Literatur & Lesung Düsseldorf
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Christine Westermann & Jörg Thadeusz
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Lesung in: Düsseldorf
Max Goldt
Max Goldt: Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er "Wenn man einen weissen Anzug anhat", "Vom Zauber des seitlich dran Vorbeigehens" und "QQ". Goldt, der seit 1989 Kolumnen für Titanic schreibt, ist ausserdem Musiker und verfasst Hörspiele und Comics. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire.
"In seinem neuen Band ,QQ' zeigt Goldt wieder mal, was er alles kann, und er kann eine Menge. Es gibt nur wenige Schriftsteller, die einen so wachen Blick auf die deutsche Gegenwart werfen wie er. Die amorphe Musiksosse, mit der unsere Sendeanstalten ihre Fernsehspiele beträufeln; die wunderliche Gewohnheit vieler Frauen, Mini-Teddybären an ihre Rucksäcke zu heften; die verblüffende Selbstverständlichkeit, mit der allerorten der ,gehobene Vermutungsunsinn' angeblicher Trend- oder Zukunftsforscher lautstark in die Welt geblasen wird - all das und noch viel mehr macht er zur Zielscheibe eines derart einsichtsvollen wie bitterbösen Spottes, dass man sich fragt, weshalb derlei Unsitten danach noch fortexistieren können." (Die Welt)
"Max Goldts Lesungen sind anders. Säle mit mehreren hundert Plätzen sind Wochen im voraus ausverkauft, geboten wird ein abendfüllendes Programm mit Pause und Zugaben, das meist jugendliche Publikum geht von Anfang an begeistert mit und lacht sogar wesentlich öfter, als der Text es nahelegen würde." (Neue Zürcher Zeitung)
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Lesungen in: Düsseldorf, Mainz
Axel Hacke
Axel Hacke: Wer hätte gedacht, dass die alltäglichen Kleinigkeiten, mit denen ein jeder sich tagtäglich herumärgern muss, statt die Nerven, die Lachmuskeln strapazieren kann? Bei Axel Hackes sensationell amüsanter Version, die zermürbende Routine gestochen scharf auf den Punkt trifft, wird jedem bewusst, dass das Leben uns Menschen viele kleine Situationskomiken jeden Tag und überall bietet. Es wird dem Publikum ein Feuerwerk des Wortwitzes und hintersinnigen Humors geboten - und die charmante Hacke-Art, sich über sich selbst, über die Menschen, kurz über das Leben lustig zu machen.Denn der aus Braunschweig nach München "zug'reiste" Axel Hacke beschreibt wie kein anderer, was jeden Menschen den lieben langen Tag quält. Dabei gelingt es Hacke auf bestechend witzige und treffende Art zwischen zarter Schwermut und grosser Ausgelassenheit, dem Publikum wahre Ströme von Lachtränen zu entlocken.Der Zuhörer erkennt sich nicht nur unwillkürlich selbst in jeder kleinen Episode wieder, sondern muss über den Erzähler bzw. letztendlich auch sich selbst, den eigenen widrigen Alltag, die Neurosen und Ängste von Menschen in der Mitte des Lebens und die Fragen, die sie bewegen, lachen: Wie können Wegschmeisser und Behalter ein gemeinsames Leben führen? Wie fragt man die Mailbox eines Handys ab? Warum regnet es immer dort, wo ich Urlaub mache? Axel Hacke wird dem Publikum keine charmante Antwort schuldig bleiben.
Axel Hacke liest aus seinem aktuellen Buch "Der weisse Neger Wumbaba kehrt zurück" und anderen Texten.
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Lesungen in: Augsburg, Berlin, Düsseldorf, Gelsenkirchen, Mainz, München, Recklinghausen
Frank Goosen
Frank Goosen: Literarisches KabarettFrank Goosen, 1966 irgendwo im Ruhrpott geboren, erlebte seine erste Sozialisationsphase in den siebziger Jahren unter dem Einfluss von Ilja Richter und dem VfL Bochum. In der Schule erbrachte er katastrophale Leistungen in Mathematik und allen naturwissenschaftlichen Fächern, war aber trotz Übergewichts gut in Sport. In der Untertertia verfasste er seine ersten Arbeiten als Autor, um Claudia zu beeindrucken, was ihm auch für drei Monate gelang. Diesem Umstand hat er (neben Mathe, Latein und Französisch) auch die Verlängerung seines Vertrages in der Untertertia zu verdanken. Eigentlich wollte Frank Goosen zu diesem Zeitpunkt aber noch Rockstar werden und schrieb etwa 300 Songs, wobei er sich von mangelndem Rhythmusgefühl nicht beirren liess. 1984-86 war er Schülersprecher, ein Amt, das er nicht aus politischen Gründen, sondern aus reiner Geltungssucht, bekleidete. Ausserdem tat sich Goosen in der Theater AG hervor. So leerte er im "Kaukasischen Kreidekreis" zusammen mit Jogo Petermeier auf der Bühne zum Schrecken des Deutschlehrers in fünf Minuten eine ganze Flasche Rotwein.
Den Schrecken der Schulzeit entronnen, studierte Frank Goosen von 1986-92 Geschichte, Germanistik und Politik an der Ruhr-Universität Bochum. Trotz Sodbrennens nach dem Mensaessen und einer schlimmen Abhängigkeit von schlechtem, schwarzen Cafeterien-Kaffee konnte er seine in der Schule gezeigte komplette Leistungsunwilligkeit überwinden und den Magister mit der Note "Sehr gut" abschliessen, worauf er bis heute stolz ist.
1992 hatte er seine ersten literarisch-kabarettistischen Auftritte mit dem Duo "Tresenlesen" in Bochum und rätselhafterweise in Hattingen. Das Duo professionalisierte sich zunehmend und trat zwei Jahre später bereits in Funk und Fernsehen auf. 1998 folgte die Premiere von Goosens erstem Soloprogramm mit dem bemüht kunstvollen Titel:"Always kill your darlings oder: Alles nur Spass". "Tresenlesen" hatte im Sommer 2000 seinen letzten Aufritt vor 2600 Zuschauern in der Freilichtbühne Wattenscheid. Seit geraumer Zeit wandelt der Kabarettist künstlerisch auf Solopfaden und erfreut sein Publikum mit Einsichten zum Thema - Ruhrgebiet. Dort, wo man rotzfrech ist und gleichzeitig sentimental, wo Fussball mehr ist als ein Sport und die Luft schon längst wieder sauber ist, obwohl es auswärts niemand glauben will. Goosen erzählt Geschichten zwischen "dammals", "getz" und "übbamorgen", Geschichten von Kohle und Tauben, rollenden Bällen und ruhenden Wassern, vom Zauber der Bude und ungesunden Getränken.
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Lesungen in: Düsseldorf, Herne, Marl, Oberhausen, Witten-Zentrum
Peter Sodann: Keine Halben Sachen
Peter Sodann: Peter Sodann liest "Keine halben Sachen" - die Memoiren eines deutschen QuerkopfsWer kennt ihn nicht, den kantigen aber aufrichtigen Leipziger "Tatort"-Kommissar Bruno Ehrlicher? Ehrlicher ist Peter Sodann - ein sympathischer Typ, kein Superheld, sondern ein Mensch mit Schwächen. Die Rolle des streitbaren Zeitgenossen verkörpert der Schauspieler auch privat. Das hat sein Leben nicht leicht, dafür aber spannend gemacht.
Der Sohn einer Arbeiterfamilie aus Meissen lernte zunächst Werkzeugmacher und studierte an der Universität Leipzig Jura, ehe er eine Schauspielausbildung an der Theaterhochschule begann - ein Privileg, das er sich im wahren Sinne des Wortes ,verscherzte´, als er auf der Bühne des Studentenkabaretts unbotmässige Witze über den Mauerbau machte und dafür ein dreiviertel Jahr in den Stasiknast musste, sechs Monate davon in Einzelhaft. Helene Weigel holte ihn 1964 ans Berliner Ensemble. In den Folgejahren konnte der junge Schauspieler sich wieder etablieren.
In seinem Buch gibt Peter Sodann bereitwillig Auskunft über sein Leben, die Höhen und Tiefen seiner künstlerischen Laufbahn, sein kulturelles, aber auch soziales und politisches Engagement.
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Aufführungen in: Düsseldorf, Weinböhla