Literatur & Lesung Dortmund
Anzeige: 1 bis 6 von 6
Ben Becker Liest die Bibel
Ben Becker: Ben Becker hat seinen langjährigen Wunsch die Bibel zu lesen, in die Tat umgesetzt. Gemeinsam mit seiner "Zero Tolerance Band" und dem Deutschen Filmorchester Babelsberg entstand eine atemberaubende zweistündige konzertante Performance bestehend aus Bibeltexten des alten und neuen Testamentes getragen durch eigens neu komponierte und neu bearbeitete klassische Musik - z. B. von von Gustav Mahler und Pop-Klassikern von z.B. Johnny Cash, Elvis Presley und Dolly Parton.
Ben Becker schöpft in "Die Bibel - eine gesprochene Symphonie" seine verbale Darstellungskraft voll aus und zieht mit der markanten Schwere seiner Stimme sein Publikum buchstäblich in den Bann des meist gelesenen Buches aller Zeiten. Nach dem Besuch einer Probe schrieb "Die Welt": "...(Ben Becker) liest ... geschickt gekürzte Passagen aus der Schöpfungsgeschichte und anderen "Greatest Hits" des Alten Testaments. Adam und Eva, Noah, Kain und Abel, Moses und Hiob haben ihre Auftritte, und vor allem die Story des in seiner Angst und Rachsucht so zutiefst menschlichen Jona wird ganz wunderbar anschaulich...". Gemeinsam mit dem Erfolgsproduzenten Dieter Falk wird eine aufwendig eingespielte Doppel-CD produziert.
Für die Hamburger Veranstaltung können Sie auch Reisearrangements erwerben.
Details zu: Ben Becker Liest die Bibel in Dortmund
Aufführungen in: Dortmund, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln, Leipzig, München, Stuttgart
Frank Goosen
Frank Goosen: Literarisches KabarettFrank Goosen, 1966 irgendwo im Ruhrpott geboren, erlebte seine erste Sozialisationsphase in den siebziger Jahren unter dem Einfluss von Ilja Richter und dem VfL Bochum. In der Schule erbrachte er katastrophale Leistungen in Mathematik und allen naturwissenschaftlichen Fächern, war aber trotz Übergewichts gut in Sport. In der Untertertia verfasste er seine ersten Arbeiten als Autor, um Claudia zu beeindrucken, was ihm auch für drei Monate gelang. Diesem Umstand hat er (neben Mathe, Latein und Französisch) auch die Verlängerung seines Vertrages in der Untertertia zu verdanken. Eigentlich wollte Frank Goosen zu diesem Zeitpunkt aber noch Rockstar werden und schrieb etwa 300 Songs, wobei er sich von mangelndem Rhythmusgefühl nicht beirren liess. 1984-86 war er Schülersprecher, ein Amt, das er nicht aus politischen Gründen, sondern aus reiner Geltungssucht, bekleidete. Ausserdem tat sich Goosen in der Theater AG hervor. So leerte er im "Kaukasischen Kreidekreis" zusammen mit Jogo Petermeier auf der Bühne zum Schrecken des Deutschlehrers in fünf Minuten eine ganze Flasche Rotwein.
Den Schrecken der Schulzeit entronnen, studierte Frank Goosen von 1986-92 Geschichte, Germanistik und Politik an der Ruhr-Universität Bochum. Trotz Sodbrennens nach dem Mensaessen und einer schlimmen Abhängigkeit von schlechtem, schwarzen Cafeterien-Kaffee konnte er seine in der Schule gezeigte komplette Leistungsunwilligkeit überwinden und den Magister mit der Note "Sehr gut" abschliessen, worauf er bis heute stolz ist.
1992 hatte er seine ersten literarisch-kabarettistischen Auftritte mit dem Duo "Tresenlesen" in Bochum und rätselhafterweise in Hattingen. Das Duo professionalisierte sich zunehmend und trat zwei Jahre später bereits in Funk und Fernsehen auf. 1998 folgte die Premiere von Goosens erstem Soloprogramm mit dem bemüht kunstvollen Titel:"Always kill your darlings oder: Alles nur Spass". "Tresenlesen" hatte im Sommer 2000 seinen letzten Aufritt vor 2600 Zuschauern in der Freilichtbühne Wattenscheid. Seit geraumer Zeit wandelt der Kabarettist künstlerisch auf Solopfaden und erfreut sein Publikum mit Einsichten zum Thema - Ruhrgebiet. Dort, wo man rotzfrech ist und gleichzeitig sentimental, wo Fussball mehr ist als ein Sport und die Luft schon längst wieder sauber ist, obwohl es auswärts niemand glauben will. Goosen erzählt Geschichten zwischen "dammals", "getz" und "übbamorgen", Geschichten von Kohle und Tauben, rollenden Bällen und ruhenden Wassern, vom Zauber der Bude und ungesunden Getränken.
Details zu: Frank Goosen in Dortmund
Lesungen in: Berlin, Bochum, Dortmund, Essen, Marl, Oberhausen, Witten-Zentrum
Max Goldt
Max Goldt: Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er "Wenn man einen weissen Anzug anhat", "Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens" und "QQ". Goldt, der seit 1989 Kolumnen für Titanic schreibt, ist ausserdem Musiker und verfasst Hörspiele und Comics. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire.
"In seinem neuen Band ,QQ' zeigt Goldt wieder mal, was er alles kann, und er kann eine Menge. Es gibt nur wenige Schriftsteller, die einen so wachen Blick auf die deutsche Gegenwart werfen wie er. Die amorphe Musiksosse, mit der unsere Sendeanstalten ihre Fernsehspiele beträufeln; die wunderliche Gewohnheit vieler Frauen, Mini-Teddybären an ihre Rucksäcke zu heften; die verblüffende Selbstverständlichkeit, mit der allerorten der ,gehobene Vermutungsunsinn' angeblicher Trend- oder Zukunftsforscher lautstark in die Welt geblasen wird - all das und noch viel mehr macht er zur Zielscheibe eines derart einsichtsvollen wie bitterbösen Spottes, dass man sich fragt, weshalb derlei Unsitten danach noch fortexistieren können." (Die Welt)
"Max Goldts Lesungen sind anders. Säle mit mehreren hundert Plätzen sind Wochen im voraus ausverkauft, geboten wird ein abendfüllendes Programm mit Pause und Zugaben, das meist jugendliche Publikum geht von Anfang an begeistert mit und lacht sogar wesentlich öfter, als der Text es nahelegen würde." (Neue Zürcher Zeitung)
Details zu: Max Goldt in Dortmund
Lesungen in: Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Mainz, Soest
Oliver Uschmann
Details zu: Oliver Uschmann in Dortmund
Lesungen in: Dortmund, Karlsruhe, Münster
Frank Schulz
Details zu: Frank Schulz in Dortmund
Lesung in: Dortmund
Ben Redelings
Details zu: Ben Redelings in Dortmund
Lesung in: Dortmund