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Ballett & Kultur Würzburg

Ballett & Kultur in Würzburg. Einen Überblick in Kurzform finden Sie hier: Ballett & Kultur Übersicht
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Dornröschen - Sergei Radchenko Russian National Ballet

26.11.2008 bis 25.12.2008 Dornröschen - Sergei Radchenko Russian National BalletSergei Radchenko Russian National Ballet: Musik: P.I.Tschakowsky
Klassisches Ballett in zwei Akten

Wie kann jemand tanzen, der hundert Jahre lang schläft? Peter Tschaikowski gab mit seinem Ballett "Dornröschen" eine märchenhafte Antwort. Mit seiner wundervollen Musik, die jede Gefühlsnuance widerspiegelt - vom Fluch der bösen Fee, über das Erstarren jeden Lebens am Königshof, nachdem sich die junge Prinzessin an der Spindel gestochen hatte, bis zum erlösenden Kuss des verliebten Prinzen - hat er ein Meisterwerk geschaffen, das seit fast 120 Jahren auf keiner Ballettbühne der Welt fehlt. Als einziges Ballett Tschaikowskis hat es in dieser Zeit sein ursprüngliches choreografisches Bild beibehalten.

Die szenische Interpretation des Märchens von Charles Perrault durch "Sergei Radchenko Russian National Ballet" gehört zu den besten Darbietungen, die der internationalen Gemeinde der Freunde des künstlerischen Tanzes jemals vorgestellt wurden.

Details zu: Dornröschen - Sergei Radchenko Russian National Ballet in Würzburg
 
Veranstaltungen in: Amberg, Bremen, Göppingen, Würzburg

   

Körperklänge - Mainfrankentheater Würzburg

29.11.2008 bis 11.01.2009 Körperklänge - Junge Choreografen: Junge Choreografen stellen sich vor

Kein anderes Medium kann Klang derart unmittelbar in die Sphäre des Sichtbaren übersetzen wie der Tanz - und ohne Musik kommt kaum eine Choreografie aus. "Körperklänge" ist der Titel der ersten Produktion der Ballettcompagnie des Mainfranken Theater in der Spielzeit und zugleich setzt das Mainfranken Theater damit die zuletzt mit Laboratorium Tanz äusserst erfolgreiche Reihe mit Choreographien von und mit Mitgliedern der Ballettcompagnie fort.

Ivan Alboresis "wo [nie] ein Laut war" liess sich in seiner Choreografie von Jane Campions Film "Das Piano" inspirieren: Eine Frau weigert sich seit ihrer Kindheit zu sprechen. Nun begibt sie sich auf eine Reise in ein neues Leben, in ein fremdes Land, um dort einen fremden Mann zu heiraten. Sie lernt jedoch einen anderen Mann kennen - und lieben. Hiervon ausgehend entwickelt sich die Choreographie zu einem fast abstrakten tänzerischen Diskurs, der sich in einer Welt bewegt, in der die Grenzen zwischen Traum und Realität, Innen- und Aussenwelt allmählich zerfliessen. Mit der traumartig-visionären Anlage der Choreographie und zugleich mit ihrer äussersten Reduktion der Mittel hin zu einem Minimalismus des theatralen und tänzerischen Ausdrucks korrespondiert die Musikauswahl mit Werken des estnischen Mystiker-Minimalisten Arvo Pärt.

Vitali Belikov bricht in "Der schwarze Rabe" mit den Konventionen einer klassischen Choreografie und überschreitet die Grenzen der einzelnen Kunstgattungen, indem bei ihm die Tänzerinnen und Tänzer zugleich als Musiker, Sänger, Performer und bildende Künstler zu erleben sind. Inhaltlich greift er hierbei auf das in der russischen Mythologie und Märchenwelt weit verbreitete Motiv des schwarzen Raben zurück, der dort unter anderem als Todesbote die Seele der Sterbenden ins Jenseits begleitet und ihren Angehörigen zugleich die Todesnachricht überbringt. So erscheint der schwarze Rabe auch einem Soldaten, der im Krieg fällt - und seiner Frau, der er vom Tod des Mannes berichtet, die aber in Gedanken mit dem geliebten Mann immer vereint bleibt.

Caroline Matthiessen schliesslich hat in ihrer Choreografie "Verklärte Nacht" das gleichnamige, noch spätromantische Streichsextett Arnold Schönbergs als musikalische Grundlage ihrer Arbeit ausgewählt und verarbeitet zudem das der Komposition zu Grunde liegende Gedicht Richard Dehmels. Erzählt wird von dem Geständnis einer Frau an ihren Geliebten, von einem anderen Mann schwanger zu sein, den sie jedoch vor ihrem jetzigen Geliebten kennengelernt habe. Sie liebte ihn nicht und gab sich nur aus dem Wunsch, schwanger zu werden, diesem Fremden hin. In ihrer Choreographie verarbeitet Caroline Matthiessen das Geschehen, das von Schönberg eng an Dehmels Textvorlage entlang in Musik gesetzt wurde, zu einem Handlungsballett, in welchem sie die dramatischen Konflikte dieses bürgerliche Konventionen radikal in Frage stellenden Textes zuspitzt und bezüglich ihres theatralen Potenzials befragt.

Choreografie: Caroline Matthiessen, Ivan Alboresi, Vitali Belikov
Bühne: Sandra Dehler


Details zu: Körperklänge - Mainfrankentheater Würzburg in Würzburg
 
Veranstaltung in: Würzburg

   

Der Nussknacker - Mainfranken Theater Würzburg

06.12.2008 bis 17.01.2009 Der Nussknacker: Ballett von Pjotr I. Tschaikowsky

Weihnachten ist die Zeit festlich geschmückter Räume, erwartungsfroh glänzender Kinderaugen und im Kreise der Familie verbrachter Stunden. Doch nicht alle Kinder erleben Weihnachten als ein Fest der Liebe, und gerade in einem Waisenhaus wird die Unerfüllbarkeit mancher Wünsche und die Einsamkeit doppelt bitter bewusst. Um bei ihren Kindern wenigstens ein wenig weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen, versuchen die Nonnen eines Waisenhauses, mit bescheidenen Mitteln die Räume zu schmücken - und zumindest Dr. Drosselmeier bringt den Kindern einige, wenngleich teilweise eher bizarre Geschenke. Unter diesen befindet sich ein hölzerner Nussknacker, den besonders der behinderte Fritz, der bis auf Clara kaum Freunde im Waisenhaus hat, in sein Herz schliesst. In der Nacht erwacht der Nussknacker zum Leben und entführt Clara und Fritz in ein faszinierendes Zauberland.

In ihrer Choreografie von Tschaikowskys Ballettklassiker verlegt Anna Vita das Geschehen von einem grossbürgerlichen Salon in ein Waisenhaus und zeigt hierdurch, wie auch an scheinbar traurigen Orten Fantasie und Nächstenliebe gedeihen können.

Musikalische Leitung: Jin Wang
Choreografie: Anna Vita


Details zu: Der Nussknacker - Mainfranken Theater Würzburg in Würzburg
 
Veranstaltung in: Würzburg

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