Shows Herford
Herbert Knebels Affentheater: Love Is in Sie Er
Herbert Knebel: "Love is in Sie Er" - ein Titel ist Programm! Im mittlerweile
11. Programm seit Gründung von Herbert Knebels Affentheater bietet sich ein Sammelsurium rund um das eine, das wahre Thema der Menschheit: Liebe. Denn was wäre der Mensch
ohne sie? Also um es mit der Knebel´schen Logik zu erklären: nicht die Frau als "sie", sondern die Liebe, woran sie aber ja letzten Endes geknüpft ist, also die Frau.
Tja, wäre der Mensch ohne sie? Wahrscheinlich glücklich und zufrieden. Aber keine Angst, Herbert Knebel und sein Affentheater werden nicht im Sumpf der Beziehungsproblematik versinken. "Love is in Sie Er" ist nicht nur ein Programm über die Liebe zwischen Sie und Ihm, sondern auch um die Liebe zum Geld, Gott, Sport oder Fussball - und vor allen Dingen: Liebe geht durch den Magen.
Nicht zu vergessen, dass auch wieder jede Menge gute Musik im Tour-Gepäck ist. Allerdings sollten Sie nicht auf "Love is in the air" hoffen, das finden die vier gestandenen Herren laut eigener Aussage nämlich "blöd".
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Details zu: Herbert Knebels Affentheater: Love Is in Sie Er in Herford
Veranstaltungen in: Bergisch Gladbach, Dortmund-Hombruch, Gelsenkirchen, Hamm, Herford, Herne, Kamp-Lintfort, Köln (deutz), Krefeld, Lüdenscheid, Mülheim an der Ruhr, Münster, Osterholz-Scharmbeck, Ratingen, Recklinghausen, Remagen, Schwerte, Stuhr, Witten, Xanten (wardt)
Django Asül: Fragil
Django Asül: Der türkische Kabarettist mit dem unverkennbar niederbayrischen Dialekt schaut den Deutschen und ihren ausländischen Mitbürgern auf's Maul und über den (wohlgehüteten) Jägerzaun. Mit seinem neuen Programm "Fragil" ist der mehrfache Gewinner von Jury- und Prublikumspreisen im Herbst wieder in vielen Städten der Republik zu Gast.Fragil - das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie zerbrechlich. Gut, man hätte das Programm auch "zerbrechlich" nennen können. Aber Fremdwörter klingen nun mal irgendwie intelligenter. Doch selbst dem Pseudo-Intelligenten dämmert langsam: Fragilität ist in der Tat zum Alltagsphänomen geworden in unserer Gesellschaft. Von oben bis unten, von quer bis rüber und von wegen bis überhaupt sind wir umgeben von fragilen Strukturen. Letzten Endes ist sogar das einst stabile Deutschland fragiler als erwartet. Die Politik lässt nichts unversucht: Die Armen fühlen sich im Stich gelassen, die Reichen verfolgt und die Leistungsträger ausgebeutet. Und der Bürger ist endgültig Staatsfeind Nummer eins. Was bleibt einem über, wenn man alles über hat? Auswandern? Kapitulieren? Betrügen?
Django Asül will erst mal die Situation für und um sich klären und stellt fest: Leicht ist es nicht - aber lustig! Denn neue Fragen tauchen auch: Ist es sinn- und identitätsstiftend, Deutscher zu werden? Was tun, wenn Mann merkt, dass seine biologische Uhr tickt? Wieso zersplittert Europa auf dem Weg zur Einheit immer mehr? Wie wirkt sich das auf das Klima aus? Steht beim Migrationshintergrund am Ende gar die Frustration im Vordergrund?
Aber wie heisst es so schön: Wer nicht vor der eigenen Tür kehrt, kann sinnlos Staub aufwirbeln. Deshalb versucht Django Asül, zumindest mit sich ins Reine zu kommen. "Fragil" ist also auch der ultimative Test, wie viel Gruppendynamik ein Individuum vertragen kann.
Details zu: Django Asül: Fragil in Herford
Veranstaltungen in: Berlin, Herford, Kaiserslautern, Leverkusen, Limburgerhof, Lindau / Bodensee, Mannheim, München, Neu-Isenburg, Recklinghausen, Rüsselsheim, Schwabach, St.-Leon-Rot, Tauberbischofsheim, Wertheim
Jürgen Becker: Ja, Was Glauben Sie Denn?
Jürgen Becker: Die Hälfte aller Deutschen glaubt an Wunder, aber nur noch jeder Sechste an die unbefleckte Empfängnis der Mutter Gottes Maria. Dass es Gott gibt, davon sind 64% der Befragten überzeugt, aber nur 27% glauben an ein Leben nach dem Tod, dafür aber immerhin 11% an die Wiedergeburt. Jeder Vierte fürchtet den Teufel und zwei Drittel glauben an Schutzengel. Es wird geglaubt, was das Zeug hält. Immer schon und überall. Glauben hat Hochkonjunktur, und Weissagungen sind en vogue. Und selbst wer nichts glaubt, muss dran glauben.Wie gewaltig ist Religion? Jürgen Becker wollte das wissen und hat sich die Mythen der Welt zur Brust genommen. Was da zum Vorschein kommt, glaubt kein Mensch. Vier Milliarden Jahre mussten wir warten, bis uns endlich mal jemand erklärt, was den Menschen wirklich vom Tier unterscheidet: Das Tier - so der Kabarettist - kann dösen, der Mensch muss lösen. Deswegen erfindet der Homo sapiens ständig etwas Neues, um sich das Leben einfacher zu machen - Autos oder elektrische Saftpressen, Flugzeuge oder Wäschetrockner. Damit spart er Energie und Zeit, mit der er aber letztendlich nicht immer was anzufangen weiss. Dann denkt er nach: über sich selber und alle anderen. Er malt sich Götter aus und erfindet Tupperparties. Das ist dann Religion. Oder Kultur. Oder Einzelhandel.
Heraus kommt eine kabarettistische Götterspeise der köstlichsten Art. Nicht nur Katholiken zur geistigen Entschlackung empfohlen.
Details zu: Jürgen Becker: Ja, Was Glauben Sie Denn? in Herford
Veranstaltungen in: Ahlen, Bedburg, Berlin, Borken, Bremen, Castrop-Rauxel, Dinslaken, Dortmund-Hombruch, Düsseldorf, Duisburg-Rheinhausen, Gelsenkirchen, Herford, Köln-Nippes, Köln, Köln (deutz), Langenhagen, Mönchengladbach (wickrath), München, Witten-Zentrum
Bodo Wartke: König Ödipus
Bodo Wartke: Solo-Theater - nach dem antiken Drama von SophoklesKabarettist Bodo Wartke bringt nach nach 15-jähriger Entwicklung den "König Ödipus" auf die Bühne. In seiner Bearbeitung wird aus dieser griechischen Tragödie nach Sophokles - lähmende Erinnerung an so manch verstaubte Deutschstunde - ein musikalischer, kurzweiliger, frech und intelligent präsentierter Klassiker.
Wartke schafft es in 90 Minuten, elf Szenen, sechs Liedern und mit nur neun Requisiten (darunter eine Schirmmütze, eine Handpuppe, eine Sonnenbrille, ein Schwert, ein Cajón und ein Klavier) sowie den typischen Wartke-Zutaten - intelligente Wortspiele und elegante Reimkaskaden - den 14 handelnden Personen der Tragödie Leben einzuhauchen, ohne die Glaubwürdigkeit der Geschichte mit seiner humorvollen Adaption zu untergraben.
Ödipus, Sohn des Laios, König von Theben, der unwissend seinen eigenen Vater tötet und später, als Belohnung dafür, dass er Theben von der Sphinx befreit, Iokaste, die Witwe des Königs und damit seine eigene Mutter, zur Ehefrau erhält. Das Publikum kann am Ende dieser kurzweiligen Aufführung, deren dramatische Abgründe und komödiantischen Höhen Bodo Wartke mit viel Gespür auslotet, des Laios´ Entsetzen auf die unschuldige Frage von Iokaste "Wat haste?" mit amüsiertem Gruseln nachempfinden. Für die Zitate aus Rumpelstilzchen und Macbeth allerdings lohnt sich genaues Hinhören.
Details zu: Bodo Wartke: König Ödipus in Herford
Veranstaltungen in: Bayreuth, Berlin, Cloppenburg, Diepholz, Düsseldorf, Flensburg, Gersthofen, Gifhorn, Göttingen, Halle / Saale, Herford, Hildesheim, Idar - Oberstein, Ingolstadt, Köln, Marl, München, Neuruppin, Wetzlar, Wiesloch, Würzburg, Zweibrücken
Horst Schroth
Horst Schroth: GesellschaftskabarettHorst Schroth bleibt auch mit dem neuen Solo seiner Linie und seiner Tradition treu! Diesmal geht es um das Thema "Neid", denn schon der berühmte deutsche Maler und Philosoph Kuno Klecksel stellte fest: Kaum hat mal einer irgendwas, gibt es schon welche, die ärgert das! Der Leithammel wird verfolgt von den Neidhammeln und alle zusammen sind sie extrem schlecht drauf. Denn neidisch und glücklich sein zugleich, das geht nicht.
Sicher, Neid ist eine der fiesen sieben Todsünden, aber Sünde hin, Sünde her: Ist Neid jetzt eigentlich wirklich so schlecht, oder hat er auch was Gutes? Zwar sagen viele, dass Neid die ehrlichste Form der Anerkennung ist? Heisst das, Neid ist typisch für Deutschland, dem Land, in dem der Neid stärker ausgeprägt ist als der Sexualtrieb? Und dann wären ja auch noch die Geschwister des Neids, die Schadenfreude, die Eifersucht und vor allem der Hass. Alles echte und wundervoll intensive Gefühle, die vor allem in dem Biotop entstehen, wo man sich am besten kennt, liebt und auch am meisten hasst, also in der Familie und in ihrer Stammzelle, der Zweierbeziehung.
Bei der Partnerwahl geht es schon los, die ist oft wie ein Besuch im Restaurant. Man lässt sich die Karte kommen, prüft das Angebot und sucht sich was Leckeres aus. Man fängt an zu essen und ist eigentlich ganz zufrieden. Bis man sieht, was der Typ am Nebentisch alles auf dem Teller hat - und schon geht´s rund!
Genug Themen für Horst Schroth, um wieder eine seiner atemberaubenden Geschichten zu präsentieren. Wie immer schnell, bissig, auf der Höhe der Zeit und vor allem saukomisch. Um den grossen Neidforscher Professor Dagobert Duck zu zitieren: Mitleid bekommt man geschenkt, aber Neid muss man sich schwer verdienen!
Regie: Ulrich Waller
Details zu: Horst Schroth in Herford
Veranstaltungen in: Bergisch Gladbach, Berlin, Bonn, Bremen, Düsseldorf, Heilbronn, Herford, Köln, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Remagen, Remchingen, Werl