Schauspiel & Theater Dortmund
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Ben Becker Liest die Bibel
Ben Becker: Ben Becker hat seinen langjährigen Wunsch die Bibel zu lesen, in die Tat umgesetzt. Gemeinsam mit seiner "Zero Tolerance Band" und dem Deutschen Filmorchester Babelsberg entstand eine atemberaubende zweistündige konzertante Performance bestehend aus Bibeltexten des alten und neuen Testamentes getragen durch eigens neu komponierte und neu bearbeitete klassische Musik - z. B. von von Gustav Mahler und Pop-Klassikern von z.B. Johnny Cash, Elvis Presley und Dolly Parton.
Ben Becker schöpft in "Die Bibel - eine gesprochene Symphonie" seine verbale Darstellungskraft voll aus und zieht mit der markanten Schwere seiner Stimme sein Publikum buchstäblich in den Bann des meist gelesenen Buches aller Zeiten. Nach dem Besuch einer Probe schrieb "Die Welt": "...(Ben Becker) liest ... geschickt gekürzte Passagen aus der Schöpfungsgeschichte und anderen "Greatest Hits" des Alten Testaments. Adam und Eva, Noah, Kain und Abel, Moses und Hiob haben ihre Auftritte, und vor allem die Story des in seiner Angst und Rachsucht so zutiefst menschlichen Jona wird ganz wunderbar anschaulich...". Gemeinsam mit dem Erfolgsproduzenten Dieter Falk wird eine aufwendig eingespielte Doppel-CD produziert.
Für die Hamburger Veranstaltung können Sie auch Reisearrangements erwerben.
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Aufführungen in: Dortmund, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln, Leipzig, München, Stuttgart
Maestro - Watt'n Hallas
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Aufführung in: Dortmund
Romeo und Julia - Theater Dortmund
Musik von Sergej Prokofjew
Als Sergej Prokofjew 1934 nach längerem Auslandsaufenthalt in die Sowjetunion zurückkehrt, findet er seine Heimat politisch und kulturell verändert vor. Die staatlich reglementierte Kunstszene hat sich gegen die Moderne gewandt. Um in seinem Vaterland überleben zu können, muss er sich der sozialistischen Kulturdoktrin anpassen. Es verwundert angesichts dieses Spannungsfeldes zwischen Politik und Individualität nicht, dass die Stoffwahl für sein abendfüllendes Ballett auf "Romeo und Julia" von William Shakespeare fällt: Menschen geraten ins Räderwerk eines Zwistes, in dem "Bruderhand rot wird von Brudermord".
Für Dortmunds Ballettdirektor Xin Peng Wang wird Prokofjews Ballett zum Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen und Bedingungen der Liebe innerhalb festgefahrener und verhärteter Lebenssituationen. Träume und Visionen setzen sich als Hoffnungsträger gegen verkrustete Strukturen und unhinterfragte Traditionen.
Musikalische Leitung: Ralf Lange
Choreographie: Xin Peng Wang
Bühnenbild und Kostüme: Jérôme Kaplan
"Diese Premiere war die Krönung. Denn Xin Peng Wangs sublime Deutung von Sergej Prokofjews,,Romeo und Julia' schlägt in der Dortmunder Ballettgeschichte ein neues Kapitel auf. Denn hier vereinen sich intellektueller Anspruch mit einer Sinnlichkeit des Ausdrucks. Es war ein kluge Idee, sich vom Handlungsballett konventioneller Art zu trennen. Xin Peng Wang, der mit dem klugen Dramaturgen Christian Baier das Szenario entwarf, reduziert Shakespeares Liebes- und Leidensgeschichte gewissermassen auf Kernmotive." (WAZ)
"Bestes, ausdruckstarkes Tanz-Theater ist das, was Wang da auf die Bühne gebracht hat und das Premierenpublikum im Opernhaus mit minutenlangen Ovationen frenetisch gefeiert hat. Ein vortreffliches Beispiel, wie man dieses grosse Handlungsballett auch ohne Renaissance-Kulisse und Kostüme auf den Kern reduziert, spannend erzählen kann." (RN)
"Dortmunds Ballett bietet einen glanzvollen Ballettabend, der den beiden anderen neoklassischen NRW-Compagnien in Essen und Düsseldorf/Duisburg durchaus das Wasser reichen kann". (tanznet.de)
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Aufführung in: Dortmund
Die Banalität der Liebe - Theater Dortmund
Sie ist 18 Jahre und vier Monate alt, er 35, verheiratet und ihr Professor. Sie ist Jüdin, er wird vorübergehend der NSDAP beitreten - und sich dafür später nie entschuldigen. Hannah Arendt und Martin Heidegger. Zwei der grössten Denker des 20. Jahrhunderts, zwei der interessantesten Persönlichkeiten. Zwei Menschen, die alles trennte - und die dennoch verbunden waren. Durch eine, in jeder Hinsicht, verbotene Liebe. Hannah: "Wie in Ihren Vorlesungen das Denken zum Leben erwacht." Heidegger: "Ich lade Sie ein, mit mir aus der Menge zu fliehen." 50 Jahre später interviewt ein junger Israeli die gealterte Hannah Arendt: Wie kann sie, die Jüdin, noch immer Heidegger verteidigen? Wie kann sie über "das Symbol des Deutschtums" sagen: "Dieser Mann ist grösser als seine Taten"? Die kämpferische Politologin Hannah Arendt gerät ins Zwielicht.
Savyon Liebrecht wurde 1948 als Tochter polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in München geboren. Aufgewachsen ist sie in Israel - wo sie für ihre Erzählungen, Theaterstücke und Romane mit den wichtigsten Literaturpreisen ausgezeichnet wurde. In Die Banalität der Liebe verschachtelt sie Vergangenheit und Gegenwart geschickt zu einem Drama um die jüdisch-deutsche Verbundenheit, asymmetrische Beziehungen und die Liebe zum Intellekt. Dabei verliert sie nie die Menschen, ihre Leidenschaften und ihr Leid aus den Augen.
Regie: Günther Beelitz
Koproduktion mit dem Wolfgang Borchert Theater in Münster
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Aufführung in: Dortmund
Mord mit der Geige - Theater Dortmund
Moderation: Winfried Fechner
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Aufführung in: Dortmund
Der Junge, der Unsichtbar Wurde - Theater Dortmund
Für Menschen ab 13 Jahren
Peter ist eigentlich sehr gut sichtbar - und doch bemerkt ihn niemand. Seine Eltern reden über ihn, als wäre er nicht da. Rufen bei Schulfreunden an, um heraus zu finden, wo er ist. Sie geben sogar eine Vermisstenanzeige bei der Polizei auf. Peter steht die ganze Zeit daneben und sagt: "Ich bin doch hier." Beim Fussball wird er nie angespielt, die Mädchen ignorieren ihn und die Lehrer sagen nur "du da" zu ihm. Mit den Mitteln der Groteske zeigt das Stück, wie in Peter jene Gefühle wachsen, die ihn zu einem radikalen Schritt veranlassen - er verübt während des alljährlichen Schulfestes ein School Shooting.
Regie: Johanna Weissert
Ausstattung und Video: Eva Sobieszek
Es spielen: Rainer Kleinespel, Roman Konieczny und Bianka Lammert
"Zu einem packenden Stück und einer klugen und mitreissenden Inszenierung kommt grossartige schauspielerische Leistung, und zwar von allen drei Mimen." (WR)
Die Produktion wurde beim 24. Kinder- und Jugendtheatertreffen 2008 in Duisburg als Beste Inszenierung ausgezeichnet. In der Laudatio heisst es: "Der Autor Michael Ramlose erzählt seine Geschichte konsequent aus der Sicht des Jugendlichen Peter. Dieses Angebot hat das Inszenierungsteam angenommen und kongenial umgesetzt. Regisseurin Johanna Weissert, Ausstatterin und Videokünstlerin Eva Sobieszek und Peter Kirschke, der die musikalische Einrichtung vornahm, sowie die Schauspieler Rainer Kleinespel, Roman Konieczny und Bianka Lammert machen uns Peters Sicht auf die Welt verständlich, indem sie eine Formen- und Bildersprache gefunden haben, die jugendliches Erleben nicht nur abbildet, sondern darüber hinaus für den Zuschauer sinnlich und geradezu körperlich erfahrbar macht. Beispielhaft hier der Einsatz der Videos, die niemals bebildern, sondern innere Vorgänge sichtbar machen. (...) Die Sicht auf die Erwachsenen in diesem Stück ist konsequent parteiisch. Wir sehen nur, wie Peter sie sieht: grotesk und überzeichnet. So auch die Spielweise. - Und manchmal auch rasend komisch. Die Zwangsläufigkeit der Katastrophe scheint vorprogrammiert, doch anders als in der Stückvorlage entscheidet sich das Dortmunder Team für eine weitere Option. Doch dazu muss man bemerken, wenn einem etwas gereicht wird. Eine Hand oder auch nur ein Kopfhörer. Die Inszenierung des Kinder- und Jugendtheaters Dortmund nimmt den Protagonisten jede Sekunde ernst und macht ihn dadurch für uns alle deutlich sichtbar."
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Aufführung in: Dortmund
Krieg und Frieden - Theater Dortmund
Szenario und Text von Christian Baier
Musik von Dimitri Schostakowitsch
Xin Peng Wang erzählt vom Spannungsfeld zwischenmenschlicher Begegnung und übersetzt emotionale Regungen in eindringliche Bildwelten. Gefühlsebenen sind Minenfelder, das nackte Leben ein Strassenkampf, Liebe bleibt ein Winterfeldzug. Der Körper des anderen entpuppt sich als Feindesland. Wer spricht von Siegen?
Dimitri Schostakowitsch war von der sowjetischen Kulturdoktrin dazu verurteilt, den "Grossen vaterländischen Krieg" gegen Nazi-Deutschland zu verherrlichen. Hinter der propagandistischen Fassade des Heldentums legt er ein beklemmendes Zeugnis ab über das tiefe menschliche Entsetzen, dem keine Waffenstillstände und keine Friedensverträge ein Ende setzen. In den Wirren der ersten Kriegsstunden würde niemand uns folgen. Ja, sagte ich. Das erste, was ich zu erwidern wusste, war dies: Ja. Wir laufen vor dem Krieg davon. Einfach ins Glück ...
Choreographie: Xin Peng Wang
Bühnenbild: Bernd Damovsky
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Aufführung in: Dortmund
Wer Anderen Nach der Pfeife Tanzt - Theater Dortmund
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Aufführung in: Dortmund
Spatz Fritz - Theater Dortmund
Nach dem Bilderbuch Ratzenspatz von Rudolf Herfurtner und Reinhard Michl
Für alle ab 5 Jahren
Wie fühlt sich wohl ein kleiner Spatz, der von seinem Vater den grossen Namen Friedrich erhalten hat? Friedrich schlüpft als Letzter aus seinem Nachzügler-Ei und bleibt ziemlich mickrig. Der Vater sagt: "Wenn er schon so klein ist, braucht er wenigstens einen grossen Namen." Das Schicksal von Spatz Fritz wird erzählt von Frau Maier und dem Hausbesitzer Herrn Huber. Sie hält ihn für einen Korinthenkacker, er sie für eine unordentliche Schreckschraube. Die spannende Geschichte von Fritz, die beide gemeinsam immer weiter spinnen, bringt sie einander näher. Sie vergessen ihre Vorurteile und merken, wie viel Spass es macht, der Fantasie freien Lauf zu lassen.
Regie: Antje Siebers
Ausstattung: Oliver Kostecka
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Aufführung in: Dortmund
König Ödipus - Theater Dortmund
Theben ist in Aufruhr, denn die Pest zerfrisst die Stadt. König Ödipus, der seine Stadt einst aus den Klauen der rätselhaften Sphinx befreite, hofft auf die Hilfe des Orakels. Doch dessen Weissagung gibt Rätsel auf: Erst wenn der lang zurückliegende Mord an Thebens ehemaligem König Laios gesühnt und der Mörder bestraft sei, könne die Stadt wieder Frieden finden. Ödipus setzt alles an die Aufklärung des Falls, verfolgt Spuren und befragt Zeugen. Doch was der blinde Seher Teiresias ihm widerwillig offenbart, ist zu erschütternd, um es hinzunehmen: Der gesuchte Mörder sei niemand anderer als Ödipus selbst. Die Angst vor der Wahrheit packt den Aufklärer Ödipus mit fast pathologischer Gewalt, während er zugleich des Rätsels Lösung hinterher jagt wie ein Besessener. Nach und nach deckt Ödipus immer neue Einzelheiten seiner Vergangenheit auf: er überführt sich selbst als Mörder, der seinen Vater unwissend getötet hat; er muss schliesslich sogar erkennen, dass die Frau, mit der er verheiratet ist und Kinder hat, in Wahrheit seine Mutter ist. Am Ende steht nur noch die Ruine eines einstmals grossen Mannes, den das Schicksal zunichte machte.
Den Zeitgenossen erschien Sophokles´ Tragödie um König Ödipus als der Gipfel dramatischer Kunstfertigkeit. Aristoteles rühmte das Stück 400 v. Chr. als Musterfall der Tragödie. Ödipus´ schmerzhafter Prozess der Selbstfindung ist Ausdruck des ständigen Widerstreits zwischen vernunftgeprägter Selbstbestimmung und irrationaler Schicksalhaftigkeit des Lebens.
Regie: Sybille Fabian
Bühne: Herbert Neubecker
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Aufführung in: Dortmund
König Lear - Theater Dortmund
Zwei Familien. Ein Königreich. Ein Kampf. Zwei Generationen - eine Bühne. Störrische Alte gegen junge Egoisten. König Lear verstösst die Tochter und die Schwestern verstossen den Vater. Die Gloucester-Brüder führen Krieg ums Erbe, doch der Bär ist nicht erlegt. Könige und Narren. Sehende und Blinde. Verrückte und Simulanten. Junge und Alte.
Sieben Mal standen Jugendliche in Theaterabenden auf der Bühne, zeigten ihre Spiellust. Vor zwei Jahren lauschten Laien ab 60 der Jugendtragödie "Frühlings Erwachen" neue Töne ab.In der Spielzeit 2007/2008 begegneten sich die Generationen erstmals in einem gemeinsamen Projekt: In Shakespeares König Lear kämpfen silbergraue Schöpfe gegen blonde Strähnen.
Inszenierung: Martina Droste
Bühnenbild: Ulrich Schulz
"Ulrich Schulz hat das Geschehen stimmig in eine Zirkusarena versetzt und treibt damit die Shakespear´sche Erkenntnis, dass alle Menschen Narren sind, voran. Dort also, im Sand der Kunststückchen und Illusionen, wirft Königin(!) Lear (Ilse Apker, 81) die verhängnisvolle Frage in den Raum, welche ihrer Töchter sie am meisten liebe. Die Tragödie nimmt ihren Lauf - die Jungen regieren die Alten, die Guten werden getäuscht und verstossen, die Alten müssen erst dem Wahnsinn oder der Blindheit verfallen, um die Wahrheit zu erkennen. Die Inszenierung lässt einen mit dem drohend aktuellen Gefühl zurück, dass Verlierer und Verlebte keinen Wert haben in der von Macht und Erfolg bestimmten Welt." (Westfälische Rundschau)
"König Lear ist eine alte Frau. Sie trägt Verletzlichkeit und Trotz, Stolz und Schwäche im Gesicht. Selten kann man im Theater diesen Ausdruck so glaubwürdig sehen wie nun in Dortmund bei der 81-jährigen Hauptdarstellerin. Regisseurin und Theaterpädagogin Martina Droste hat Shakespeares Königsdrama stark gekürzt, von Seitensträngen befreit und beschränkt sich allein auf den Generationenkonflikt, der in starken Bildern erzählt wird: Die Jungen tragen die Alten auf den Händen, solange es noch etwas zu holen gibt, Lears Töchter (Annika Bochnig, Anna-Christina Reske) kriechen wie die Würmer, um sich einzuschmeicheln. Sobald ihnen das Erbe sicher ist, wird die Mutter als ,alberner alter Mensch' gedemütigt." (Ruhr Nachrichten)
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Aufführung in: Dortmund
Don Karlos - Theater Dortmund
Vertrauen und Verrat sind die Leitmotive in diesem höfischen Intrigenspiel. Schiller hat es zu einem politischen Kriminalfall gestaltet. Philipp, König von Spanien und Vater von Kronprinz Don Karlos führt ein strenges Regiment. Karlos und sein Freund Marquis Posa teilen die Sehnsucht nach persönlicher und politischer Freiheit im Weltreich Spanien. Während Posa seine privaten Ziele den politischen jederzeit unterordnen würde, verstrickt sich Karlos zunehmend in den Verwirrungen seiner Gefühlswelt. Beide scheitern an den Machtgelüsten ihrer Gegner, die selbst nur Spielbälle der Grossinquisition sind.
Neben der politischen Ebene, handelt das Drama auch von den tiefsten, persönlichen Gefühlen der Figuren. Zwischen Vater und Sohn ist eine Verständigung nicht möglich. Don Karlos liebt seine Stiefmutter Elisabeth von Valois. Prinzessin Eboli liebt Karlos, doch auch ihre Liebe bleibt unerfüllt. Im Zentrum der Inszenierung wird der Konflikt zwischen den Generationen stehen.
Regie: Andreas Gruhn
Ausstattung: Susanne Ellinghaus
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Aufführung in: Dortmund
An der Arche um Acht - Theater Dortmund
Für alle ab 6 Jahren
An der Arche um acht - so lautet die Verabredung, die die Taube mit zwei Pinguinen getroffen hat, denn sie gehören zu den Auserwählten, die auf die Arche Noah dürfen. Doch wie sollen die zwei Pinguine auf die Arche, wenn das bedeutet, ihren Freund, den dritten Pinguin zurückzulassen? Ihnen kommt eine rettende Idee und so nimmt eine wunderschöne Geschichte mit Leichtigkeit und viel Wortwitz ihren Lauf.
Ulrich Hubs Stück wurde 2006 im Rahmen der Verleihung der Kinder- und Jugendtheaterpreise als Kinderstück des Jahres ausgezeichnet.
Regie: Antje Siebers
Ausstattung: Sibylle Gädeke
Musik: Michael Kessler
"Wie soll man an etwas Unsichtbares glauben? Und sieht Gott wirklich alles? Das Stück stellt scheinbar naive Fragen zur Religion, ohne dabei zu missionieren; die Existenz Gottes wird nicht behauptet, sondern bleibt als Angebot stehen. Liebe- und humorvoll setzt Regisseurin Antje Siebers das Stück um, unter anderem mit viel Musik. In phantasievoll-schönen Kostümen bewegen sich Andreas Ksienzyk, Bettina Zobel und Bianka Lammert auf der Bühne, die sich blitzschnell von einer wabernden Eisscholle in einen schwankenden Schiffsbauch verwandelt. Als herrlich fusslahme weisse Taube ist Rainer Kleinespel eine Art Mittler zwischen Gott und den Tieren; eine liebenswert-skurrile Figur, die am Ende einen kapitalen Fehler eingestehen muss: Die Pinguine hätten gar nicht auf die Arche Noah gehört. Sie können doch schwimmen". (RN)
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Aufführung in: Dortmund
Zwei Monster - Theater Dortmund
Für Menschen ab 4 Jahren
Ein blauer Kerl und ein roter Kerl - zwischen ihnen ein hoher Berg. Der eine Kerl sieht morgens die Sonne aufgehen, der andere sie am Abend untergehen. Beide sind glücklich und zufrieden und finden ihre Seite des Berges am schönsten. Sie können sich nicht sehen, aber miteinander reden und wunderbar streiten...
Ein Stück darüber, dass Streiten manchmal sein muss und auch Spass machen kann.
Regie: Hartmut El Kurdi
Ausstattung: Philine Rinnert
Musik: Hartmut El Kurdi
"Es sind zwei coole Kerle, das rote und das blaue Monster, die im Sckelly des Kinder- und Jugendtheaters ihr Zelt aufgeschlagen haben. Liebenswert und frech bis in die Polyacrylfellspitzen. Jedes der ,Zwei Monster' von Gertrud Pigor bewohnt eine Berg-Zeltseite (fantasievolle Ausstattung: Philine Rinnert). Die Kinderzimmer-Rübezahls singen schöne Rap- und Country-Lieder, die Regisseur Hartmut El Kurdi komponiert hat. Kindgerecht, amüsant und gar nicht zum Fürchten hat er das Stück für die Vierjährigen auf die Bühne gezaubert." (RN)
Details zu: Zwei Monster - Theater Dortmund in Dortmund
Aufführung in: Dortmund