeblichen Versuch Wotans, seinen Traum von göttlicher Weltmacht zu realisieren.

Dieses Drama - Gesellschaftsentwurf und Fantasy-Geschichte in einem - ist nach mehr als 50 Jahren wieder im Staatstheater zu erleben.

Musikalische Leitung: GMD Evan Christ
Regie: Martin Schüler

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Der Bettelstudent - Staatstheater Cottbus

01.01.2009 Der Bettelstudent - Staatstheater CottbusDer Bettelstudent: Operette in drei Akten von Carl Millöcker
Text von Friedrich Zell und Richard Genèe

Wie peinlich für Oberst Ollendorf, den sächsischen Gouverneur im besetzten Krakau: Eine verarmte Adlige hatte es tatsächlich gewagt, ihn in aller Öffentlichkeit mit einem Fächerschlag zu brüskieren! Und dabei wollte er die stolze Komtesse Laura Nowalska "doch nur auf die Schulter" küssen. Rache schwörend entlässt er zwei junge polnische Studenten aus dem Gefängnis der Stadt - den wegen Landstreicherei einsitzenden Bettelstudenten Symon und dessen Freund, den politischen Rebellen Jan. Er staffiert Symon als steinreichen Fürsten mit eigenem Sekretär aus und präsentiert ihn den Nowalskas als interessierten Bräutigam. Doch während sich Ollendorfs Intrige Erfolg versprechend entfaltet, treiben unvorhersehbare Kräfte ihr Eigenspiel: Zwischen der adligen Laura und dem verkleideten Bettelstudenten funkt es. Je mehr ehrliche Gefühle im Spiel sind, desto eher ist die Komtesse bereit, ihr standesdünkelhaftes "Gefängnis" zu verlassen. Im gleichen Masse überwindet Symon seine spielerische Leichtsinnigkeit und übernimmt Verantwortung. Im Ringen umeinander finden sich am Ende zwei junge Paare, für die weder Titel noch Etikette, sondern nur die Liebe zählt.

"Der Bettelstudent", der Liebesgeschichte und Staatsaktion miteinander verwebt, ist ein Erfolgsstück voller musikalischer Situationskomik, beschwingt von echten Operetten-Ohrwürmern.

Musikalische Leitung: Christian Möbius
Regie: Hauke Tesch

"Opernspielleiter Hauke Tesch [...] hat eine höchst unbefangene, schnörkellose Fassung von Carl Millöckers Erfolgsoperette ,Der Bettelstudent' erarbeitet. Mehr als nur hilfreich für das Gelingen dieses anderswo schon grandios gescheiterten Unterfangens ist das von einer operettentypischen Zuckerwattedekorierung befreite Bühnenbild von Gundula Martin und die nicht als Verkleidung missverstandene Kostümgestaltung von Susanne Suhr. Andererseits gleitet diese Inszenierung aber auch nicht ins Fahrwasser einer krampfhaften Modernisierung ab. [...] So gelang dann vereint das nicht gering zu schätzende Kunststück, Traditionalisten und Anhänger einer zeitgemässen Operetteninszenierung gleichermassen zufrieden lächeln zu lassen." (Märkische Allgemeine)

"So soll Operette gemacht sein: solide, gekonnt, hinschwebend in Leichtigkeit. Schön!" (Der Märkische Bote)


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Veranstaltung in: Cottbus

   

Die Fledermaus - Stadthalle Cottbus

25.12.2008 Die Fledermaus - Stadthalle CottbusDie Fledermaus: Die unangefochtene Königin der Operette von Johann Strauss. Es spielt das Orchester des Staatlichen Musiktheaters Sofia mit Matthias Degen, Wolfram B. Meyer, Peter Josch und anderen.


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Veranstaltung in: Cottbus

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